Merkel stärkt WHO den Rücken
Kanzlerin wirbt für weltweite Zusammenarbeit gegen Corona.
Kanzlerin wirbt für weltweite Zusammenarbeit gegen Corona.
China hat dafür gesorgt, dass Taiwan nicht an der Jahresversammlung der WHO teilnimmt. Das wollen einige Mitgliedstaaten nicht länger hinnehmen – auch Deutschland nicht. Peking zürnt und droht.
IOC-Chef Bach und WHO-Generaldirektor Ghebreyesus kündigen einen gemeinsamen Aktionsplan an. Die Corona-Krise mache noch offensichtlicher, wie wichtig Sport für die generelle Gesundheit sei.
Im Internet verbreiten sich immer krudere Theorien zu Corona. Was passiert, wenn man ihren Pfaden folgt? Eine Spurensuche.
Bevor erste Symptome auftreten, kann Sars-CoV-2 bereits übertragen werden. Das haben jetzt Forscher des bayerischen Gesundheitsamts bewiesen.
Sie erreichen im Netz ein Millionenpublikum und verkaufen ihre Theorien als „Widerstand“ im Namen des Grundgesetzes: Verschwörungstheoretiker sind gut im Geschäft. An diesem Wochenende folgen ihnen wieder Tausende.
Taiwan hätte in der WHO einige Expertise anzubieten: Es hat die Pandemie bisher gut bewältigt. Doch Berlin dürfte sich nicht mit dem Wunsch durchsetzen, dem Land Beobachterstatus zu sichern. Zu viele sind zu abhängig von Peking.
Präsident Donald Trump hat im Streit mit China um den Umgang mit der Coronavirus-Pandemie den Ton verschärft. Auch die Welthandels- und der Weltgesundheitsorganisation nahm er aufs Korn.
Deutschland könne stolz sein auf die bisherige Eindämmung der Corona-Epidemie, sagt Jeremy Farrar im Interview. Doch bis alle sieben Milliarden Menschen geimpft sind, bleibe ein jeder verwundbar.
Seit Monaten forschen Mediziner nach einem Heilmittel für Covid-19. In Madagaskar will man eines gefunden haben – einen Tee aus speziellen Kräutern. Die katholische Kirche unterstützt das Getränk, die WHO hat Zweifel.
Bereits letzten Monat stellte Präsident Andry Rajoelina das Mittel auf einer Pressekonferenz vor, trank selbst einen Schluck davon und sagte, es habe bereits zwei Menschen geheilt. Die Weltgesundheitsorganisation warnte hingegen, die Wirksamkeit des Tonikums sei weder getestet noch erwiesen und auch Nebenwirkungen seien nicht untersucht worden.
Der Minsker Autokrat Alexander Lukaschenka lässt 4000 Soldaten aufmarschieren – obwohl die WHO zu „alternativen Lösungen“ für die Feiern zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs aufgerufen hat.
Machtkämpfe zwischen den Vereinigten Staaten und China in der Corona-Krise bringen den UN-Sicherheitsrat an den Rand eines diplomatischen Debakels.
Um eine Wahlniederlage Donald Trumps abzuwenden, muss ein Superlativ her: der schlimmste Angriff auf die Vereinigten Staaten. Das verheißt nichts Gutes.
In Äthiopien leben 110 Millionen Einwohner, aber es gibt nur 100 Intensivbetten. Nicht nur dort trifft die Corona-Krise die Menschen besonders hart. Der Entwicklungshilfeminister warnt nun vor massiven Flüchtlingsströmen und legt ein Sofortprogramm auf.
Ein 43 Jahre alter Franzose war bereits im Dezember an Covid-19 erkrankt. Das legt eine Probe nahe, die damals genommen wurde. Die ersten Fälle wurden rund einen Monat später bekannt.
Es begann mit dem Anruf eines alten Bekannten bei Ursula von der Leyen. Inzwischen will die EU 7,5 Milliarden Euro zur Entwicklung eines Impfstoffs einsammeln. Vierzig Länder sind dabei, auch China. Nur einer fehlt: Amerika.
Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Wo kommt das verdammte Ding her? Eine Spurensuche jenseits von Verschwörungstheorien und anderen fragwürdigen Quellen.
Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hat in Gangelt einen der ersten Corona-Hotspots erforscht. Im Interview erklärt er, was er Neues über die Sterblichkeit, die häufigsten Symptome, das Risiko für Männer und Frauen oder die Ansteckungsgefahren in Familien herausfand.
Einige Firmen seien „sehr nah“ an einem Erfolg, so der amerikanische Präsident. Berichte, wonach er zu spät auf Warnungen vor Covid-19 reagiert habe, weist Trump zurück. Er drängt auf Öffnung der Schulen und fordert weitere Hilfen für die Wirtschaft.
Die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus ist eine Aufgabe der ganzen Welt. Das Mittel muss für alle Menschen erschwinglich und verfügbar sein. Ein Gastbeitrag von Angela Merkel, Emmanuel Macron, Giuseppe Conte, Erna Solberg, Charles Michel und Ursula von der Leyen.
Brasiliens Staatschef attackiert inmitten der Coronakrise die Weltgesundheitsorganisation. Er behauptet, die WHO ermutige kleine Kinder zu Homosexualität und zur Masturbation.
Die amerikanische Regierung hat laut Donald Trump Belege dafür, dass das Coronavirus aus einem Labor in Wuhan stammt. Der Präsident erwägt nun neue Strafzölle gegen China.
Australien will untersuchen lassen, woher genau das Coronavirus in China stammt. Peking reagiert prompt.
Das Geld soll vor allem die Situation in Flüchtlingslagern verbessern. Sorge bereiten Berlin die Auseinandersetzungen im Jemen und in Libyen.
Auf dem Weg zu einer Impfung gegen das Coronavirus gibt es große wissenschaftliche und medizinische Hürden. Doch schon bevor es ein Mittel gibt, hat auch der Kampf um dessen Verteilung begonnen. Wer führt?
Wie Weltgesundheitsorganisation rät Regierungen davon ab, „Immunitätsausweise“ zu verteilen. Sie verweist auf fehlende wissenschaftliche Studien zur Immunität.
Die Weltgesundheitsorganisation hat die Staaten davor gewarnt, sich bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf die Immunität von genesenen Covid-19-Patienten zu verlassen. Es gebe derzeit keine Hinweise, dass diejenigen, die eine Ansteckung überstanden und Antikörper gebildet hätten, vor einer zweiten Ansteckung geschützt seien, so die WHO.
Donald Trump stellt die Rolle der WHO in Frage. Doch trotz einzelner Ungereimtheiten im Krisenmanagement ist sie ein Musterbeispiel für eine gut funktionierende internationale Organisation. Ein Gastbeitrag.
Trumps Wahlkampfstrategie in der Corona-Krise setzt auf Altbewährtes. Der Präsident zeichnet Amerika und besonders seine Wähler als Opfer finsterer Mächte.
Die WHO tut sich seit Jahren schwer mit Taiwan. An den rhetorischen Verrenkungen der Funktionäre zeigt sich Chinas Einfluss. Warum gibt es nun doch überraschend Lob für Taiwans Corona-Maßnahmen?
Die Weltgesundheitsorganisation hat in der Corona-Krise zweifelhafte Entscheidungen getroffen. Ihre Arbeit sollte rasch untersucht werden – und zwar jetzt. Denn eine WHO, die ihrer Aufgabe auch gewachsen ist, wird gebraucht.
Ob das neue Coronavirus nun einem Labor in China entwichen ist oder aus der Natur stammt: Haben wir im Moment keine wichtigeren Probleme?
Die Weltgesundheitsorganisation hat dazu aufgerufen, afrikanische Länder stärker im Kampf gegen das Coronavirus zu unterstützen. Entwicklungsminister Müller meint, die Pandemie berge in Afrika Risiken „bis hin zum Staatsverfall“.
Das Musikfestival „Global Citizen“ hat weitere prominente Gäste bekommen. Auch die Rolling Stones partizipieren beim Kampf gegen das Coronavirus und wollen damit Spendengelder für die WHO generieren.
Die Weltgesundheitsorganisation habe bei der Bewältigung der Corona-Pandemie auch Fehler gemacht, gesteht Deutschlands Außenminister ein. Gleichwohl werde die WHO dringend benötigt.