Das ist mal eine wirklich irre Serie
Die Serie mit dem Schrullen-Titel „Kacken an der Havel“ handelt von einem Rapper aus Berlin, der in sein Heimatkaff zurückkehren muss. Was sich dort abspielt, ist großes Theater.
An Ostern treten Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl zum letzten Mal als „Tatort“-Kommissare auf. Bayerns Innenminister Herrmann verabschiedet sie in den „Ruhestand“. Das Krimifestival in Wiesbaden verleiht ihnen den Ehrenpreis.
Die Serie mit dem Schrullen-Titel „Kacken an der Havel“ handelt von einem Rapper aus Berlin, der in sein Heimatkaff zurückkehren muss. Was sich dort abspielt, ist großes Theater.
Ein geiles Team: Anke Engelke und Michael Ostrowski zeigen, was bei einer Hochzeit alles schief gehen und wieder gerade gerückt werden kann. Sie vermählen uns mit 2026.
Man fragt sich ja jedes Silvester, ob es im neuen Jahr noch schlimmer kommen kann. Also haben wir Prominente gefragt, ob es für sie noch was zu lachen gibt. Und wenn ja, was.
In der vergangenen Theatersaison gab es einige herausragende Inszenierungen im In- und Ausland zu sehen. Cate Blanchett hat genauso geglänzt wie Matthias Brandt oder August Diehl. Hier sind zehn Highlights.
In ihrem drittletzten „Tatort“ ermitteln Adele Neuhauser und Harald Krassnitzer als Kommissare Fellner und Eisner in einem Pflegeheim. Die Zustände im „Haus Laetitia“ geben zu denken. Und Oberstleutnant Eisner bekommt den Moralischen. Die Pensionierung naht. Das wird hart.
Thomas Schaafs Geschichte wirkt wie ein Blick in gute alte Zeiten des Fußballs. Der Glanz seiner Beziehung zu Werder Bremen verblasst erst zum Ende – übersteht aber die schwerste Auseinandersetzung.
Darf man in der Ähnlichkeit Trost suchen? Christian Petzolds neuer Film „Miroirs No. 3“ handelt von Identitäten, die sich ähneln und ausgetauscht oder ersetzt werden.
Ein Film erzählt etwas mit Figuren und Taten, Musik erzählt eher per Stimmung. Christian Petzolds neuer Film „Miroirs No. 3“, in dem eine junge Klavierstudentin in eine rätselhafte Mutter-Tochter-Beziehung gerät, überwindet diesen Unterschied.
Die Bildhauerin Asta Gröting schnitzt Filmbilder wie feinsten Buchsbaum. Das Städel zeigt nun ihre Videoskulpturen der vergangenen zehn Jahre.
Dass Zuschüsse aus dem ersten Lockdown jetzt noch zurückgefordert werden, hat viele Unternehmer überrascht. Und sie haben Fragen zur Berechnungsmethode.
Bei der Gedenkveranstaltung zum 20. Juli 1944 in Berlin Plötzensee hat der Schauspieler und Autor Matthias Brandt die Rede gehalten. Er kritisierte, dass die Frauen und Männer des 20. Juli immer wieder dem Vorwurf des „Vaterlandsverrats“ ausgesetzt gewesen seien.
Am Berliner Ensemble inszeniert Luk Perceval Becketts Kernklassiker der Moderne: „Warten auf Godot“ mit einem zeitentrückten Matthias Brandt in der Hauptrolle
Der französische Hollywood-Star Jean Reno wurde mit Actionfilmen wie „Léon - Der Profi“ berühmt. Jetzt hat er selbst einen Thriller geschrieben: „Emma“. Wie er zu seiner ungewöhnlichen Heldin kam, erzählt er im Gespräch.
Auf der Bühne, im Kino, in Büchern und auch in der Politik: Das Dämonische, das vor hundert Jahren im Schwange war, feiert in unseren Tagen fröhliche Urständ.
Mehr Herz, weniger Überraschung: In der dritten Folge der „Kurzschluss“-Reihe der ARD zu Silvester wagen Anke Engelke und Matthias Brandt den großen Sprung. Der Regisseur des Films verbirgt sich hinter einem bärigen Pseudonym.
Margarita Broich und Wolfram Koch verlassen den Frankfurter „Tatort“. Ihre Kommissare sind auch beim letzten Auftritt Randfiguren. Sie hätten es anders verdient gehabt.
Margarita Broich und Wolfram Koch verlassen den Frankfurter „Tatort“. Ihre Kommissare sind auch beim letzten Auftritt Randfiguren. Sie hätten es anders verdient gehabt.
Terror, Amokläufe, Lockdowns: Die Millennials leben im Bewusstsein, dass es ihnen niemals besser gehen wird als ihren Eltern. Welche Spuren das hinterlässt, erklärt Niclas Seydack im Bücher-Podcast.
Ein halbes Jahrhundert warten die deutschen Fußballfans nun schon auf einen Nachfolger, der wieder diese verführerische Mischung aus Leichtigkeit, Frechheit und Souveränität auf den Platz bringt: Günter Netzer zum achtzigsten Geburtstag.
Sieben Schmunzler, drei Lacher und ein Scherzfinale: Walter Moers stellt im Gespräch mit Andreas Platthaus sein Buch „Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte“ mit zwanzig Flabeln aus Zamonien vor.
Der Tod einer Schülerin und das geheimnisvolle Verschwinden ihrer Lehrerin bringen ein Dorf in Piemont in Aufruhr: Ein Gespräch mit der italienischen Autorin Maddalena Vaglio Tanet über ihren Debütroman „In den Wald“.
Was haben die Eltern aus dem Krieg mitgenommen? Was wird aus ihrer Tochter, die kurz vorher noch getötet worden wäre? Ein Gespräch mit Saskia Hennig von Lange über ihren neuen Roman „Heim“ – und ein Literaturrätsel.
Weggefährten sind sie seit 28 Jahren – und nun als Liebespaar zu sehen: Anke Engelke und Bastian Pastewka. Im Interview sprechen sie über ihre Freundschaft, die Vorliebe für Rollen als Ehepaar und böse Streiche, die sie einander spielen.
Eine Episode aus der Fußballgeschichte, ein Kapitel Zeitgeschichte: Ronald Rengs Buch „1974. Eine deutsche Begegnung“ erzählt von Schauspielern, Terroristen, Politikern und Männern mit orange-braunen Krawatten zu gelben Hemden.
Der Autor und Anwalt Ferdinand von Schirach hat das nächste Gerichtslehrstück für Bühne und Fernsehen geschrieben: „Sie sagt. Er sagt“, der Fall einer mutmaßlichen Vergewaltigung. Wieder sollen die Zuschauer urteilen, wieder ist es berechnend und öde.
Strafkammerspiel der Extraklasse im ZDF: Der fulminante Fernsehfilm „Sie sagt. Er sagt“ nach einem Drehbuch von Ferdinand von Schirach legt dar, wie ein Gericht den Fall einer mutmaßlichen Vergewaltigung verhandelt.
Sie haben zehn Jahre lang zusammen im Frankfurter „Tatort“ gespielt. Am Schauspiel Frankfurt sind Isaak Dentler und Wolfram Koch in „Der Raub der Sabinerinnen“ zu sehen.
Anke Engelke und Matthias Brandt spielen wieder zusammen in der Kurzfilmkomödie „Kurzschluss“. In der neuen Ausgabe haben sich beide in einer Schulturnhalle verbarrikadiert. Das muss zur Silvester-Tradition werden!
Kreaturen und Figuren: Der vorletzte Frankfurter „Tatort“ mit den Kommissaren Janneke und Brix ist ein Psychokrimi-Gesamtkunstwerk. Er wird den Zuschauern in Erinnerung bleiben.
Der DFB verleiht den Julius-Hirsch-Preis für Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus. Drei besondere Projekte werden geehrt. Trainer Christian Streich erhält den Ehrenpreis – und wird deutlich.
In die Verhandlungen zur europäischen Asylreform kommt Bewegung. Am Landgericht Gießen endet der Prozess im Mordfall Ayleen A. Und in Köln bekommt Michael Bully Herbig einen Ehrenpreis überreicht. Der F.A.Z.-Newsletter.
„Ich spiel’ dann jetzt.“ Vier Worte und ein deutscher Fußballmythos: Wie Günter Netzer das Pokalfinale zwischen Gladbach und Köln vor 50 Jahren zu seiner Geschichte machte.
Verena Altenberger löst als Kommissarin „Bessie“ Eyckhoff im „Polizeiruf“ aus München ihren letzten Fall. Sie hatte nur sechs Auftritte. Doch die waren grandios. Wir werden ihre Figur vermissen.
Preiswürdig: Ingrid Lausunds hinreißende Monologe für zu Hause „Bin nebenan“ finden im Hörbuch ihre kongeniale Umsetzung.
Christian Petzolds Filme erkunden seit dreißig Jahren die deutsche Wirklichkeit. In „Roter Himmel“ erzählt er vom Einbruch der Apokalypse in ein Ferienidyll an der Ostsee.