Die Liebenden im brennenden Wald
Christian Petzolds Filme erkunden seit dreißig Jahren die deutsche Wirklichkeit. In „Roter Himmel“ erzählt er vom Einbruch der Apokalypse in ein Ferienidyll an der Ostsee.
Christian Petzolds Filme erkunden seit dreißig Jahren die deutsche Wirklichkeit. In „Roter Himmel“ erzählt er vom Einbruch der Apokalypse in ein Ferienidyll an der Ostsee.
Selbstironisch, souverän und sehr gegenwärtig: Christian Petzolds Film „Roter Himmel“ über vier junge Menschen im Ostseeurlaub
Mit sich selbst im Chor singen: Der deutsche Jazzpianist Jens Thomas hat sich in seiner „Neil Young Collage“ auf sehr eigene Weise einige Songs des kanadischen Rockmusikers anverwandelt.
Im „Tatort: Unten im Tal“ ermitteln die Kommissare Tobler und Berg in einem Dorf, in dem offenbar das Böse zu Hause ist. Vor 15 Jahren konnten sie eine vermisste junge Frau nicht finden. Jetzt taucht deren Leiche auf.
Wer Anke Engelke und Matthias Brandt in „Kurzschluss“ sieht, wird an Silvester nie wieder „Dinner for One“ gucken wollen. Eine Begegnung mit den beiden großartigen Schauspielern.
Zeug zum Klassiker: Anke Engelke und Matthias Brandt sind in „Kurzschluss“ so gut, dass wir das zu Silvester immer wieder sehen wollen.
Von Norwegen bis Italien, von Engeln, Schafen und Lametta ist alles dabei unter den CD-Neuerscheinungen mit Musik zum Advent und zur Weihnacht. Da werden auch die fündig, die gar nicht singen wollen.
Roger Willemsens „Afghanische Reise“ führt in ein beinahe verschwundenes Land, durch das uns Matthias Brandt souverän geleitet.
Sechs Jahre lang lebte Christoph Martin Wieland auf Gut Oßmannstedt und machte es zu einem Zentralort der Weimarer Klassik. Eine neue Dauerausstellung erinnert an den Dichter.
Finanziell haben viele Bühnen von Corona profitiert. Jetzt fehlt nur noch das Publikum. Und trübes Wetter. Aber jammern wollen die Intendanten trotzdem nicht. Ein Stimmungsbild.
Die Satireserie „King of Stonks“ verwurstet den Jahrhundertskandal der Firma Wirecard auf geniale Weise. Matthias Brandt glänzt als dummdreistgefährlicher Finanzbetrüger.
Das 39. Münchner Filmfest zieht eine überraschend positive Bilanz. Branche und Publikum finden zueinander, erstklassige Serien feiern Premiere. Nur zum Schluss gab es einen kleinen Eklat.
Eine deutsche Serie, auf amerikanischem Niveau produziert? Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann von der Bildundtonfabrik zeigen, wie das geht. Zum Beispiel mit der Wirecard-Story „King of Stonks“.
Schwierige oder gebrochene Gestalten waren seine Spezialität. Seinen letzten Auftritt hatte er vor fünf Jahren in einem „Polizeiruf 110“. Im Alter von 88 Jahren ist der Schauspieler Ernst Jacobi gestorben.
Die deutschem Theater spielen wieder - aber nach Corona bleibt das Publikum weg. Woran liegt das? Und gilt das für bestimmte Stücke und für andere nicht?
Schonungslos im Realismus seiner Figurenzeichnung, elegant in der Ästhetik, zu Recht mit Preisen überhäuft: Der Regisseur Matti Geschonneck wird siebzig Jahre alt.
Werke von Max Frisch und Kate Chopin treffen aufeinander: an zwei aufeinanderfolgenden Abenden, an unterschiedlichen Enden Berlins, als Monologe von zwei bekannten Schauspielern – Anne Tismer und Matthias Brandt.
Roger Willemsen war nicht nur in der Welt des Fernsehens erfolgreich und beliebt, sondern auch literarisch talentiert. In Berlin archiviert man nun 39 Meter seines schreiberischen Nachlasses.
Nach einem Zeitungsartikel über das Wirken des früheren ARD-Programmchefs Abich in der NS-Zeit hat die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste ihn als Namensgeber des Hans-Abich-Preises gestrichen. Die ARD will über den Fall indes eingehend beraten.
Alljährlich wird ein Preis der Fernsehbranche vergeben, der nach Hans Abich benannt ist. Ein Filmhistoriker fordert, die Auszeichnung einzustellen, weil Abich unter den Nazis Karriere gemacht habe. Das kann man anders sehen.
Der Amtsinhaber Bociek setzt sich souverän gegen zwei Herausforderer durch. Ortsmetzger Weber erringt einen Achtungserfolg. Die CDU reagiert erleichtert, Weber ist trotzdem stolz auf sein Ergebnis.
Über Momente der Ablehnung im Ausland und eine große Anhänglichkeit, eine norwegische Erfindung und einen englischen Witz: ein Gespräch mit dem Schauspieler und Kanzlersohn Matthias Brandt.
Über seinen Blick auf ein Land, auf die Generation der Erstwähler und auf die Liebe und den Hass der Deutschen für einen Kanzler, der sein Vater war: F.A.Z.-Redakteurin Sandra Kegel spricht mit dem Schauspieler Matthias Brandt.
In unserem vierten Teil der Wahljahres-Serie „Was ist deutsch?“ sprechen wir mit dem Schauspieler und Kanzlersohn Matthias Brandt. Eine seiner größten Rollen: Der Spion Guillaume, der Willy Brandt, seinen Vater, letztlich zu Fall gebracht hat.
Hörbücher und Podcasts erobern die Aufmerksamkeit des lesenden Publikums. Woran liegt das? Und wie gelingt die Konzentration?
Der Eigentümer des Main-Taunus-Zentrums darf in Sulzbach ein neues Quartier mit Wohnraum für 1000 Menschen und Gewerbeflächen schaffen. Bei der Planung liegt besonderes Augenmerk auf der Verkehrserschließung, um befürchtetes Chaos zu verhindern.
Im „Polizeiruf 110“ löst Bessie Eyckhoff das unphysikalische Paradox um „Frau Schrödingers Katze“ auf. Dabei geht es um sehr viel mehr als ein verschwundenes Haustier. Ein wenig verworren ist dieser Fall schon.
Heimatfilm? Anders als der Name vermuten lässt, ist der „Landkrimi: Das Mädchen aus dem Bergsee“ im ZDF erfreulicherweise alles andere als Genre-Schonkost.
Was ist nur aus dem „Literarischen Quartett“ geworden? Die traditionsreiche Büchersendung fällt unter Thea Dorn vor allem mit der Auswahl seiner Gäste wie Lisa Eckhart auf. Und setzt zwischen den Zeilen politische Signale.
Es beginnt mit einer Verkehrskontrolle und einem tödlichen Unfall. Dann wird es immer seltsamer: Der Film „Gefangen“ ist eine Bilderballade von Leben und Tod. Und stellt uns vor viele Fragen.
Die Autoren und Freunde Martin Suter und Benjamin von Stuckrad-Barre haben aus ihren Gesprächen ein Buch gemacht. Es geht um Liebe, Drogen, Schreiben. Oft labern die beiden nur so dahin, und nicht alle Pointen sind gut. Warum sollte man trotzdem zuhören?
Der ARD-Dreiteiler „Das Geheimnis des Totenwaldes“ handelt von einem realen Fall. Fast dreißig Jahre sucht ein früherer LKA-Chef nach seiner verschwundenen Schwester. Sie ist eines der Opfer der „Göhrde-Morde“.
Ausgerechnet die Kulturbranche, die nach dem ersten Shutdown so vorbildlich ausgeklügelte Hygienekonzepte erarbeitet hat, wird angesichts der pandemischen Herausforderung hart getroffen. Eine Lücke, die zu schließen ist.
„Ich will nicht verschwinden.“ Der Schauspieler Matthias Brandt und der Regisseur Christian Petzold über ihre Erfahrungen mit der Krankheit und Filmarbeit in Zeiten der Pandemie.
Die lit:potsdam ist eines der wenigen Literaturfestivals, die in diesem Jahr stattfinden. Zu ihrem Flair gehört die Kulisse klassizistischer Villen und Parks. Dazu konnte man in diesem Jahr den türkischen Nobelpreisträger Orhan Pamuk als Fotografen entdecken.
Implodierende Verzweiflungsbilder: Im Sühnedrama „Wir wären andere Menschen“ übt Matthias Brandt Vergeltung für eine lange zurückliegende Tat. Kollateralschäden nimmt er gerne in Kauf.