Deutsche Gleichgültigkeit
Hierzulande wird vielfach demonstriert für die Rechte von Minderheiten und gegen Intoleranz: Warum bleiben die Reaktionen auf das Hamas-Massaker am 7. Oktober so indifferent? Ein Gastbeitrag.
Hierzulande wird vielfach demonstriert für die Rechte von Minderheiten und gegen Intoleranz: Warum bleiben die Reaktionen auf das Hamas-Massaker am 7. Oktober so indifferent? Ein Gastbeitrag.
In der Werteunion schart sich eine rechtskonservative Vielfalt um den früheren Präsidenten des Bundesverfassungsschutzes. Kann Maaßens Truppe am Ende der AfD zur Macht verhelfen?
Voll neumodischer Traurigkeit: Mateja Koležnik inszeniert Sartres „Die schmutzigen Hände“ am Berliner Ensemble als konzentrierte Reflexion über die Frage, was Hingabe heißen kann.
Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion zeigt sich unbeeindruckt von den Massenprotesten gegen seine Partei. Über die Demonstranten sagt er, sie bildeten „diese ganze linksgrüne Kaste in Deutschland“ ab.
Düsseldorf und Osnabrück, Sigmaringen und Elmshorn: Es wird weiter in ganz Deutschland gegen rechts und die AfD demonstriert. Finanzminister Lindner und Verteidigungsminister Pistorius traten auf und warnten eindringlich.
Am zweiten Wochenende demonstrieren die Menschen vor allem in kleineren Städten gegen die AfD – auch in Ostdeutschland. Die Organisatoren der Demos wissen aus Erfahrung: Dafür braucht es Mut.
Der Saale-Orla-Kreis wählt, und der AfD-Kandidat scheint vorne zu liegen. Aber nun beginnen sich einige Leute zu wehren – wie im Rest der Republik.
In ganz Deutschland demonstrieren Bürger gegen Rechtsextreme. Allein in Düsseldorf kommen 100.000 zur Abschlusskundgebung. Manche Demonstranten fragen sich, was nach den Protesten kommt.
Demonstrieren gegen Rechtsextremismus? Schön und gut. Aber es reicht nicht, die AfD auf der Straße und in den Parlamenten zu stellen. Jeder Einzelne muss die Diskussion mit ihren Wählern suchen – auch wenn das Nerven kosten kann.
Der Sport solidarisiert sich nahezu geschlossen mit den Demonstrationen gegen die AfD. Tonlage und Reichweite unterscheiden sich allerdings teils gravierend.
Momentan gehen im ganzen Land Menschen gegen die AfD auf die Straße. Zwei Teilnehmerinnen berichten, wie sie die Kundgebungen in Chemnitz und Frankfurt erlebt haben.
Linke Gruppen werfen der CDU und der Ampelkoalition vor, für das Erstarken der AfD verantwortlich zu sein. Auf einer Demonstration in Frankfurt fordern sie, dass Deutschland jeden Flüchtling aufnimmt – ungeachtet des Fluchtgrunds.
Auch am Wochenende wollen wieder Tausende Menschen ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen. In welchen Städten Demonstrationen geplant sind, erfahren Sie hier.
Die Neue Rechte kämpft um Wahrnehmung und will menschenfeindliches Denken normalisieren. Das hat im Zusammenspiel mit der AfD lange erstaunlich gut geklappt. Doch die Correctiv-Enthüllungen könnten eine Wende bringen.
Der Internationale Gerichtshof will im Eilantrag gegen Israel entscheiden, bundesweit wird wieder demonstriert, das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ hält seinen ersten Parteitag ab und für Deutschland geht es in zwei Sportarten um den Einzug ins Finale. Der F.A.Z. Newsletter.
Zuerst war der AfD der Bericht über das Treffen mit Rechtsextremisten unangenehm. Doch der Attraktivität der Partei bei ihren Anhängern hat er nicht geschadet. Die Partei wächst und wächst.
Demokraten sind in einem Dilemma: Soll man die Partei politisch bekämpfen oder verbieten? Auch für Medien ist die Aufgabe groß. Für die Sendung „heute“ offenbar zu groß. Ein Gastbeitrag.
Die Werteunion distanziert sich von möglichen Forderungen einer Abschiebung „deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund“. Dies sei nicht im Einklang mit den Vorstellungen ihrer Mitglieder.
Außerdem werden mehr Details zu einem anderen Treffen bekannt. Zu dem hatte ein früherer CDU-Politiker eingeladen.
Es bringt nichts, auf den Schludrigkeiten der sogenannten Recherche vom Medienhaus Correctiv herumzureiten. Denn die Symbiose zwischen AfD und identitärer Bewegung ist Tatsache.
Nachdem am Wochenende bereits hunderttausende Menschen deutschlandweit auf die Straßen gegangen sind, scheint es, als wären die Demonstranten unermüdlich. Mit dem Start in die Woche werden die Proteste fortgesetzt.
Dem Koala Kollektiv, das die große Frankfurter Anti-AfD-Kundgebung organisiert hat, fehlen die Ressourcen, um schnell einen weiteren Großprotest zu organisieren. Wer ist die Gruppe? Und warum hat die CDU nicht zu der Kundgebung aufgerufen?
Die SPD-Abgeordnete Ariane Fäscher spricht im Interview über die Großdemonstrationen gegen Rechtsextremismus, „lächerliche“ Kritik der AfD und die Angst von Unionspolitikern vor Bedeutungsverlust.
Gernot Mörig ist einer der Initiatoren des Geheimtreffens von Rechtsextremen. Seine Gesinnung konnte er offenbar lange geschickt verbergen. Dabei flog er 2018 schon einmal auf.
Überall sind es mehr Demonstranten als erwartet – in München gar so viele, dass der Protest wegen Überfüllung abgebrochen werden muss. Bundespräsident Steinmeier sagt: „Diese Menschen verteidigen unsere Republik.“
Unionspolitiker warnen mit immer drastischeren Worten vor der AfD. Gegen einen Verbotsantrag sind die meisten trotzdem. Sie setzen weiter auf die inhaltliche Auseinandersetzung.
In Frankfurt sind am Samstag 35.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren, für manche ist es das erste Mal überhaupt. Was erhoffen sie sich davon?
Die „Correctiv“-Enthüllungen haben es vielen unmissverständlich bewusst gemacht: Es sind ihre Nachbarn, ihre Freunde, ihre Arbeitskollegen, die aus dem Land vertrieben werden sollen. Das erklärt die eruptive Empörung.
Auch für Sonntag sind in vielen deutschen Städten Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie angekündigt. Am Samstag waren bundesweit mindestens 300.000 Menschen auf die Straße gegangen.
Von Hannover bis Stuttgart protestierten am Samstag viele Menschen gegen die AfD und für die Verteidigung der Demokratie. Das Internationale Auschwitz Komitee sieht darin ein „machtvolles Zeichen“.
Gießen hat die größte Demonstration seit rund drei Jahrzehnten gesehen. Ein Vertreter der Jüdisch-Islamischen Gesellschaft nannte die AfD eine „Minderheitspartei“. Die große Mehrheit wolle die demokratische Gesellschaft.
Wohl mehr als 35.000 Demonstranten bei der Frankfurter Kundgebung gegen die AfD sind sich sicher: Die Bedrohung sei ernst, die Demokratie in Gefahr. Dagegen sollen breite Bündnisse helfen.
Ziel ist die Teilnahme an den Landtagswahlen in Ostdeutschland. Die Union geht auf Distanz und will alle Verbindungen abbrechen.
Seit Berichten über ein Geheimtreffen von AfD-Politikern und Rechtsextremen gibt es in ganz Deutschland Proteste gegen die Partei. In Frankfurt läuft am Samstagmittag eine große Kundgebung. Auch in Offenbach, Wiesbaden und Gießen wird es Aufzüge geben.
Wenn sie aktiv gegen die Grundordnung kämpfte, wäre das möglich. Ob sie das tut, ist aber unklar. Wir haben alle gefragt, die ein Verbot beantragen können.