Sandy überm Efeuturm
Die Hurrikane werden wiederkommen. Selbstversorgung in der Exzellenzzone und Gelehrte beim Generatorenkauf - ein Bericht aus der amerikanischen Universitätsstadt Princeton.
Die Hurrikane werden wiederkommen. Selbstversorgung in der Exzellenzzone und Gelehrte beim Generatorenkauf - ein Bericht aus der amerikanischen Universitätsstadt Princeton.
Ein Muster historischer Gelehrsamkeit - und ein Lesevergnügen: Joachim Whaley legt den ersten Teil seiner Geschichte des Heiligen Römischen Reiches vor.
Max Liebermann war ein bedeutender deutscher Impressionist. Gerühmt wurde er aber auch für seine Kunstsammlung. Bis heute ist ihr Verbleib nicht geklärt.
Er nannte sich „Heinrich Kinderlieb“. Doch Hoffmanns „Struwwelpeter“ finden sogar Erwachsene gruselig. Eine besondere Ausgabe bietet die Vorschau auf die Auktion bei Zisska & Schauer in München.
Solange sich Stadt und Land nicht festlegen, gleicht die Planung des Kulturcampus einem Spiel mit Bauklötzen, die mal in die eine, mal in die andere Richtung geschoben werden.
Frankfurts Planungsdezernent Olaf Cunitz bringt eine neue Variante für den Kulturcampus ins Spiel: Städtisch geförderten Kulturinstitute könnten auf dem Areal an der Uni-Bibliothek untergebracht werden.
Myat Kywe hat im Leben nichts anderes machen wollen als Glas. Dass er im Dschungel Burmas saß, hätte ihm eigentlich Ruhe verschaffen sollen. Doch dann kamen immer wieder Autos vorbei und die Weltgeschichte klopfte an.
Gut achtzig Jahre arbeitete er als Antiquar und Auktionator und machte sich um die Bibliophilie verdient. Jetzt ist Karl Hartung im Alter von 98 Jahren gestorben.
Drei Fernsehköche haben ein Buch mit eigenen Rezepten herausgegeben. Man sieht hier: Sie kochen sehr ähnlich und seit Jahren immer das Gleiche.
Mit 20 Jahren lehnten die Agenturen sie ab, weil sie zu alt sei – fast zehn Jahre später startet sie richtig durch: Kati Nescher gehört inzwischen zu den erfolgreichsten deutschen Models unserer Zeit.
Die Technische Universität Darmstadt stellt ihre neue Zentralbibliothek vor. Knapp 74 Millionen Euro sind für das Vorhaben ausgegeben worden.
„Open Access“ ist die Antwort auf alle Fragen von Nachwuchswissenschaftlern - das zumindest behauptete der Stanford-Professor John Willinsky bei einem Beratungsvortrag für Doktoranden in Heidelberg.
Zwanzigtausend Euro lässt keiner liegen? Javier Marías schon. Für „Die sterblich Verliebten“ bekam er kürzlich den Nationalpreis für Erzählliteratur zugesprochen. Er lehnte ab.
Unlängst hat Amazon einer Kundin wegen eines angeblichen Betrugsversuchs den Amazon-Account kurzerhand gesperrt. Ihre digitale Bibliothek verschwand im virtuellen Orkus. Leider ist das kein Einzelfall.
Neues aus dem Norden: Ein neues Buch gibt einen erfreulich genauen Einblick in die Arbeitsweise der kreativsten Köche Dänemarks.
Als Präsident des Goethe-Instituts blickt Klaus-Dieter Lehmann von München aus auf die Kulturregion Rhein-Main. Der frühere Chef der Deutschen Bibliothek in Frankfurt ist aber auch ein Insider.
Zimmer suchen, Stundenplan zusammenstellen, Freunde finden und den Schreck nach der ersten Vorlesung verdauen: Ein Studium zu beginnen ist ziemlich anstrengend. Wir haben einen Anfänger zwei Wochen lang begleitet.
Immer mehr Schüler in den Vereinigten Staaten sind zu jeder Zeit elektronisch zu orten. Aktivisten warnen vor dem Zugriff auf die Daten durch Fremde. Doch die wenigsten Eltern fürchten eine totale Überwachung.
Der Schwede Magnus Nilsson ist erst neunundzwanzig Jahre alt und schon ein Meister des avantgardistischen Fachs. Sein neues Buch steckt voller origineller Ideen.
Lange nichts gehört vom Kulturcampus. Der große Elan, der das städtebaulich ambitionierte Projekt begleitete, ist offenbar geschwunden.
Der Präsident der Musikhochschule fordert von der Politik ein Bekenntnis zum Kulturcampus in Frankfurt-Bockenheim. Der Architekturwettbewerb für die „Studiobühne“ soll nächstes Jahr stattfinden.
Der Internetknoten in Frankfurt wächst ungebremst weiter. Der Betreiber De-Cix investiert mehrere Millionen Euro in seine Technik, um die Datenflut zu bewältigen und weiterhin Ausfallsicherheit zu garantieren.
Immer mehr Bücher und Zeitschriften begeben sich auf der Suche nach Kunden in die Niederungen des kulinarischen Analphabetismus. Ein Beispiel ist das neue Heft von „deli“.
Lange haben wir über E-Books geredet, jetzt sind sie da und verändern die Buchmärkte: Vom Stand der Dinge in sechs Ländern.
Gemüse, Kräuter und Blüten im eigenen Garten zu ziehen, findet immer mehr Anhänger. Doch was sich mit den Zutaten machen lässt, hat sich noch nicht ausreichend herumgesprochen.
Die spanische Regierung kürzt die Ausgaben im gesamten Kulturbetrieb um rund ein Drittel und zwingt so die Kultureinrichtungen zu radikaler Umstrukturierung.
Sie sammelt grenzübergreifend und heißt doch „Deutsche Nationalbibliothek“. In Leipzig wurde das 100. Jubiläum der Institution gefeiert. Dazu war ausnahmsweise das Reden im Lesesaal gestattet.
Véronique Bizot ist eine Meisterin des Schweigens an der richtigen Stelle: Ihr Roman „Eine Zukunft“ erzählt von der unheimlichen Macht einer Familie.
Hier beobachtete er den römischen Karneval und traf befreundete Künstler zum Austausch: Die Wohnung Goethes am Corso in Rom ist stilvoll ausgebaut worden.
Ein neues Buch über „Klassiker“ gibt sich mit altbewährten Rezepten zufrieden. Dabei würde eine moderne Interpretation derselben nicht unbedingt höheren Aufwand bedeuten.
Wie soll das gehen, mit einem Viermaster durch den Panama-Kanal zu fahren? Ist der Mast nicht zu hoch? Das Schiff nicht zu klein? Auf der Starflyer kann man das Schauspiel erleben.
Die Zeitschrift „essen & trinken“ feiert ihr vierzigjähriges Bestehen mit einem Sonderheft. Es ist das Dokument der gescheiterten Ambitionen und des gepflegten Mittelmaßes.
Welcher Wein zum Essen passt, muss in jedem einzelnen Fall neu entschieden werden. Ein neues Buch versucht es dagegen mit Verallgemeinerungen und scheitert kläglich.
In Frankfurts Pläne für ein Romantik-Museum kommt endlich Bewegung. Eine historisch einmalige Chance gibt es gerade jetzt, weil ein passendes Gebäude frei geworden ist.
Wenn der Staat pleite ist, hilft die Notenpresse. Faust und Mephisto haben dafür extra das Papiergeld erfunden. Und die Tragödie nahm ihren Lauf. Über die Aktualität eines Dramas von 1832.
Demnächst eröffnet in Rödelheim eine deutsch-chinesische Kindertagesstätte - die erste in Hessen. Englisch, Französisch oder Spanisch wird schon häufig angeboten.