Ein Glockenschlag für die bedrängten Christen
Den Massenexodus der Christen aus dem Nahen Osten kann der Papst mit seinem Libanonbesuch nicht aufhalten. Aber er könnte langfristig mehr bewirken als die USA.
Den Massenexodus der Christen aus dem Nahen Osten kann der Papst mit seinem Libanonbesuch nicht aufhalten. Aber er könnte langfristig mehr bewirken als die USA.
50 Polizisten wurden bei den Protesten gegen die AfD-Jugendorganisation in Gießen verletzt und im Bahnhofsviertel soll alles besser werden. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Ausgezeichnet vorbereitet und kommentiert, derb-lustig inszeniert bringen Vladimir Jurowski und Barrie Kosky „Die Nacht vor Weihnachten“ von Nikolaj Rimski-Korsakow an der Staatsoper München heraus.
In Dresden lädt eine Ausstellung mit wunderbaren Fotografien von Roger Melis ein zum Spaziergang durch die Künstlerzirkel der DDR.
Panther, Elefant und Co.: Drei Bände widmen sich Rainer Maria Rilke, besonders dem animalischen Aspekt seiner Dichtungen - und in diesem Zusammenhang auch seinem Verhältnis zum Faschismus.
Für alle, die noch Geschenke suchen: Unsere Bücher, Musik, bewegten Bilder und nützlichen Dinge zu Weihnachten
Hochgebildet und sinnlich, tieftraurig und zärtlich: Die Gedichte aus dem neuen Band „Portolan“ von Daniela Danz führen uns den doppelten Wortsinn der Versenkung vor.
Clara Lösel erreicht mit ihrer Poesie über Social Media viele Millionen Nutzer. Seit Monaten steht ihr Erstlingsbuch auf Bestseller-Listen. Wie bewahrt sie trotz des Höhenflugs die Bodenhaftung?
Rollende Köpfe und Scheiterhaufen: Olga Ravn hat einen großartigen Schauerroman modelliert. „Wachskind“ erzählt vom Schrecken, eine Frau zu sein.
Literarische Vervielfachung des Augenblicks: Tezer Özlüs neu übersetzter Roman „Die kalten Nächte der Kindheit“.
Aus weiter Ferne so ereignisnah: Oksana Maksymchuks „Tagebuch einer Invasion“ lässt Erbsen explodieren.
Das Hessische Literaturforum im Frankfurter Mousonturm wird 40 Jahre alt. Und feiert trotz Herausforderungen, die vielen Kultureinrichtungen das Leben schwer machen.
Achtung, Poesie! Ein wohlklingender Name kann manchmal in die Irre führen. Das hat Diego Maradona ebenso erleben müssen wie das Pferd von Christian Kukuk.
Schwuler Sex und antimuslimischer Rassismus: Ozan Zakariya Keskinkılıçs Romandebüt „Hundesohn“ erzählt von den Wunden der Zurückweisung und Widersprüchen der Identitätspolitik in Deutschland.
Wenn man den Herkunftsort der eigenen vertriebenen Familie bereist: Über den Essayband „Feuerprobe“ des polnischen Dichters Tomasz Różycki.
Superlative am laufenden Streckenkilometer und in höchster Verdichtung: Bei einer Fahrt mit dem Luxuszug Al Ándalus von Sevilla nach Santiago de Compostela zeigt sich Spanien von seiner spektakulärsten Seite.
Michail Glinkas „Ruslan und Ljudmila“ ist ein musikalisches Wunderwerk und hätte ein tolles Adventsmärchen werden können. In Hamburg wird es zum Aufklärungsstück über Varianten sexueller Orientierung. Na, dann: Viel Spaß!
Eine sanfte Posaune spielt Werke Peter Ruzickas, Mezzosopranistinnen interpretieren Hector Berlioz, die Gitarristin Molly Tuttle löst sich vom Bluegrass und der Pianist Alfa Mist beamt uns in die Zukunft.
Bei den Mendelssohn-Festtagen in Leipzig wurden Elena Bashkirova und Michael Blumenthal geehrt und die Schönheit des Lebens in dessen Gefährdung gefeiert.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Celine Barel hat schon Düfte für Loewe und Lancôme, aber auch für David Beckham komponiert. Im Interview erzählt die Parfümeurin, wie man mit Düften Emotionen evoziert und was die australische Kultmarke Aesop sich von ihr für das neueste Parfüm wünschte.
Als Mafiosi zu Vorbildern der Politik wurden: Irina Scherbakowa, Mitbegründerin von Memorial und seit drei Jahren im Exil in Deutschland, blickt auf ihr Leben und ihre Arbeit in Moskau zurück.
Die Motive von Mördern spüren in Taiwan keine große Rolle: Ping Lus deutsches Kriminalromandebüt „Dunkle Gewässer“ macht gesellschaftliche Konflikte sichtbar.
Thomas Mann galt das Kunstlied als Inbegriff spezifisch deutscher Innerlichkeit. Dietrich Fischer-Dieskau bezeichnete es als „höchste Blüte deutschen Kunstsinnes und deutschen Wesens“. Das ist nicht zu halten.
Aus Karl Lagerfelds Studio 7 L in Paris macht Chanel ein kleines Kulturzentrum – so hält die Marke auch die Erinnerung an den Modemacher wach.
Eva Schestag übersetzt chinesische Klassiker. Ein Gespräch über Sprache, Kultur und die Kunst des genauen Lesens.
Der Herbst ist da und an Wind kein Mangel. Trotzdem rattern jetzt wieder überall ohrenbetäubend die Laubbläser. Sind die Leute zu faul, das Laub einfach wegzuharken?
Die Freundschaft zwischen Hugo von Hofmannsthal und Rudolf Alexander Schröder war unwahrscheinlich. Ihr Briefwechsel ist eine unerschöpfliche Enzyklopädie, ein Erleben von Weltgeschichte noch ohne historische Distanz – und seine Edition eine große Leistung.
In „Die Insel der Schlasocks“ lässt Nils Mohl einen Jungen gleichaltrige Schnarchnasen retten. Ein Kinderbuch mit moralischer Schlagseite.
Zeitgenössischer Tanz mit Verstand und Herz zur Musik von Gustav Mahler: „Abschied“ von Emanuel Gat als Uraufführung bei der Dresden Frankfurt Dance Company.
Im Ausland wird die deutsche Sprache oft für ihre Rohheit geschmäht. Roland Kaehlbrandt reist durch Poesie und Prosa, um sich vom Gegenteil zu überzeugen: Klang und Bildkraft des Deutschen würden maßlos unterschätzt.
Der Briefwechsel zwischen Gottfried Benn und seiner Tochter Nele zeigt nicht nur neue Seiten des Dichters, sondern vor allem die vom Vater als Kind in fremde Obhut abgegebene Frau als beeindruckende Persönlichkeit.
Literatur und gute Drehbücher entstehen selten rein autonom, sondern in Zusammenarbeit mit anderen. Was aber, wenn die Autoren es immer häufiger mit Akteuren zu tun bekommen, die sich wie KI-Pfuschomaten verhalten? Eine Ermittlung in zwölf Fällen.
Der Italiener Stefano Gallici erfindet die belgische Marke Ann Demeulemeester als Chefdesigner mit der Kraft von Poesie und Punkrock neu – als Ort der großen Gefühle. Ein Gespräch mit ihm über seine Arbeit.
Ungereimte Lyrik, die sich einen Reim auf die Missstände in der Heimat macht: Stella Nyanzi befindet sich mit ihrem Gedichtband „Im Mundexil“.
Lyrik wie nie – oder wie bislang erst einmal vor 55 Jahren, bei Ted Hughes: Ulf Stolterfoht legt seinen Gedichtband „Rückkehr von Krähe“ vor.