Brasilien will Mercosur retten
Nach den Misstönen auf einem Gipfeltreffen Anfang der Woche gibt sich Brasilien optimistisch. Mit einem neuen Vorschlag will man noch zum Abschluss kommen.
Nach den Misstönen auf einem Gipfeltreffen Anfang der Woche gibt sich Brasilien optimistisch. Mit einem neuen Vorschlag will man noch zum Abschluss kommen.
Dreimal in der Woche kommt der Dschungelexpress in den Regenwald Madagaskars. Dann ist Party auf den Gleisen. Der Zug bringt Essen, Medikamente und manchmal auch Touristen, die gern Fußball spielen.
Um die unwiderrufliche Zerstörung des Amazonas-Ökosystems zu stoppen, bleibt nicht mehr viel Zeit. Doch ein Umdenken verlangt allen Seiten mehr ab, als der Rettung des Weltklimas lieb sein kann.
Die Präsidenten der beiden Länder wollen die Zerstörung des Regenwaldes bis 2030 beenden. Sie fordern, dass auch reiche Länder den Schutz des Amazonas finanziell unterstützen.
Die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen wirbt in Lateinamerika für ein Freihandelsabkommen. Aber sie will auch Zusagen zum Schutz des Regenwaldes. Das geht Brasiliens Präsident zu weit.
Zwei Ausstellungen als Glücksfall für Wien: Im Mumok und in der Secession wird das Mutter-Tochter-Gespann Elisabeth Wild und Vivian Suter gewürdigt.
Vier Kinder werden nach einem Flugzeugabsturz im kolumbianischen Regenwald vermisst. Am Mittwoch hatte Präsident Gustavo Petro über ihre Rettung informiert. Jetzt stellt sich heraus: Die Nachricht war nicht bestätigt.
Die vier Kinder, darunter ein elfmonatiges Baby, waren am 1. Mai mit einer Cessna in Kolumbien abgestürzt. Die drei Erwachsenen an Bord kamen ums Leben. Retter fanden bei ihrer Suche Spuren der Kinder im Regenwald.
Das kolumbianische Militär hatte fieberhaft nach den Geschwistern – darunter ein erst elf Monate altes Baby – gesucht. Ihre Mutter war gemeinsam mit dem Piloten bei dem Absturz über dichtem Dschungel ums Leben gekommen.
Wo sich heute die nordafrikanische Wüste erstreckt, wucherte zur Zeit der Dinosaurier ein Dschungel. Beweise dafür haben Paläobotaniker aus Frankfurt und Berlin in der Sammlung eines Museums entdeckt.
Der Schutz des Regenwaldes hat für Präsident Lula da Silva innenpolitisch keine Priorität, solange Menschen in seinem Land Hunger haben.
Wirtschaftsminister Robert Habeck wirbt in Brasilien für mehr Freihandel und Nachhaltigkeit. Doch die Berliner Themen holen ihn auch in mehr als 9000 Kilometern Entfernung ein.
Soja und Fischmehl werden vielen Nutztieren verfüttert, belasten die Umwelt aber stark. Ein Gießener Forscher setzt auf Insekten, um die Lebensmittelkette zu revolutionieren. An den Kosten muss er aber noch arbeiten.
Trockenheit und Feuer schaden der Artenvielfalt im Regenwald und fördern die Freisetzung von Kohlendioxid. Kasseler Forscher warnen vor einem Teufelskreis.
In den Vereinigten Staaten kommt der neugewählte Kongress zusammen. Die Arbeitsmarktzahlen für 2022 werden veröffentlicht. Und die Zahl der Autobahnbaustellen in Deutschland wird nicht weniger. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Ein beachtlicher Teil der Rodung des Regenwalds geht auf das Konto der EU, weil sie Waren einführt, die dort produziert werden. Die Importeure sollen deshalb künftig sicherstellen, dass sie nur noch „rodungsfreie“ Waren einführen.
Rindfleisch, Kakao, Soja und Holz: In der EU soll die Einfuhr von Produkten verboten werden, wenn dafür Wälder abgeholzt werden. Dafür braucht es aber noch manche Zustimmung.
Der gewählte Präsident Brasiliens nimmt seinen Amtsantritt auf der UN-Klimakonferenz vorweg. Dort ist er sehr gefragt. In der Heimat bleibt es ungemütlich.
Brasiliens neu gewählter Präsident Luiz Inacio Lula da Silva kündigt einen neuen Weg im Kampf gegen den Klimawandel an. Auch Brasiliens indigene Völker könnten sich auf eine bessere Zukunft einstellen.
Nach der Wahl in Brasilien öffnet sich ein Zeitfenster für den Klimaschutz. Von allein geschieht nichts. Es ist Zeit für eine Initiative – und für finanzielle Unterstützung.
Weltweit brennen die Regenwälder, sie weichen Äckern und Weiden. Dabei ist der Schutz der Wälder eines der großen Klimaziele. Kann Aufforstung helfen? Ein Gespräch mit der Klimaforscherin Julia Pongratz.
Die Aktivistin Neema Namadamu setzt sich in Kongo für den Erhalt der Regenwälder ein. Das Land ist ein Paradebeispiel für die Kontroversen zwischen armen und reichen Ländern beim Thema Klimaschutz.
Der Abscheu gegen Lula da Silva hatte Bolsonaro erschaffen. Nun bringt der Abscheu gegen Bolsonaro den früheren Präsidenten zurück – aber nicht die alten Zeiten.
Thomas Winkler, Vorstandsvorsitzender der UBM Development AG über Holz als Baustoff, mangelnde Expertise und Nachhaltigkeit
Im brasilianischen Regenwald sind schwere Waldbrände entfacht. Seit mehr als einer Dekade hat es im August im brasilianischen Amazonas-Regenwald laut Daten der Regierung nicht mehr so so viel gebrannt.
Vor seiner Speed-Besteigung des Himlung Himal besucht Benedikt Böhm den Chitwan Nationalpark in Nepal. Im Video spricht der 44 Jahre alte Skibergsteiger über die Besonderheiten seiner Expedition.
Zehn Prozent der Entwaldung des Regenwalds gehen auf das Konto der EU. Nicht nur die Importeure sollen deshalb künftig sicherstellen, dass für ihr Soja oder Rindfleisch kein Wald gerodet wurde.
In ihrem ersten Treffen überhaupt streiften die Präsidenten der Vereinigten Staaten und Brasiliens heikle Themen wie den Schutz des Regenwaldes. Doch sie traten sich nicht auf die Füße.
In Brasilien hat nicht nur die Umweltzerstörung am Amazonas, sondern auch die Zerstörung des atlantischen Regenwaldes drastisch zugenommen. Wie der Amazonas-Regenwald ist die sogenannte Mata Atlântica ein wichtiger Bremser des globalen Klimawandels.
Die abgeholzte Fläche in den tropischen Regenwäldern hat sich in den vergangenen zwei Dekaden um rund 29 Prozent verringert, meldet die Welternährungsorganisation in ihrem jüngsten Bericht. Eine Entwarnung gibt die FAO jedoch nicht.
Tonnen illegalen Goldes aus Amazonien landen jedes Jahr auf dem Weltmarkt. Das Geschäft hat eine eigene Dynamik mit schwerwiegenden Folgen angenommen.
Künftige Generationen werden neidisch auf unser Zeitalter zurückschauen: Daniel R. Headrick legt eine nüchtern-lakonische und materialreiche Umweltgeschichte vor.
Unter welchen Umständen ein Ökosystem in einen anderen Zustand kippen könnte, ist eine brisante Forschungsfrage. Hat man die Rolle von Mustern in der Vegetation dabei unterschätzt?
Im Kongobecken ist eine Renaissance der Forstwissenschaften zu beobachten. Wie eine Forschungsstation dem Klima- und Artenschutz dienen kann.
In Südamerika haben sich Tausende Migranten auf den Weg nach Norden gemacht. An der Grenze zu Panama riskieren sie ihr Leben. Jetzt suchen die Außenminister mehrerer Länder nach Lösungen.
Welche Pflanzen und Tiere siedeln sich auf abgeholzten Flächen im Regenwald an? Das wollen Biologen der Technischen Universität Darmstadt herausfinden.