John Ashbery: „Auf der North Farm“
Was hat es wohl mit der Schale Milch auf sich? Dieses Gedicht stammt von einem der großen amerikanischen Lyriker. Es erklärt nichts, aber es macht uns Angebote, die unwiderstehlich sind.
Was hat es wohl mit der Schale Milch auf sich? Dieses Gedicht stammt von einem der großen amerikanischen Lyriker. Es erklärt nichts, aber es macht uns Angebote, die unwiderstehlich sind.
Als Verleger und Dichter hat Michael Krüger fast ein ganzes Leben lang auch über Dichter geschrieben. Im Gespräch mit Paul Ingendaay stellt der Autor seine Sammlung „Unter Dichtern“ am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
Zwischen Dichtern und Zeitgeschehen: Beim Lesefest „Open Books“ in Frankfurt treffen Literatur und brisante Themen aufeinander. Von Erinnerungen an große Namen bis zu Diskussionen über Putins Politik – ein Abend voller Nachdenklichkeit und Dialog.
Was führt eine iranisch-deutsche Autorin literarisch ins Emsland? Und was zum Thema Geflügelindustrie? Im Gespräch mit Andrea Diener stellt Nava Ebrahimi ihren Roman „Und Federn überall“ am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
Vielleicht werden wir das schreckliche zwanzigste Jahrhundert noch einmal vermissen: In seinem Roman „Was wir wissen können“ blickt Ian McEwan hundert Jahre in die Zukunft.
Wie dichtet man während eines Krieges? Wie lassen sich die Wunden des Konflikts heilen? Die israelische Dichterin Agi Mishol über ihre Gefühle vor und nach der Geiselfreilassung.
Vor anderthalb Jahren starb ihr Mann Paul Auster. Wie findet die Schriftstellerin Siri Hustvedt wieder zurück ins Leben? Eine Begegnung auf Mallorca.
Clemens J. Setz veröffentlicht seine frühen Texte aus den Jahren 2000 bis 2010. Sie zeigen sein Talent – und wie er vom verunsicherten Autor zum weltgewandten Schriftsteller wurde.
Mit seinem neuen Gedichtband „Meisenfrei“ wagt Matthias Politycki einen literarischen Neuanfang. Er präsentiert darin auch eine lyrische Abrechnung mit der politischen Korrektheit, glücklicherweise nicht nur.
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Beider Naturelle und Schicksale könnten unterschiedlicher nicht sein: Den Auftakt der neuen Ukrainischen Bibliothek machen Gedichte von Taras Schewtschenko und Erzählungen von Lesja Ukrajinka.
Unentschieden zwischen Schwester und Ehefrau: Für seine verdienstvolle Biographie zum 200. Geburtstag des Schweizer Dichters Conrad Ferdinand Meyer schöpft Philipp Theisohn aus gedruckten wie ungedruckten Quellen.
Er ist innig, feierlich und schön wie Musik, aber wie lässt sich Rainer Maria Rilke ins Deutsche übersetzen? Jan Wagner erzählt von 100 Versuchen seiner deutschen Dichterkollegen.
„Hundesohn“ heißt das wunderbare Debüt des Berliner Lyrikers Ozan Zakariya Keskinkılıç: Ein Liebesroman von einem muslimischen Mann, der andere Männer begehrt und nach seinem Platz zwischen den Welten sucht.
Zeko sucht in Berlin nach anderen Männern und zählt doch die Tage, bis er Hassan in der Heimat seiner Großeltern wiedersieht: Ein Gespräch mit Ozan Zakariya Keskinkılıç über seinen Debütroman „Hundesohn“ – und ein Literaturrätsel.
Ende einer Verblendung: Dieses Gedicht bietet eine tiefgründige Reflexion über das Verborgene und das Offenbare, das Vertraute und das Unbekannte.
Friedrich Schillers harte Kritik der Gedichte Gottfried August Bürgers wurde bisweilen als literarischer Mord aufgefasst. Die Debatte über Individualität und Idealisierung hallt bis in unsere Gegenwart nach.
M. C. Escher, Salvador Dalì und Giorgio di Chirico hat er um Jahrzehnte vorweggenommen: Vor 150 Jahren wurde der Maler, Komponist und Schriftsteller Mikalojus Konstantinas Čiurlionis geboren.
Großdichter und Müllmänner unterschiedslos vor der Kamera: Helga Paris’ Porträts bei Fotografiska Berlin zeigen eine Welt, die es heute nicht mehr gibt.
Unerschütterliche kulinarische Traditionen, Dutzende von Michelin-Sternen und zwei der großartigsten Restaurants der Erde: Barcelona hat sich zum Gelobten Land der Gourmets entwickelt – eine Reise ins gastronomische Glück.
Meine Verbeugung vor der Meisterin der Dystopie, der Autorin des heute wieder furchtbar möglich scheinenden Romans „Der Report der Magd“: Über die Friedenspreisrede von Margaret Atwood im Jahr 2017.
Rilkes Panther hat das leider nicht mehr miterlebt, aber es würde nicht nur Nilgänsen und Waschbären gefallen: Silke Scheuermann blickt in neuen Gedichten humorvoll auf die Eskapaden der Evolution.
Mit ihm ist nun der letzte Aktive aus Marcel Reich-Ranickis Riege von F.A.Z.-Rezensenten verstummt: Zum Tod des Dichters, Literaturwissenschaftlers und -kritikers Harald Hartung.
Aufarbeitung +++ Neue Debatte über Wahlrecht +++ Van Morrison +++ KI und Kunst +++ 75 Jahre Friedenspreis
Andreas Staier hat das Cembalo und den Hammerflügel aus der Exotenkammer in die Mitte unseres Musiklebens geholt. Er entdeckt Panik bei Scarlatti und Zwielicht bei Schubert. Jetzt wird er siebzig Jahre alt.
Unerfüllte Sehnsucht, unstillbarer Schmerz über den Zustand der Welt: Zur Trauer gesellt sich in diesem Gedicht das Heiter-Verspielte der Literatur.
Ein Stadtrauschen als Partitur, eine Sprache als Resonanzraum: Elischa Kaminer formt eine queere, jüdische Liedtradition. Paul Brody und Marina Frenk lassen jiddische Poesie im Vorgarten der Kaiser-Friedrich-Therme bei der Wiesbaden Biennale erklingen.
Zum zweiten Mal bringt Dinçer Güçyeter verschiedenste Autoren in Nettetal zusammen. Sämtliche Lesungen begleitet die Frage, was Literatur kann und darf in Zeiten von Krieg und Gewalt. „Alles“, sagt der Autor von „Unser Deutschlandmärchen“. Von seiner Offenheit lässt sich noch viel lernen.
Am 19. September erscheint das zweite Album von Nina Chuba. Außerdem hat die Rapperin mit ihrem besten Freund einen Podcast gestartet. Im Interview spricht sie über Freundschaften – und wie der Erfolg diese verändert hat.
Kunst meisterlicher Beiläufigkeit: Auf dem Album „Visiting Rachmaninoff“ entdecken Alexander Melnikov und Julia Lezhneva in den Liedern von Sergej Rachmaninow das Tiefe im Flüchtigen. Aufgenommen wurde es an Rachmaninows Flügel in der Villa Senar.
Abseits der Konventionen: Zwei französische Originalklang-Ensembles versetzen das Publikum in Ekstase.
Das Bild ist paradox: Die Autohersteller haben viele E-Autos entwickelt – müssen aber dennoch Versprechen zurücknehmen und auf lockerere Vorschriften hoffen.
Ein Gedicht über die zerrissene Stadt Jerusalem, den Tempelberg und die gewöhnlichste Sache der Welt: das Heilige.
In den Mourne Mountains lehrt Mark Hanna Trockensteinbau. Diese alte Handwerkskunst verbindet Geologie, Geschichte und meditative Praxis.
Da hätten wir anderes erwartet als banales Nachrichtendeutsch: Ilma Rakusa enttäuscht mit ihrer Tagebuchprosa „Wo bleibt das Licht“.
Der ganze Brecht in drei Versen? Ein Gedicht über das Machtgefälle zwischen Starken und Schwachen und seine geheime Dialektik.