Alle seine trockenen Schäfchen
Mancher Buchhändler mag diese Firma verteufeln, doch wer die Zentrale von Amazon Deutschland besucht, reist nach München und nicht in die Unterwelt: ein Klick in die Zukunft des Lesens.
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Ein Rundbild erweckt in Berlin das antike Pergamon zu neuem Leben: Das Pergamonmuseum öffnet mit neuem Bestand einen atemberaubenden Blick auf die griechische Metropole.
Uwe H. Brekers Auktionsfirma ist der Weltmarktführer für historische Kommunikationstechnik. Und niemand übertrifft seine Sammlung alter Apparate.
Der Frankfurter Eichborn-Verlag steht vor dem endgültigen Aus. Der Betrieb wird zum 30. Juni kommenden Jahres eingestellt. Das gab Insolvenzverwalter Holger Lessing am heutigen Mittwoch bekannt.
G-8-Abitur und Abschaffung der Wehrpflicht schwemmen nun eine Masse Minderjähriger an die Hochschulen, die noch nicht einmal für sich selbst unterschreiben dürfen. Was bedeutet das für die Universitäten - und was für die Studenten selbst?
Als Bücher noch eine Mark neunzig kosteten: Vor fünfzig Jahren erschien das erste Programm des Deutschen Taschenbuchverlags. Heute segelt der Verlag mit großem Gepäck in die digitale Zukunft.
Die entscheidende Frage in einer zunehmend digitalisierten Welt lautet nicht: Was wird sich ändern? Sie lautet: Haben wir uns geändert? Ein Erfahrungsbericht über den sinnvollen Umgang mit Internet und neuen Medien.
Davon träumen doch alle: ein Schiff besteigen, über den Ozean fahren, kurzfristig seekrank werden und dann plötzlich: New York. Und in der Ferne dahinter Amerika, in dem New York sich wieder in Luft auflöst, weil auch das Land ein Ozean ist, der aus endlosen Straßen besteht, aus Straßen und Landschaft, ...
Das hessische Kultusministerium beurteilt die zweite flächendeckende Schulinspektion trotz des hohen Aufwands als Erfolg. Ganz unumstritten ist der „Schul-TÜV“ jedoch nicht.
Im Oktober vor 25 Jahren hatte der zum Teil in Eberbach gedrehte Klosterkrimi „Der Name der Rose“ Premiere. Zum Jubiläum gibt es Sonderführungen und Filmaufführungen am Originaldrehort.
Jochen Schimmangs „Neue Mitte“ ist das Gegenstück zu seinem Bonn-Roman „Das Beste, was wir hatten“. Der Autor entwirft darin ein düsteres Zerrbild deutscher Geschichte in der Zukunft.
Es bedarf einer besonderen Passion, wenn jemand alles zusammenträgt, was es zum trickreichen Becherspiel gibt. Bob Read war so einer. Jetzt versteigert Bloomsbury seinen Nachlass.
In Universitäten gibt es Tierversuche, vor allem in der Forschung. Das sei nötig, sagt ein Pharmakologe. Werden Tiere aber auch für die Lehre „verbraucht“, ist der Protest besonders groß.
Iris Reinhardt Hassenzahl und Gabriel Spagna spielen in „Kleiner Mann, was nun?“ am Frankfurter Volkstheater.
Tony Curtis war nicht nur mit großen Künstlern befreundet, er malte sogar selbst. Erst ein Jahr ist sein Tod her, da kommt in Los Angeles sein Nachlass zur Auktion.
Während Opfervereine gegen das Vergessen demonstrieren, hat man sich an der Odenwaldschule auf ein Konzept für die Schulentwicklung geeinigt. Es versucht bis ins Detail, aus den Erfahrungen des sexuellen Missbrauchs Lehren zu ziehen.
Die „Sea Cloud“ ist das letzte je erbaute private Viermastsegelschiff. Wo immer sie ankert, wird sie zur umlagerten Attraktion. Nun wird das Schiff achtzig.
Wie parteilich ist das politische Kino? Was ist überhaupt politisches Kino? Antworten sucht die Bibliothek des Widerstands in hundert Filmen über soziale Kämpfe seit den sechziger Jahren.
Ein wissenschaftlicher Text hat oft kaum mehr Leser als Autoren. Ein Vorschlag zur Begrenzung des Publikationswahns.
Auch die Karawane muss alphabetisiert sein: Das Architekturmuseum in München zeigt die Geschichte der Bibliotheksbauten. In den vergangenen zwei Jahrzehnten gab es davon soviel wie nie zuvor.
Schon Christoph Kolumbus segelte über den Atlantik. Aber erst der regelmäßige Linienverkehr mit Dampfschiffen brachte den Welthandel richtig in Schwung.
Je schmutziger und gewalttätiger desto besser - nach diesem Motto hat ein internationaler „Privatclub“ online kinderpornografische Bilder und Videos verbreitet. Nun wurden 72 Mitglieder des Rings angeklagt.
Landschaften des Jan van Goyen waren erfolgreich bei Ruef und Hampel in München. Für Überraschung sorgte eine Szene am osmanischen Hof, wohl von einem deutschen Maler des 17. oder 18. Jahrhunderts.
Von wegen nur etwas für Reiche: Jeder Dritte würde heute am liebsten eine Kreuzfahrt machen. Die neuen Schiffe sind Ferieninseln, auf denen die Passagiere mit straffen Unterhaltungsprogrammen in Atem gehalten werden - ein wahrhaft klassenloses Vergnügen.
So genial hat man „Faust I“ noch nie gesehen. So läppisch „Faust II“ auch noch nicht. Der Regisseur Nicolas Stemann setzt in Salzburg beide Teile von Johann Wolfgang von Goethes Tragödie in Szene. Und spaltet sich und acht lange Festspiel-Stunden.
Wolfsburg geizt mit augenfälligen Reizen und ist deshalb nicht gerade als Stadt für Flaneure bekannt. Dennoch kommt man dort als Spaziergänger Deutschland sehr nah - und kann dabei ganz wunderbar entspannen.
Mit sechzehn Jahren schrieb Friedrich Hölderlin Verse aus Klopstocks „Der Rheinwein“ in Carl Merians Stammbuch. Jetzt hat die Landesbibliothek in Stuttgart diesen ersten Eintrag des Dichters ersteigert.
Der Bundesnachrichtendienst hat sich sein Image als Pleiten-, Pech- und Pannen-Brigade lange und hart erarbeitet: In der letzten Woche sollen die geheimen Baupläne der neue BND-Zentrale gestohlen worden sein. Doch was verraten sie wirklich?
Diesen Detektiv und seinen Sidekick wollen wir unbedingt sehen: Das Erste übernimmt eine Miniserie der BBC und verpasst Sherlock Holmes und Dr. Watson einen höchst radikalen Modernisierungsschub.
Die „Empörten“ sind nicht verschwunden. Während ein verarmtes Land den nächsten Aktionen entgegensieht, sind zahlreiche Bücher über die spanische Protestbewegung erschienen, die das Phänomen des „15. Mai“ zu deuten versuchen.