Ein Satz, wie in schwäbischen Marmor gemeißelt
Gott gibt die Nüsse, aber er knackt sie nicht: Peter Handke spricht im Deutschen Literaturarchiv in Marbach über den Lyriker Fabjan Hafner, die Geheimnisse der Poesie und die Kunst des Übersetzens.
Gott gibt die Nüsse, aber er knackt sie nicht: Peter Handke spricht im Deutschen Literaturarchiv in Marbach über den Lyriker Fabjan Hafner, die Geheimnisse der Poesie und die Kunst des Übersetzens.
Mal hat er viel zu sagen, um andere zu bewegen, mal nichts. Der Lyriker Dirk von Petersdorff im Gespräch mit Oberstufenschülern.
Dieses Land zerfällt in zwei Welten, und kaum jemand nimmt Notiz davon: Sergio del Molino erkundet das leere Spanien. Dabei folgt er keiner Generalthese, sondern lässt den Blick schweifen.
Der Anfang von fast allem: Jeremy Adlers Goethe-Biographie überhöht den Dichter zur Gründerfigur der europäischen Moderne.
Der Autor José F.A. Oliver ist zum neuen Präsidenten des PEN-Zentrums gewählt worden. Er folgt auf den Interimschef Josef Haslinger.
Wo Radio Free Europe und Radio Liberty ihre Heimat hatten: München schaut auf seine Rolle als Standort der Gegenpropaganda in der Nachkriegszeit.
Wenn alle Übersetzer sich zusammentun: Die vierbändige Sammlung spanischsprachiger Gedichte aus 900 Jahren ist ein Fest.
Kaum etwas Nachhaltigeres als das Besprechen eines Gedichts: Das Netzwerk-Lyrik ist mit seiner Einbeziehung aller Formen poetischer Produktion eine einmalige Initiative.
Frankfurts Bühne für die Literatur
Wie nähert man sich Leben und Werk eines Grenzwahnsinnigen? Erfahrungen beim Fertigstellen eines Filmporträts von Werner Herzog.
Im Palmengarten verschenkt eine Frau Gedichte und trägt sie den Besuchern vor. Wie es auch viele Jahre ein Autor auf der Frankfurter Buchmesse gemacht hat.
Gesagt, getan. Ein literarisches Ereignis ist anzuzeigen: Die Tagebücher von Ralph Waldo Emerson, dem Vordenker des amerikanischen Weltverständnisses, erscheinen zum ersten Mal in größerer Auswahl auf Deutsch.
Hundert Jahre nach Thomas Manns Rede „Von deutscher Republik“ sind seine damaligen Analysen wieder ganz aktuell – gerade im Blick auf die Herausforderung der Demokratie durch den Ukrainekrieg.
Zur Frankfurter Buchmesse richtet die Stadt ihr großes Lesefest Open Books aus: Mehr als 100 Veranstaltungen mit rund 150 Autoren locken – bei freiem Eintritt.
Vom farbigen Abglanz des Lebens in der Literatur: Volker Hage setzt seine lesenswerten „Schriftstellerporträts“ fort.
Poetischer Mikrokosmos in Schräglage, als hätte Sempé ihn gezeichnet: Lakonisch, aber auch ein wenig surreal, rührt dieses Gedicht an verborgene Schichten der Imagination und der Erinnerung.
Als die DDR ihn loswerden wollte, blieb er erst recht. Und für sein gesellschaftliches Engagement opferte er sogar noch im wiedervereinigten Deutschland zehn Jahre lang seine Literatur. Heute wird der Schriftsteller Lutz Rathenow siebzig.
Wie ist populäre Poesie eigentlich gemacht?
Leith McPherson lehrt die Sprachen Tolkiens am Set von „Herr der Ringe“. Im Interview erklärt sie, warum Elbisch nicht albern ist und man Mittelerde laut Orlando Bloom nie ganz verlässt.
Zwischen Punk-Abriss und Absteigerromantik pendelt die Musik von Isolation Berlin. Das Quintett um Frontmann Tobias Bamborschke trat im Offenbacher Hafen 2 auf.
Mit der Rolleiflex und einem guten Whisky: Der Autor und Gärtner Marc Hamer berichtet gelassen von Pflanzen und Menschen. Am Ende überrascht er den Leser mit einer radikalen Entscheidung.
Poetische Klage eines Verfemten über die Gewalt, die von der Erde ausgeht und sich gegen alles Himmlische richtet, gegen Schönheit und Ideale.
Das Lyrikfestival im ukrainischen Czernowitz hieß in diesem Jahr nicht Festival. Denn es gibt im Krieg nichts zu feiern. Oder doch? Über eine falsche Nachricht, Tränen im Publikum, Gedichte, die herumgereicht werden, und ein Wiedersehen mit Ira.
Bevor uns die Sommer historisch wurden: In seinem neuen, klugen Lyrikband „Äquidistanz“ findet Durs Grünbein zu neuer Leichtigkeit
Als Einlage in dem Exemplar von Martin Heideggers „Vorträgen und Aufsätzen“ im Nachlass der Kölner Realschullehrerin Eleonore Otte hat sich ein von Heidegger abgeschriebenes Gedicht von Gabriela Mistral gefunden.
Keine Berührungsängste: Nach seiner Rückkehr aus dem Exil arbeitete Bertolt Brecht mit zahlreichen früheren Günstlingen des NS-Regimes zusammen. Ein Gastbeitrag.
Die Australierin Kerry Greenwood schickt ihre Detektivin Phryne Fisher im Melbourne der Zwanzigerjahre auf Mördersuche.
Alexandru Bulucz analysiert das Gedicht „Klage der Marionette über ihre Ohnmacht“ von Eugène Ionesco
Der Dramatiker des Absurden und die niemals endende Furcht vor dem Tod: Über Puppenspiele, Kinderängste und den verführerischen Sog der Schicksalsergebenheit.
Ein Haus, ein Jahr, ein Roman: Marion Poschmann ist neue Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim. Sie bringt vieles mit und verarbeitet, was sie vorfindet.
Gedankenflüge, Fluchtversuche: Dieses Gedicht ist ein nur scheinbar schlichtes Liebeslied, schwankend zwischen Selbstvergewisserung und dem Absturz in Nichts.
Wenn Verzweiflung angesichts des Weltgeschehens in Gedichte überführt wird: Ilma Rakusas lyrisches Tagebuch „Kein Tag ohne“.
Als Fokus-Künstler des Rheingau Musik Festivals spielte Pianist Jan Lisiecki auf Schloss Johannisberg. Im Repertoire hatte er Werke von Frédéric Chopin.
Doris Runges Lyrikband „die schönsten versprechen“ spricht vom Abschied und schlägt Charon ein Schnippchen.