Wie tickende Zeitbomben
Abgeknickte Rotorblätter, herabstürzende Trümmerteile: Um die Gefahren havarierender Windräder wird heftig gestritten. Betroffene Hersteller hüllen sich in Schweigen. Der Tüv fordert Konsequenzen.
Abgeknickte Rotorblätter, herabstürzende Trümmerteile: Um die Gefahren havarierender Windräder wird heftig gestritten. Betroffene Hersteller hüllen sich in Schweigen. Der Tüv fordert Konsequenzen.
Autokinos schießen jetzt wie Pilze aus dem Boden - und werden auch für Konzerte genutzt. Wenn Heino mit Sambatänzerinnen auf einem Parkplatz singt, geht bei manchen die Warnblinkanlage an.
Das Gewissen, die Skeptikerin, die Büßerin: Im „Tatort: Die Guten und die Bösen“ sehen wir Hannelore Elsner in einer ihrer letzten großen Rollen. Sie spielt eine Kommissarin, die nicht aufhört, nach Gerechtigkeit zu suchen.
Maryam Zaree wurde im Iran geboren, ist in Frankfurt aufgewachsen und als Schauspielerin erfolgreich. Mit „Born in Evin“ hat sie einen Erstlingsfilm vorgelegt, der Biographie ist und das große Ganze trifft.
Ein Autor denkt für seine Figuren: Matthias Brandt erzählt in „Blackbird“ von Tod und Liebe in der Jugend – und beweist Qualitäten in der hohen Kunst des Einfühlens.
Im „Polizeiruf“ aus München gibt es eine Nachfolgerin für den von Matthias Brandt verkörperten Ermittler Hanns von Meuffels. Mit Verena Altenberger als Streifenpolizistin wird in der Tat alles anders.
In diesem Debüt über das Weggehen, das Heimkehren und den Abschied von der Kindheit steckt viel Zartheit, Wahrheit und poetische Originalität: Kristin Höllers Debüt „Schöner als überall“.
Es ist nicht leicht, sechzehn zu sein: Matthias Brandt erzählt in seinem Roman „Blackbird“ von einer Jugend in den Siebzigern. Er tut es mit einem traumhaft sicheren Gespür, wovon man reden muss und was man weglässt.
Die Vorauswahl zum Deutschen Buchpreis 2019 steht fest: Ein Blick auf die Verteilung der nominierten Romane – und auf die Hoffnungen des Buchmarkts.
In Hanns von Meuffels letztem „Polizeiruf“ übt die nächste Ermittler-Generation mit Bühnenrequisiten und wird über die Kennzeichen von Pornografie aufgeklärt. Ist so viel Realismus realistisch?
Matthias Brandt tritt zum letzten Mal als Kommissar Hanns von Meuffels auf. Er sprach schon vor zwei Jahren davon, die Rolle zu beenden. Sein Abgang ist einer mit Würde und Melancholie.
Zwanzig Jahre ohne Größenwahn und von der Jazzpolizei verschont geblieben: Das Enjoy-Jazz-Festival gibt afrikanischen Künstlerinnen Raum, die patriarchalische Strukturen und häusliche Gewalt anprangern.
Vor zehn Jahren löste die Pleite der Bank Lehman Brothers die Finanzkrise aus. Im Dokudrama „Gier frisst Herz“ der ARD sieht es so aus, als sei daran nur ein Mann schuld gewesen.
Zwei Eheleute treffen sich ein letztes Mal, um miteinander abzurechnen: Catrin Striebeck und Matthias Brandt spielen in „Toulouse“ groß auf.
Ein syrischer Asylsuchender belästigt eine junge Frau. Vier rechtsradikale Jugendliche treten ihn darauf tot. Einer von ihnen wird vom Verfassungsschutz akquiriert. Reine Fiktion? Wir haben nachgefragt.
Jan Bonnys „Polizeiruf: Das Gespenst der Freiheit“, der vorletzte Fall mit Matthias Brandt, handelt vom Horror einer Gesellschaft ohne Empathie. Das ist großes Fernsehen.
Die ARD hat Michel Houellebecqs Roman „Unterwerfung“ verfilmt. Edgar Selge glänzt darin als Hauptfigur. Der Islam spielt eine Nebenrolle.
Facebook, Whatsapp und Instagram: Junge Leute sind ständig online. Viele Erwachsene besorgt das. Doch wo beginnt die Sucht – und wie gefährlich ist das Dauerdaddeln?
In Christian Petzolds „Transit“ ist der Faden zwischen Einst und Jetzt zum Zerreißen gespannt. Für „Eva“ hat Benoît Jacquot eine interessante und eine fatale Idee. Cédric Kahns „La prière“ führt zu einem unverhofften Wiedersehen.
Ein ARD-Papier hat jetzt die neue Linie für den „Tatort“ vorgegeben: nur noch zwei experimentelle Fälle im Jahr, ansonsten der klassische Ermittlerkrimi. Wir wagen einen Blick ins Programm der Zukunft.
Ein Triumph: Die Serie „Babylon Berlin“ holt die zwanziger Jahre ins Bildergedächtnis der Gegenwart. Dass Tom Tykwer ARD und Sky für dieses Projekt begeistert hat, ist fürs hiesige Fernsehen ein Segen.
Aus der Mitte gerissen: Der Thriller „Sanft schläft der Tod“ erzählt die Geschichte einer Kindesentführung als großes Psychogramm eines gescheiterten Lebens.
Im neuen „Polizeiruf“ behauptet eine Demenzkranke, einen Mord im Pflegeheim gesehen zu haben. Hauptkommissar Hanns von Meuffels ermittelt trotz widersprüchlicher Hinweise. Wem kann er Glauben schenken?
Im „Polizeiruf 110“ hat es Kommissar von Meuffels stets mit großen Gegenspielern zu tun. Diesmal geht es um ungeklärte Todesfälle auf einer Pflegestation. Die einzige Zeugin ist dement.
In „Über Barbarossaplatz“ spielt er einen Psychoanalytiker: Joachim Król über seine neue Rolle, die Arbeitsweise des Regisseurs Jan Bonny und darüber, wie einmal das wahre Leben ans Set kam.
Knappe Zukunft, geschenkte Zeit: Die siebzehnte Litcologne feiert die Törichten und setzt dem Zeitgeist der Renationalisierung den Eigensinn der Literatur entgegen.
„Noch lieber als Polizist, bin ich Schauspieler“: Seit 2011 spielt Matthias Brandt Kommissar Hanns von Meuffels im „Polizeiruf 110“. Jetzt will er aufhören.
Im neuen „Polizeiruf“ werden sämtliche Register der Verunsicherung gezogen. Der Zuschauer kann sich auf kaum etwas verlassen. Im Zentrum steht Kommissar Meuffels, den ein alter Fall in die Psychokrise treibt.
Im neuen „Polizeiruf 110“ verwischen die Grenzen zwischen Einbildung und Wirklichkeit. Niemand glaubt Kommissar von Meuffels, der in Paranoia verfällt. Geht das so schnell?
Der neue „Polizeiruf 110“ aus München kennt die Vorschriften im Obduktionssaal nicht. So kann das mit der Aufklärung nichts werden. Der Sonntagskrimi im Realitätstest.
Dieser „Polizeiruf 110“ mit Barbara Auer und Matthias Brandt ist ein einziges Rätsel. Steckt hinter der brillant gefilmten Wolfshatz mehr als kriminalistische Fortbildung für Kulturinteressierte?
Der Schauspieler Matthias Brandt hat ein Buch über seine Bonner Kindheit geschrieben. Ein Gespräch über Lektüren im Kleiderschrank, Kanzlerväter auf dem Fahrrad und ein Urerlebnis mit Günter Netzer.
Der Schauspieler Matthias Brandt ist jetzt auch Schriftsteller. Und was für einer. In seinem ersten Buch erzählt er autobiographische Geschichten aus seiner Kindheit. Eine Begegnung.
Die „DC Open“ vereint Galerien in Köln und Düsseldorf zum Saisonstart. Ein Besuch bei Daniel Buchholz und Ginerva Gambino in Köln und bei Van Horn und Hans Mayer in Düsseldorf.
Ein junges Mädchen ist verschwunden, ein Täter schnell gefasst. Nach Jahren behauptet ein Anderer, der Mörder zu sein. Kommissar von Meuffels schickt ihn einfach zum Psychiater. Ein Ding der Möglichkeit?
Der großartige Polizeiruf „Und vergib uns unsere Schuld“ sprengt die Genre-Konventionen. Matthias Brandt glänzt in der Rolle des zweifelnden Kommissars.