Alle Wege führen nach Vindobona
In Sachsen erwacht der DDR-Schnellzug Vindobona zu neuem Leben. Dahinter stecken die unermüdliche Initiative SVT Görlitz und ein regionaler Kraftakt.
Bei Görlitz soll ein deutsch-polnisches Wärmenetz entstehen: klimaneutral und zu akzeptablen Preisen. Erste Nachahmer gibt es schon.
In Sachsen erwacht der DDR-Schnellzug Vindobona zu neuem Leben. Dahinter stecken die unermüdliche Initiative SVT Görlitz und ein regionaler Kraftakt.
Verschwiegen produzierte Krauss-Maffei einst einige der besten Panzer der Welt. Als Teil des KNDS-Konzerns weht in München heute ein anderer Wind.
Jan Otto hat sich in fünfzehn Jahren bei der IG Metall schon mit vielen Konzernen angelegt. Jetzt will er bei Tesla einen Tarifvertrag durchsetzen.
Görlitz war einst ein Hotspot der optischen Industrie. Das Fotografiemuseum von Hans Peil erinnert seit zwanzig Jahren an diese Zeit. Mit kuriosen Exponaten und großartigen Ausstellungen begeistert es die Besucher.
Der Görlitzer OB fordert nach einer Bücherverbrennung am Mahnmal für die Opfer des Faschismus harte Konsequenzen. Polizei und Staatsschutz ermitteln.
Die Atomenergiebehörde berät wegen Israels Angriffen auf Iran, die G-7-Staaten kommen zu einem komplizierten Jubiläumstreffen zusammen und von Görlitz aus wird ins Universum geblickt. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Vom milliardenschweren Investitionspaket erhofft sich die Bahnindustrie gute Geschäfte – auch Alstom. Deutschlandchef Tim Dawidowsky drängt im Interview aber auf mehr Planungssicherheit und sagt, warum es noch Jahre dauert, bis die Bahn besser wird.
Grenzüberschreitend in vielerlei Hinsicht: Die Internationalen Messiaen-Tage in Görlitz überzeugen mit einem vielseitigen Programm aus Musik und Kunst und mit erhellenden Diskussionen zum Krieg in der Ukraine.
Zweisprachigkeit in der Europastadt Görlitz –Studentin Emilia Zalewska ist damit groß geworden. Ihr Freund lernt Polnisch.
Ein amerikanischer Pastor fand den Weg nach Deutschland, weil der Familienvater seiner Berufung folgte. Von Cincinnati über Houston nach München und Görlitz.
Achtzig Jahre nach dem Ende der Schreckensherrschaft der Nazis ist das Erinnern politisch unter Druck geraten. Ein Besuch bei Menschen, die gegen das Vergessen anarbeiten.
Der Frieden kommt im Wahlkampf kaum vor. Das wollen AfD, BSW und Linke gemeinsam ändern – und sind sich dabei oft verblüffend einig. Ein Ortsbesuch in Görlitz.
Der Rüstungskonzern KNDS übernimmt die traditionsreiche Waggonfabrik von Alstom in Görlitz. In Zukunft werden hier Bauteile für Kampfpanzer gefertigt. Etwa die Hälfte der bisher 700 Beschäftigten an dem Standort sollen direkt übernommen werden.
Ermittler gehen in Sachsen gegen mutmaßlich rechtsradikale Angreifer vor. Ein beschlagnahmter Datenträger soll Hinweise zu der Attacke gegen die Kommunalpolitikerin Samara Schrenk liefern.
Eine Kommunalpolitikerin der Linken ist auf dem Weg in ihr Büro verletzt worden. Laut Ermittlern sind mehrere Personen aus dem rechten Spektrum tatverdächtig.
Der Staat zieht sich zurück, Sponsoren haben kein Interesse: Die Theater in Görlitz, Halle und Rudolstadt ringen um ihre bauliche Sanierung und ihre Zukunft.
Die „Berliner Zeitung“ kritisiert den „Spiegel“ und macht daraus einen Ost-West-Showdown. Das ist aberwitzig, passt aber zum Verschwörungskurs, den Holger Friedrich, der Verleger des Blattes, fährt.
Die „Berliner Zeitung“ beschwert sich über einen angeblich „seltsamen Artikel“ im Spiegel. Dabei ist der Text gar nicht seltsam. Schräg ist, was die Chefs der „Berliner Zeitung“ daraus machen.
Der Darmstädter Oberarzt Cihan Çelik kriegt oft Jobangebote aus Ostdeutschland. Ein Interview über die Auswirkungen von AfD-Wahlerfolgen auf den Ärztemangel und Extremismus unter Medizinern.
Mit Wochenbeginn wird an allen deutschen Grenzen kontrolliert, in Sachsen droht ein Anstieg des Hochwassers, und Brandenburg wählt einen neuen Landtag. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die östlichste Stadt Deutschlands hätte gern mehr Einwohner. Aber die Zustimmung zur AfD und die Montagsdemos machen sie nicht gerade attraktiver. Unterwegs mit Görlitzern, die sich abstrampeln für ihre Heimat.
Flanieren durch das Freilichtmuseum: Die Filmstadt Görlitz hat ihre Schattenseiten, über die keiner gern spricht. Doch wenn, dann heißt es: „Wir sind eine bunte Stadt!“
Vor den Landtagswahlen im September fragt sich das ganze Land, warum die Ostdeutschen so empfänglich sind für die Botschaften von Populisten. Die Suche einer Antwort auf Marktplätzen und Gesprächspodien.
In der Landtagswahl will Sachsens Ministerpräsident Kretschmer die AfD schlagen. Er wettert dafür gegen Grüne und EU und scheut vor Populismus nicht zurück. Ob die Rechnung aufgeht?
Wegen rechtsextremer Gegenproteste steht der CSD im ostsächsischen Bautzen unter Polizeischutz. Die geplante Abschlussparty wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt.
In Brandenburg mit seinen drei Prozent Katholiken wollen neun Zisterziensermönche an der polnischen Grenze ein neues Kloster bauen. Ihr Plan ist visionär und äußerst ehrgeizig. Kann der Glaube heute noch Berge versetzen?
Der französische Komponist Olivier Messiaen war 1940/41 als Kriegsgefangener in Görlitz inhaftiert. Jetzt muss ein Festival, das seinen Namen trägt, aufgeben, weil die Region lieber anderes fördert.
Zwei gegensätzliche Standorte und ein politisch aufgeladenes Umfeld: Wie die Hochschule Zittau/Görlitz als Motor der Transformation wirkt.
Das Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz ist ein Prachtstück von 1851. Man nennt es „die kleine Semperoper“. Doch nach einem enormen Schaden braucht es eine Generalsanierung.
Ein 27 Jahre alter Mann hat mit illegaler Pyrotechnik in seiner Wohnung experimentiert. Es kam zu einer Explosion, bei der er schwer verletzt wurde.
An der östlichen Grenze Deutschlands kommen immer mehr Migranten an. Die Bundespolizei arbeitet am Limit. Ein Tag bei der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf.
Michael Kretschmers Regierung hat den taiwanesischen Konzern TSMC zum Bau einer Chipfabrik in Dresden bewegt. Das Thema Hochtechnologie spielt für den CDU-Politiker schon lange eine wichtige Rolle.
Am 17. Juni 1953 erhob sich ein Großteil der Ostdeutschen gegen die Diktatur der SED. Doch die Erinnerung an den Volksaufstand vor siebzig Jahren gerät zunehmend in Vergessenheit. Ein Gastbeitrag.
Noch wird in der Lausitz Kohle abgebaut. Das Deutsche Zentrum für Astrophysik soll dort Spitzenforschung etablieren – und den Strukturwandel erleichtern.
Manche sagen, das hier sei das Ende der Welt. Aber was, wenn es ihr Anfang ist? Ein Tag am östlichsten Punkt Deutschlands.