„Die Ukraine ist Europas Spiegelbild“
Der Historiker Karl Schlögel erhält zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In der Paulskirche mahnt er den Westen, an den Krieg zu denken.
Das Jahr 1968 verlief unruhig in Frankfurt. Der F.A.Z.-Fotograf Lutz Kleinhans, der in diesen Tagen 100 Jahre alt geworden wäre, hielt viele Proteste fest, so auch den bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels.
Der Historiker Karl Schlögel erhält zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In der Paulskirche mahnt er den Westen, an den Krieg zu denken.
Der Osteuropahistoriker Karl Schlögel erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In seiner Dankesrede fordert er den Westen auf, von der Tapferkeit und der Freiheitsliebe der Ukrainer zu lernen.
Vor dreißig Jahren zog Karl Schlögel vom Bodensee an die Oder. An der Europa-Universität Viadrina entwickelte er die Exkursion zur hermeneutischen Methode. Augenzeugenberichte von Weggefährten.
Karl Schlögel erhält am Sonntag den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Zur Verleihung erscheint eine Sammlung von Aufsätzen und Reden, die zeigen, wie der Ukrainekrieg den Historiker dazu zwang, sein Russlandbild neu zusammenzusetzen.
Der Osteuropa-Kenner Karl Schlögel wird mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Aber welche seiner Werke sollte man unbedingt lesen? Hier ein paar Vorschläge.
Karl Schlögel ist einer der besten Kenner der osteuropäischen Geschichte. Jetzt wird er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Hochverdient – und doch fragt man sich, wie die Jury zu anderen Konflikten als dem Ukrainekrieg steht.
Die USA und China verhandeln weiter, Vertreter der UN-Mitgliedstaaten diskutieren die Umsetzung einer Zweistaatenlösung. Und: Bei den Keltengold-Dieben fällt ein Urteil. Der F.A.Z. Frühdenker.
Nachdem er wegen seiner Paulskirchenrede und des Romans „Tod eines Kritikers“ angefeindet worden war, schrieb Martin Walser eine bis jetzt unbekannt gebliebene Erzählung: „Excelsior“ macht die Verletzungen deutlich, die er empfunden hatte.
Zum Jubiläum des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels setzen sich heutige Schriftsteller mit früheren Dankesreden auseinander. Zu Beginn: Ein Brief an Václav Havel, den Preisträger von 1989.
Die Bundesbildungsministerin war die höchstrangige Repräsentantin des Staates bei der Verleihung des Friedenspreises an Anne Applebaum. Drückten sich die verantwortlichen Außenpolitiker?
Putins Gleichschaltung muss gestoppt werden: Die Friedenspreisträgerin Anne Applebaum richtet in der Paulskirche einen Appell an die Deutschen.
Putins Gleichschaltung muss gestoppt werden: Die Friedenspreisträgerin Anne Applebaum richtet in der Paulskirche einen Appell an die Deutschen.
In ihrem brillanten Buch „Die Achse der Autokraten“ beschreibt die diesjährige Friedenspreisträgerin Anne Applebaum, mit welchen Mitteln Autokratien unsere Demokratie unterwandern.
Pessimismus ist unverantwortlich: Die Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels Anne Applebaum spricht über das Netzwerk der Autokratien, das unsere Demokratie bedroht.
Bis heute heißt es, dass vor den völkerrechtlichen Verboten des vorigen Jahrhunderts Staaten der Krieg als politisches Mittel erlaubt war: Über einen modernen Mythos und die Genese des Kriegsverbots im 19. Jahrhundert.
Karin Schmidt-Friderichs ist Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Hier verrät sie, warum sie gerade Anne Applebaum liest und „Die vulnerable Gesellschaft“ von Frauke Rostalski.
Was bedeutet es, dass Anne Applebaum den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhält? Während Populismus und Defätismus um sich greifen, wird in der Paulskirche am 20. Oktober die Vertreterin einer transatlantischen Elite das Wort nehmen, deren liberaler Universalismus 1989 geprägt wurde.
Ihr Wirken begann 1989 und bleibt davon geprägt: Anne Applebaum erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Sie zählt zu den profiliertesten Kritikern autoritärer Herrschaft und russischer Expansionspolitik. Jetzt wird die Historikerin und Journalistin Anne Applebaum mit dem Friedenspreis des Buchhandels ausgezeichnet.
Zwischen Phantasie und Wissenschaft: Über Chamisso, Humboldt und den Austausch der Kulturen. Wie der Dialog das Nachdenken über eine Welt fördert, in der die Natur rapide aus unserem Leben verschwindet.
Wer in diesen Tagen Salman Rushdie in Deutschland erlebt, sieht einen Schriftsteller, der ungebrochen wirkt von der Gewalt, die ihm angetan wurde. Und von der Fatwa, die ihn seit 1989 bedroht. Ist das wirklich so? Ein Gespräch.
In Frankfurt besucht Robert Habeck eine jüdische Gemeinde, eine pro-palästinensische Demonstration verläuft friedlich und Salman Rusdie erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Die F.A.Z. Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Seinen Feinden hat er nicht den Gefallen getan, unsichtbar zu werden: In einer bewegenden Feier wird der Schriftsteller Salman Rushdie in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt.
Großer Tag in der Paulskirche: Salman Rushdie nimmt mit einer bewegenden Dankesrede den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegen. Dieser ist ein Statement für die Lizenz zur Satire und Parodie.
Am Sonntag erhält Salman Rushdie in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Am Freitag war er auf der Buchmesse zu Gast.
Dass Salman Rushdie trotz der Todes-Fatwa und dem Attentat von Chautauqua noch lebt, ist ein großes Glück. Dass er nun den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhält, ist sehr zu feiern.
2015 sprach er zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse, nun wird Salman Rushdie zu ihrem Abschluss mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt.
Was sich die Schwedische Akademie, die alljährlich den Nobelpreis verleiht, bislang nicht traute: Der diesjährige Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht an Salman Rushdie – eine brillante und mutige Wahl.
1989 verhängte Irans Mullah-Regime eine Fatwa gegen Salman Rushdie. Nun bekommt der kompromisslose Streiter für Aufklärung und Meinungsfreiheit den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Darauf haben wir 34 Jahre lang gewartet.
„Ein wenig eingeschüchtert“ von der Liste seiner Vorgänger: Salman Rushdie bekommt an seinem Geburtstag den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels zuerkannt.
Dem russischen Oppositionellen Alexej Nawalnyj drohen weitere 30 Jahre Haft. Chinas Ministerpräsident Li Qiang ist bei der Bundesregierung zu Gast. Und Kanzler Scholz besucht den Tag der deutschen Industrie. Der F.A.Z.-Newsletter.
In einer Welt, in der sich Vulgarität nicht nur in digital geführten Debatten entlädt, mutet der Begriff altmodisch an. Hat er eine Zukunft?
In Frankfurt wird der Kampf um die Abwahl des Oberbürgermeisters aus taktischen Gründen mit leisen Tönen geführt. Manches deutet darauf hin, dass der Souverän auch so erkennt, was zu tun ist.
Die Buchmesse boomt. Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels kürt das Werk des Ukrainers Serhij Zhadan. Und außerdem kann in zwei Wochen Feldmanns Karriere ihr Ende finden. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.