Wir sehen einen Trump-Effekt
Die Digitalkonzerne haben der EU erklärt, wie sie gegen gefährliche und falsche Inhalte vorgehen wollen. Ergebnis: Google, Meta, Microsoft, X und Tiktok reduzieren den Schutz. Faktenchecker sind besonders betroffen.
Die Digitalkonzerne haben der EU erklärt, wie sie gegen gefährliche und falsche Inhalte vorgehen wollen. Ergebnis: Google, Meta, Microsoft, X und Tiktok reduzieren den Schutz. Faktenchecker sind besonders betroffen.
Das Magazin „Katapult“ druckt Zitate von AfD-Mitgliedern, die belegen sollen, wie extrem die Partei ist. Dabei stammt die Hälfte von Personen, die gar nicht mehr in der AfD sind. Das bekräftigt die Partei bloß in ihrer Opferrolle.
Community Notes sind aus Sicht von Meta-Chef Mark Zuckerberg das neue Mittel der Wahl, um Desinformationen zu bekämpfen. Wie sie funktionieren, woran sie scheitern, und warum die generative KI bald über unsere Beiträge richten könnte.
Faktenchecker genossen lange das Vertrauen der sozialen Medien, nicht aber das aller Nutzer. Nun ersetzt Meta sie durch das Modell Community Notes. Zu Recht?
Mark Zuckerberg wirft sich Donald Trump zu Füßen und stellt Meta in dessen Dienste. Dies sei ein Sieg für die Freiheit, sagt der Konzerngründer. Es ist das Gegenteil.
Die ARD stellt Thilo Mischke nicht für „ttt - titel, thesen, temperamente“ ein. Programmchefin Strobl kritisiert zurecht die Art der Debatte über ihn. Die Kulturchefs der Sender hätten sich aber auch weniger feige anstellen können.
Endlich richtig Durchschlafen. Grüne Straßen. Erneuerbare Energie durch Geschrei. Hubschrauber für alle. Unfreundliche Künstliche Intelligenz. Und mehr Europa im All: Erfindungen, die 2025 die Lösung sein könnten.
Die ARD steht zu ihrem Kulturmoderator Thilo Mischke, der das Magazin „ttt“ übernimmt, und verteidigt ihn gegen die Kritik von Feministinnen. Der Senderverbund kann sein Festhalten an dem Journalisten begründen.
Kai-Uwe Steck ist eine der zentralen Figuren im Cum-ex-Skandal. Doch ohne seine Aussagen wäre die Strafjustiz in ihrer Aufklärung Jahre zurückgeworfen. Jetzt wird dem Hinweisgeber am Landgericht Bonn selbst der Prozess gemacht.
Im schwelenden Streit um harte Sparpläne bei VW steht die dritte Tarifrunde an. Cum-ex-Kronzeuge Kai-Uwe Steck muss sich vor Gericht verantworten. Und: Ein Film über Macht und Intrigen im Vatikan kommt ins Kino. Der F.A.Z. Newsletter.
Wie das Medienhaus mitteilt, verlässt die Ko-Geschäftsführerin Jeannette Gusko „Correctiv“ auf eigenen Wunsch. Welche Rolle sie im Grünen-Wahlkampf spielt, bleibt einstweilen unklar.
Die Frankfurter Buchmesse ist nun auch für das allgemeine Publikum geöffnet. Wie kommt man an Tickets, da es keine Tageskasse gibt und die Tickets für Samstag schon ausverkauft sind? Welche Autoren sind an welchem Stand zu finden? Und welche Neuerungen gibt es? Ein Überblick.
Zerbrechlichkeit und Wut: Auf seinem Debütalbum rappt Apsilon über Rassismus und Selbstzweifel. Nicht nur damit hebt er sich vom Zeitgeist ab.
Haben Ost- und Westdeutsche die gleichen Chancen? Haben wir zu viele Geflüchtete aufgenommen? Die Leserdebattenaktion „Deutschland spricht“ zeigt, was Deutschland trennt – und wo Konsens besteht.
Der durch das Potsdamer Treffen ins Gerede geratene Jurist Ulrich Vosgerau, der die AfD und Björn Höcke vertreten hat, legt seine Lehrbefugnis an der Universität zu Köln nieder. In der Vereinigung der Staatsrechtslehrer will er bleiben.
Laurenz Kalthoff lebt in München und fürchtet bei kontroversen Themen soziale Ächtung. Julian Bickmann aus Köln sieht das anders. Für ihn sind in den Debatten schlichtweg die Grautöne verloren gegangen.
Ein AfD-Politiker ist unter falschem Namen und mit Perücke zum Kennenlerngespräch beim BSW erschienen. Er wurde dabei von einem Fernsehteam gefilmt und flog auf.
Ein „Bürgerrat“ empfiehlt Innenministerin Nancy Faeser, ein „Gütesiegel“ für Journalismus einzuführen. Doch einen halbstaatlichen Wahrheits-TÜV braucht niemand.
Durch das Rechercheportal „Correctiv“ wurde bekannt, dass bei Check24 und beim Konkurrenten Verivox bis vor wenigen Monaten sensible Kundendaten öffentlich zugänglich waren.
Vertrauliche Kundendaten wie das persönliche Einkommen waren ungeschützt einsehbar. Die Portale wiegeln ab, doch die Verbraucherzentralen raten zur Vorsicht.
In Berlin eröffnet diese Woche das Projekt Publix. Es will der krisengeschüttelten Branche eine neue Heimat bieten. Und die Öffentlichkeit ganz neu erschließen.
Wenn die AfD vom 6. bis 8. September ihren Landesparteitag in der Hofheimer Stadthalle abhält, plant das Bündnis „MTK gegen rechts“ ein Aktionswochenende.
Laut dem Medienhaus „Correctiv“ hat es beim BSW abermals ein Datenleck gegeben. Die Partei hingegen spricht von einem Cyberangriff.
70.000 Personendaten des Bündnisses Sahra Wagenknecht – darunter von Mitgliedern und Unterstützern – sind ins Internet gelangt. Das BSW hat gegengesteuert und spricht von einem Hackerangriff. Doch auch ein Datenleck ist denkbar.
Unter den Mitarbeitern der AfD im Bundestag sind Leute, die früher selbst für die Parteispitze nicht tragbar waren. Wer holt sie rein? Ein Besuch bei dem Abgeordneten Jan Wenzel Schmidt.
Nancy Faeser scheitert mit dem Verbot des Magazins „Compact“ vor Gericht. Es ist eine krachende Niederlage. Anscheinend weiß die Ministerin nicht, was Meinungsfreiheit ist. Eine Analyse ihres Versagens
Bald wird die rechtsextreme Zeitschrift wohl wieder zu kaufen sein. Welche Inhalte sind da zu finden? Unsere Autorin hat die letzten Ausgaben durchgeblättert.
Zu Jahresanfang gab die Gruppe „Correctiv“ mit einer Recherche über ein Treffen rechter Kreise in Potsdam Alarm: Da sei es um „Remigration“ gegangen, einen Angriff auf die Verfassung also. Wie die Story daherkam, das wird nun diskutiert.
Die Bundesregierung will „gemeinnützigen“ Journalismus fördern. Doch was ist „gemeinnützig“? Und gerät das nicht zu staatsnah? Für die freie Presse jedenfalls hat die Ampel nichts übrig.
In Erfurt vernetzen sich Seniorinnen, um zu überlegen, was sie gegen Rechtsextreme tun können. Und singen ein Lied der Band „Die Ärzte“.
Mathieu Coquelin leitet in Stuttgart die Fachstelle Extremismusdistanzierung. Ein Gespräch über die Verrohung der Jugend, die subtilen Methoden von Extremisten und die Gefahren auf Tiktok.
Im baden-württembergischen Neulingen hat die Polizei eine Lesung des österreichischen Rechtsextremisten gestoppt und ein Aufenthaltsverbot erteilt. Sellner klagt, sein Vortrag sei „gesprengt“ worden.
Mindestens 2500 Menschen haben in Marburg gegen den Auftritt des Rechtsextremisten Martin Sellner demonstriert – auch Rauchbomben werden laut Polizei gezündet.
Martin Sellner ist in Marburg nicht erwünscht ‒ kommt aber vermutlich trotzdem. Weil die Lesung wohl privat sein wird, sind der Stadt die Hände gebunden. Vielen missfällt das.
Schon vor einigen Tagen kündigte der Rechtsextremist Martin Sellner eine Lesung in Marburg an. Die Stadt will dagegen vorgehen und kündigt eine Kundgebung für Montag an.
Was lässt sich von Widerstandskämpfern wie Claus Schenk Graf von Stauffenberg für die Gegenwart lernen? In der Frankfurter Paulskirche sprechen ein Zeitzeuge, eine Nachfahrin von NS-Gegnern und ein Forscher über das Erbe des 20. Julis 1944.