„Ich bin dazwischengegangen, um zu beten“
Eine Gruppe Schüler mit „Make America Great Again“-Kappen lacht über einen indigenen Mann. Diese Bilder haben Amerika am Wochenende bewegt und zeigen: die Gräben werden immer tiefer.
Eine Gruppe Schüler mit „Make America Great Again“-Kappen lacht über einen indigenen Mann. Diese Bilder haben Amerika am Wochenende bewegt und zeigen: die Gräben werden immer tiefer.
Flüge fallen aus, Notstand in einigen Bundesstaaten: Über Amerikas Nordosten zieht ein Wintersturm. Präsident Trump twittert Erwartbares.
Im wochenlangen Haushaltsstreit ist Präsident Trump mit einem neuen Vorschlag auf die Demokraten zugegangen – doch bei denen hält sich die Begeisterung in Grenzen.
Donald Trump soll einen Nato-Austritt der Vereinigten Staaten erwogen und Aufzeichnungen von Gesprächen mit Putin verhindert haben. Kritiker sehen das als Indiz für Nähe zu Russland – aber Trump hat auch andere Gründe.
Er teilt mal wieder richtig aus: Der amerikanische Dokumentarfilmer Michael Moore spricht über seinen Präsidenten, seinen neuen Film „Fahrenheit 11/9“ und über den Faschismus des 21. Jahrhunderts.
Er fühle sich von den europäischen Verbündeten ausgenutzt, beschwerte sich der amerikanische Präsident immer wieder. Ein Rückzug der Amerikaner würde allerdings nur Russland helfen, warnen Fachleute.
Nach einem Bericht der „New York Times“ schaut sich das Repräsentantenhaus Trumps Umgang mit Russland genauer an. Die „Washington Post“ deckt einen etwas zu vertraulichen Austausch zwischen Putin und Trump auf.
Laut eines Berichts der „New York Times“ hat das FBI nach der Entlassung Comeys im Mai 2017 Ermittlungen gegen Trump aufgenommen. Der amerikanische Präsident reagiert auf Twitter – und attackiert die Zeitung.
Amerikas Präsident stand laut eines Zeitungsberichts im Fokus einer Spionageabwehraktion des FBI. Die Ermittler untersuchten demnach, ob Donald Trump bewusst oder unbewusst für die Regierung in Moskau arbeitet.
Seit 14 Jahren liegt eine amerikanische Patientin im Wachkoma – trotzdem hat sie nun ein Kind bekommen. Die Polizei ermittelt wegen Vergewaltigung.
Die Fälschungen des „Spiegel“-Reporters Claas Relotius machen in Amerika Eindruck – nicht nur in der von ihm besuchten Kleinstadt Fergus Falls. Viele sehen sich in ihrer generellen Skepsis dem Journalismus gegenüber bestätigt.
Am 1. Januar 1919 wurde der amerikanische Schriftsteller J.D. Salinger geboren. In der ersten Lebenshälfte schrieb er den epochalen „Fänger im Roggen“, in der zweiten nur noch für die Schublade. Warum?
Für sexuellen Missbrauch gilt: Bischöfe befinden über Bischöfe. Das wollte die katholische Kirche in Amerika ändern. Doch sie scheiterte am Papst.
Kopenhagen hat ein neues Gesetz verabschiedet, durch das ein Händeschütteln die Einbürgerung besiegeln soll. Die Maßnahme ist umstritten – denn sie richtet sich an Muslime.
Nach den Kongresswahlen kommt einigen Republikanern im Kongress die Motivation abhanden – obwohl sie einen Verwaltungsstillstand verhindern müssen. Es gibt aber auch Fortschritte: die Verabschiedung einer Strafrechtsreform.
Der nächste Datenskandal bringt Facebook in die Defensive. Das Unternehmen verteidigt sich, gesteht aber Fehler ein. Dennoch könnten jetzt die Aufsichtsbehörden einschreiten.
Die Kundgebungen, die seit Wochen in Ungarn stattfinden, hätten keine Unterstützung im Volk, heißt es aus Budapest. Die Opposition sei vielmehr verzweifelt.
Es gibt immer mehr Hinweise, dass muslimische Insassen von Umerziehungslagern in China Zwangsarbeit leisten müssen. Der Staat spricht von „Fortbildung“ – Angehörige berichten jedoch von unfreiwilliger Arbeit in Textilfabriken.
Die einen sprechen von einer „Mini-Merkel“, die die CDU wieder einen soll, die anderen wollen einen klaren Bruch mit Merkels Linie: So gespalten, wie es die Partei gerade ist, so unterschiedlich fällt auch das internationale Presseecho aus.
Unter Obama zahlten Banken nach Fehltritten häufig hohe Milliardenstrafen. Seit dem Amtsantritt von Nachfolger Trump scheinen die Aufsichtsbehörden wesentlich sanfter zu agieren. Die Zahl der Verfahren und die Höhe der Geldbußen gehen zurück.
Sie haben das Bett von Donald Trump gemacht. Doch die Beleidigungen des Präsidenten haben sie satt. Nun berichten Migranten ohne gültige Papiere über ihre Arbeit in Trumps Golfklub.
Bei der Trauerfeier für George H.W. Bush erinnerten Familienmitglieder und Politiker an den 41. Präsidenten – und an vermeintlich leichtere Zeiten für das Land. Präsident Trump kam, sprach aber nicht zu Ehren des Verstorbenen.
Durch die Treffen wussten die Anwälte des amerikanischen Präsidenten, wonach die Ermittler in der Russland-Affäre suchten und konnten sich darauf einstellen. Treffen mit Julian Assange dementiert Manafort.
Die Rapper von Wu-Tang Clan suchten Schönheit im Verwahrlosten. Der Song „C.R.E.A.M.“ ist Rückblick auf eine zerrüttete Jugend im New York der 1980er Jahre. Mit welcher Sprache wird sie eingefangen?
Saudi-Arabien steht in Verhandlungen über ein Atomprogramm mit den Vereinigten Staaten – ob das Königshaus dabei nur zivile Zwecke verfolgt, wird von manchen angezweifelt.
Der türkische Außenminister kritisiert, dass Donald Trump im Fall Khashoggi die „Augen verschließen“ würde. Der amerikanische Präsident hat sich zuvor noch einmal an die Seite Riads gestellt – und gegen CIA-Erkenntnisse.
Die letzte Amtshandlung des scheidenden Facebook-Kommunikationschefs Elliot Schrage ist offenbar, sich nach dem Skandal um die PR-Firma Definers schützend vor die Führungsetage zu stellen.
Immer mehr Hinweise deuten auf den saudi-arabischen Kronprinzen als Verantwortlichen für die Tat hin. Die Türkei hat mehreren Verbündeten eine Aufnahme weitergeleitet. Dem amerikanischen Präsidenten liegt sie ebenfalls vor. Ihr Inhalt sei „sehr bösartig und schrecklich“.
Facebook lässt Agenturen Artikel schreiben, um sie auf rechten Nachrichtenseiten zu plazieren, schreibt die „New York Times“. Das soziale Netzwerk bestreitet die Vorwürfe.
Amerikanischen Medien zufolge baut Nordkorea heimlich seine Raketenbasen aus. Doch Donald Trump will keine Berichte hören, die seine Qualitäten als „Dealmaker“ in Frage stellen.
Laut einem Zeitungsbericht haben amerikanische Geheimdienstler einen brisanten Anruf abgehört. Er gibt einen Hinweis auf die Verstrickung des Kronprinzen Salman. Der amerikanische Sicherheitsberater Bolton glaubt hingegen nicht an eine Spur zum Königshaus.
Donald Trump lobt seine Nordkorea-Politik als großen Erfolg. Doch Satellitenbilder zeigen, dass Kim Jong-un an verborgenen Standorten weiter aufgerüstet lässt.
Vertraute von Muhammad bin Salman sollen schon vor einem Jahr über die Tötung iranischer Feinde gesprochen haben – als dieser zum saudischen Kronprinz ernannt wurde. Unterdessen wurden die letzten Worte von Khashoggi vor seiner Ermordung bekannt.
„Uns ist klar, dass wir etwas ändern müssen“, sagt Google-Chef Pichai und reagiert damit auf den Streik Tausender Mitarbeiter. Google soll Vorwürfe zu sexueller Belästigung nicht ernst genommen haben. Damit soll jetzt Schluss sein.
Im vergangenen Jahr ließen sich noch die Chefs von Apple und Google für Pekings Zensurpropaganda einspannen. Doch im Handelskrieg bleiben prominente Ausländer der „Weltinternetkonferenz“ im chinesischen Wuzhen lieber fern.
Uwe Johnsons Roman „Jahrestage“ wurde 48 Jahre nach Erscheinen ins Englische übersetzt, und das Goethe-Institut macht großen Bahnhof in New York. Eine Figur wie Gesine Cresspahl kommt dort gerade zur rechten Zeit.