Sechs Monate sind eine Ewigkeit
Die letzte Lebensstation von Stefan Zweig war Brasilien. Über seine Flucht dorthin und den Tod haben Laurent Seksik und Guillaume Sorel einen sehr klugen Comic gemacht.
Die letzte Lebensstation von Stefan Zweig war Brasilien. Über seine Flucht dorthin und den Tod haben Laurent Seksik und Guillaume Sorel einen sehr klugen Comic gemacht.
Zwanzig Prozent der Deutschen können nicht gut genug lesen und schreiben, um den Alltag zu bewältigen. Experten bezeichnen die hohe Prozentzahl als „Alarmsignal“. Die Leseschwäche hat wirtschaftliche Folgen.
Sie mögen Chutney? Machen Sie Ihr eigenes! Ein neues Buch weckt die Lust auf die französische Form der hausgemachten Küche.
Eine Schrift für alle Menschen: Ulf Erdmann Zieglers Roman „Nichts Weißes“ fasst eine Epoche und ihre Generation in 26 Zeichen.
Die Nachricht vom Fund des Manuskripts ihres Mannes kam für Gerda Panofsky überraschend, dann schöpfte sie Verdacht. Nur einer konnte das Konvolut nach München gebracht haben: Ludwig Heinrich Heydenreich.
Für Commissario Brunettis Aussicht ist auch das deutsche Studienzentrum in Venedig verantwortlich. Doch in der Wirklichkeit passt die leergeräumte Terrasse nicht recht zum schönen italienischen Leben.
Essbare Beeren, Früchte und Wurzeln lassen sich in der kommenden Jahreszeit bei jedem Spaziergang entdecken. Wie man sie verarbeiten kann, lehrt ein neues Buch von Usch von der Winden.
In Venedig eröffnet die Architekturbiennale. Im deutschen Pavillon geht es diesmal nicht um Neubauten. Die wahre Kunst des Architekten zeigt sich, wenn er das, was andere aufgegeben haben, weiterbaut, verwandelt, verzaubert.
Die Stiftung Lesen will vier Millionen Gratisbücher über eine Hamburgerkette verteilen. Steht es ums Lesen wirklich so schlecht, dass es dafür Fastfood braucht?
Er hat keine Berater, keine Mitarbeiter, ist dennoch erfolgreicher Unternehmer. Helmut Ortner schreibt Bücher und entwickelt Zeitungen. Die Ideen hat er beim Radfahren.
Der französische Sternekoch Yannick Alléno öffnet sein Magazin „Yam“ dem brasilianischen Kollegen Alex Atala - und schafft sich so selbst Konkurrenz.
Lutz Simon, Präsident der Frankfurter Rechtsanwaltskammer, hat in Rechtswissenschaften, Theologie und Philosophie promoviert. Er hat in China gelehrt und nach den Sternen geschaut. Nun ahnt er, wie wenig er weiß.
Halle-Neustadt wurde zu DDR-Zeiten als Wohnort für den besseren Menschen konzipiert. Der große Plan blieb eine große Illusion – hauptsächlich deswegen, weil sich der Mensch weigerte, ein besserer Mensch zu werden.
Wer glaubt Bistro-Gerichte seien einfach zu realisieren, wird in dem neuen Buch von Alain Ducasse eines Besseren belehrt.
Ein Hoffnungsschimmer: Marion Nestle und Malden Nesheim wissen, wie man sein Körpergewicht halten kann, und präsentieren dies wissenschaftlich fundiert und mit unverblümter Ehrlichkeit.
Seit 1966 betreut die Stiftung Buchkunst in Frankfurt den Wettbewerb „Die schönsten deutschen Bücher“. Gutes Aussehen zählt auch in diesem Jahr, aber einiges ist anders.
Wir sammeln Bonusmeilen und Treuepunkte. Vielleicht bald auch bei der Krankenkasse und am Arbeitsplatz? Eine Trendforscherin über die „gamification“ unserer Lebenswelt – und wie wir uns durch die Aussicht auf Punkte manipulieren lassen.
„Ich habe mich der modernen Kunst verschworen“, schrieb Josef Haubrich im Jahr 1913 - und schuf eine kapitale Sammlung. Jetzt holt Köln seine Kunst und ihn endlich zurück ins Rampenlicht.
Und wieder ist ein Buch erschienen, das so tut, als hätte es das Kochen mit Kräutern neu erfunden. Dabei ist „Kräuterküche“ an Naivität kaum zu überbieten.
Er besitzt über zweihundertfünfzigtausend Bücher aus neun Jahrhunderten: Ein Gespräch mit Heribert Tenschert über Zensur von Stundenbüchern, den frommen Gebrauch und den Beitrag von E-Books zur Bibiophilie.
Kulturbarbaren sollten die anderen sein: Ein Sammelband dokumentiert die Arbeit des „Deutschen Militärischen Kunstschutzes“ in Italien 1943 bis 1945.
Hunderte von Burgen, Schlössern und Herrenhäusern in der einstigen DDR drohen endgültig zu verfallen. Es gibt zwar Heimkehrer und Idealisten, die sie retten wollen. Das aber kostet viel Geld und Nerven.
Spanien muss sparen, doch die Kürzungen im Kulturbereich gehorchen der Maxime: Wie richtet man größtmöglichen Schaden an, damit nichts mehr nachwächst?
Erst nach einem Schokoriegel-Boykott darf ein HIV-infizierter Junge in Pennsylvania wieder die Schule besuchen.
Die deutsche Ausgabe der englischen Zeitschrift „FOUR“ will das führende Food-Magazin werden - dabei besteht es eigentlich nur aus Werbung.
Dem jüdischen Stifter Julius Heyman ist nach seinem Tod übel mitgespielt worden. Frankfurt nahm gerne sein Privatmuseum und seine Sammlungen, die nationalsozialistischen Stadtoberen hielten sich später aber nicht an die Abmachungen.
Die Welt unten erzählt viel über die Welt oben: Überall in den Schweizer Alpen gibt es getarnte Bunker. In manchen kann man heute übernachten und den Ernstfall proben.
Michel Guérard ist ein Pionier der gesunden, leichten Spitzenküche. In seinem neuen Buch entwickelt er seine Technik weiter und unterzieht auch französische Nationalgerichte einer Revision.
Die Beschneidung ist Jahrtausende alt. Milliarden Männer haben sie erduldet. Aber über ihre Geschichte weiß man bis heute fast nichts.
Marjolaine Vonk hat ein handgeschriebenes französisches Kochbuch aus dem Jahr 1870 aufgetrieben. Doch was lässt sich aus diesen alten Rezepten wirklich lernen?
Ein Treppensockel als Quadratur des Kreises: Das Bauhausmuseum von Weimar könnte alte Wunden heilen und der Stadt endlich architektonisches Selbstvertrauen geben.
In „Der Raub des Bücherschatzes“ erfährt der Leser viel über die Zeit der Hexenverfolgungen und die Greuel der Konfessionskriege. Und doch Katja Behrens der Versuch, den Lesern die historischen Ereignisse wirklich näherzubringen, nur teilweise gelungen.
Eric Briffard ist einer der besten Köche von Paris. Ein neues Buch gibt Einblick in seine Küche, die neue, komplexe Kreationen auf klassischer Basis entstehen lässt.
Reisen bildet. Muss das sein? Es sind doch Ferien! Eine Studienreise für die ganze Familie kann auch Spaß machen
In Italien sorgen der alternde öffentliche Dienst und die Jugendarbeitslosigkeit für Probleme bei den „beni culturali“ : Das Staatsarchiv in Neapel etwa müsste bald mit sechs Mitarbeitern auskommen.
Zur Bibliothek all seiner Gene erhält der Mensch immer schneller und kostengünstiger Zugang. Dabei sei es oft besser, weniger zu erfahren, sagt der niederländische Ethiker Guido de Wert im F.A.Z.-Gespräch.