Ein großer Tag für die deutsche Literatur
Die Dinge verstehn, dass du sie rühmst: In Berlin wurde der Nachlass des Dichters Rainer Maria Rilke vorgestellt, den das Deutsche Literaturarchiv in Marbach von seinen Erben erworben hat.
Die Dinge verstehn, dass du sie rühmst: In Berlin wurde der Nachlass des Dichters Rainer Maria Rilke vorgestellt, den das Deutsche Literaturarchiv in Marbach von seinen Erben erworben hat.
Fritz Bauer wird posthum die Wilhelm-Leuscher-Medaille verliehen. Hessens Digitalministerin spricht sich gegen neue gesetzliche Auflagen für Rechenzentren aus. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Am Berliner Ensemble wird ein Solidaritätsabend veranstaltet
Im Berliner Ensemble lenken deutsch-iranische Schauspielerinnen, Journalistinnen den Blick auf die Menschen, die in Iran seit Monaten protestieren. Es geht um Solidarität.
Der Neugierige, der schnelle Denker, der Kenner, der Freund: Fünfzehn Weggefährten – von Anita Albus bis Jan Wagner – erinnern sich an Hans Magnus Enzensberger.
Die literarische Welt reagiert auf den Tod von Hans Magnus Enzensberger
Die Träume, die Erwartungen, der eigene Weg: In „Unser Deutschlandmärchen“ erzählt Dinçer Güçyeter vielstimmig aus dem Leben von „Gastarbeitern“. Ein Gespräch mit dem Autor – und ein neues Literaturrätsel.
Mit dem großen Dichter, Essayisten und Herausgeber Hans Magnus Enzensberger geht eine der literarischen Gründungsfiguren der Bundesrepublik. Sein Witz und sein Esprit blieben unübertroffen. Ein Nachruf.
Mit „Becoming Luise Büchner“ bringt das Staatstheater eine musikalische Annäherung an das Werk der Darmstädter Schriftstellerin auf die Bühne.
Bürgergeld +++ Evangelische Kirche +++ Jugend schreibt +++ Der Germanist Peter Demetz
Nur sieben ihrer 1800 Gedichte wurden zu Lebzeiten veröffentlicht – Eine Klangcollage zu Emily Dickinsons Lyrik
Frieder von Ammon analysiert das Gedicht „Die Verlängerung“ von Thomas Rosenlöcher.
Nichts ist hier ohne doppelten Boden: Dieses Gedicht führt zurück ins Jahr 1982 und in einen Staat, der sich auch von Lyrik provozieren und aus der Fassung bringen ließ.
Reform der EU-Fiskalregeln +++ Aktienrente +++ Hamburger Hafen frei für Cosco +++ Deutsch-polnisches Verhältnis +++ Höhere Steuern für Reiche +++ Flüchtlinge oder Geflüchtete?
Berühmt für Prosa, bedeutend für Poesie: Gedichte von Marieke Lucas Rijneveld erscheinen als „Kalbskummer. Phantomstute“ erstmal auf Deutsch.
Mut und Eigensinn: Der 92 alte Dichter Rafael Cadenas aus Venezuela erhält den mit 125.000 Euro dotierten Cervantes-Preis, die wichtigste literarische Auszeichnung der spanischsprachigen Welt.
Aus dem australischen Lyrikkanon: Ein vielstimmiges Gedicht, das sich den Auflösungstendenzen der kleinen wie der großen Welt entgegenstemmt.
Hat es nicht vielleicht seinen Grund, dass „Alien“ im Deutschen klanglich nicht weit weg ist von „allein“? Nils Mohls großartiger Roman „Henny & Ponger“ erzählt von der Liebe und der Einsamkeit.
Das Weltgeschehen, von Eichhörnchen besehen: Ulla Hahn träumt in dem Roman „Tage in Vitopia“ von einer Rettung durch poetisch denkende Tiere.
Zwiesprache mit Hölderlin, Gesänge aus alten Gemäuern, Sprechautomaten: Mit „Leuchtende Schafe“ legt Ulrike Almut Sandig nach sechs Jahren einen neuen Gedichtband vor.
Lyrik von Georg Heym, illustriert von Ernst Ludwig Kircher, spätmittelalterliche Stundenbücher und frühe Wissenschaftsbände: Vorschau auf die Frühjahrsauktionen bei Reiss & Sohn in Königstein.
Vertonte Tagebücher garantieren noch kein ergreifendes Lied: Bob Dylan macht sich auf die Suche nach dem Geheimnis gelungener Popmusik.
Wenn wir unser Ernährungssystem nicht radikal verändern, können wir den Kampf gegen den Klimawandel nicht gewinnen. Der Umweltaktivist George Monbiot macht Vorschläge.
Nach zwölfjähriger Arbeit ist sie abgeschlossen: Die vierbändige Anthologie „Spanische und hispanoamerikanische Lyrik“ (Verlag C. H. Beck) verbindet Kontinente und ist ein Festival der Übersetzungskunst.
In der neuen Reihe „Bücher meines Lebens“ nähern sich Mithu Sanyal und Florian Illies ihren Lieblingsautoren: Es sind Emily Brontë und Gottfried Benn.
Schätze der Gegenwart und aus dem Archiv: Beim 53. Deutschen Jazzfestival brillieren besonders die Saxophonistinnen Lakecia Benjamin und Ingrid Laubrock. Auch die Frankfurter Schule des Jazz kommt zum Klingen.
Er ist der älteste aktive Kritiker der F.A.Z.: Zum neunzigsten Geburtstag des Dichters und Literaturwissenschaftlers Harald Hartung.
Wenn Schriftsteller in Schulen aus ihren Büchern vorlesen, können sie Erstaunliches erleben. Hier berichtet einer davon, der es oft getan und daraus einiges an Optimismus gezogen hat. Ein Gastbeitrag.
Neben Schumanns Klavierkonzert mit dem Solisten Herbert Schuch erklangen im Sinfoniekonzert mit dem Staatsorchester Darmstadt unter der Leitung von Holly Hyun Choe selten zu hörende Werke von Lili Boulanger, Britta Byström und Carl Nielsen.
In den fünf Jahren bis zur Übersetzung ins Deutsche ist er noch aktueller geworden: Aleš Štegers Roman „Neverend“.
Mordaufruf im Live-Fernsehen, Dichtung im Zeichen des Z, Dramen ohne Autornamen: Wie das von Putin erklärte Kriegsrecht sich auf das russische Kulturleben auswirkt.
Wein wird interessant, wenn die Reben gelitten haben. Nach diesem Prinzip arbeiten Winzer auf der Kykladeninsel Tinos. Auf kargen Böden produzieren sie Spitzenwein.
Die letzte Ausgabe der Donaueschinger Musiktage unter der Leitung von Björn Gottstein zeigt eine Neue Musik, die in Erinnerungen Auswege aus der Zukunftslosigkeit sucht.
Die isländische Schriftstellerin Steinunn Sigurðardóttir hat für ihren Gedichtband „Nachtdämmern“ mit Menschen gesprochen, die in der Nähe des Gletschers Vatnajökull wohnen. Was sie erleben, ist dramatisch.
Jeden Morgen sehen wir sie: Die Katze am Fenster. Vom Trubel auf der Straße lässt sie sich nicht verrückt machen.
Unter dem Hofpflaster lag der Punk: Das Kulturlabor Trafo in Jena zeigt autonome Kunst in der späten DDR und erzählt die persönlichen Geschichten des Widerstands gegen das SED-Regime.