Turbulente Mondgeschichte
Unser Mond schrumpft und dehnt sich aus. Heißes Magma unter der Oberfläche bestimmt die „Geologie“ des Erdtrabanten.
Unser Mond schrumpft und dehnt sich aus. Heißes Magma unter der Oberfläche bestimmt die „Geologie“ des Erdtrabanten.
Stress, Hektik, dauernder Handlungsdruck: Auch die klassische Musik hat sich mit der Zeiten beschleunigt. Wo das Barock noch verweilte, knattert im 19. Jahrhundert bereits die Industrialisierung.
Die F.A.Z. dokumentiert einen Artikel des russischen Ministerpräsidenten für die Zeitung „Moskowkije Nowosti“. Putin unterstellt dem Westen alleine wirtschaftliche Motive für das Engagement in der Arabischen Welt. Washingtons Raketenabwehrpläne bezeichnet er als „nicht hinnehmbar“.
Wo sich Laienpsychologie und Körpersäfte, Marxismus und Glücksversprechen mischen: Svenja Flaßpöhler sucht das richtige Maß, den Zwängen der Leistungsgesellschaft zu entkommen.
Immer mehr Webangebote personalisieren ihre Angebote nach unseren vermeintlichen Vorlieben und Interessen. Wie sehr verengen diese Mechanismen unseeren Blick auf die Welt?
Jil Sander kehrt zu Jil Sander zurück: Die deutsche Designerin wird wieder die Firma leiten, die sie einst gegründet hat. Ein Interview, aus gegebenem Anlass.
Im Segment der großen Enduros geht es gerade richtig rund. Honda mischt mit der neuen Crosstourer mit. Erster Fahrtbericht.
Was das Urteil zur W-Besoldung für Nachwuchsforscher ungeregelt lässt: Der Weg in den erlauchten Oberbau bleibt gepflastert von Idealisten und Gescheiterten.
Von Bologna bis Brüssel führt kein gerader Pfad. Suchte man früher Europas Identität in der Abgrenzung, wollen wir heute die Vernetzung in der Weltgesellschaft begreifen lernen.
Geahnte Formen: Friedrich Weltzien stellt Justinus Kerners berühmte Klecksographien in ihren Kontext.
Der Gesetzgeber muss die Gleichheit der Wahl im Blick behalten. Da kann es schon einen Unterschied machen, wenn wenige Wahlberechtigte wegen vieler Minderjähriger im Wahlkreis großen Einfluss ausüben.
Wieder drohen in Afrika Hungersnöte. Doch über die wahren Ursachen herrscht Schweigen.
Wenn er nur ein bisschen mehr Hits singen würde: Udo Jürgens gastiert in der Frankfurter Festhalle.
Von den Colleges übersehen, von den Medien gefeiert, von den Fans geliebt: Der ungewöhnliche Aufstieg eines Basketball-Stars mit chinesischen Wurzeln lässt die Knicks vom ersten NBA-Titel seit 1973 träumen.
Als vor zwei Jahren „Jakob" erschien, ein Comic aus dem Geist der deutschen Romantik, hatte man von seinen Schöpfern Benjamin Schreuder und Felix Mertikat noch nichts gehört. Ihr Buch wurde gefeiert, und nun ist der Nachfolger da: „Steam Noir - Das Kupferherz". Er knüpft bei neuen Vorbildern an und ist als ein großes Epos konzipiert - auf den ersten sollen nämlich noch drei weitere Bände folgen.
Der moderne Mensch könnte leicht denken, daß alles notwendige Wissen abrufbereit im Internet ist - brauchen wir da noch Historiker, Musikwissenschaftler, oder Keltologen?
Amerikanischen Geheimdiensten zufolge unterwandern Al-Qaida-Kämpfer syrische Oppositionsgruppen. Jüngste Anschläge trügen die Handschrift des Terrornetzes. Verteidigungsminister Panetta nannte die Entwicklung „besorgniserregend“.
Größe allein reicht: Wie soziale und ökonomische Faktoren mit sportlichen Erfolgen zusammenhängen, haben Wissenschaftler berechnet. Fürs deutsche Team erwarten sie Rückschläge.
Während der Kältewelle ist das deutsche Stromnetz nur knapp einem Kollaps entgangen. In einzelne Netzabschnitte wurde nicht genügend Strom aus regulären Kraftwerken eingespeist. Als Grund vermutet die Aufsichtsbehörde falsche Prognosen.
Man spricht hier Eurolatein: Peter Eisenberg geht unserem Umgang mit Fremdwörtern auf den Grund. Deutsch ist eine Nehmersprache.
Ein strahlender Sternenhimmel ist nicht romantisch, er ist vor allem ungewohnt. Abseits der Großstadt schärft sich die Wahrnehmung nicht nur für Lichtverhältnisse. Inmitten der Natur bekommen auch die Dinge, die den Kopf im Alltag verhängen, wieder klare Umrisse.
Gesundheitsminister Bahr ist ein Profi seines Faches. Trotzdem ist ihm bisher kein großer Wurf geglückt. Von der ursprünglichen Idee der Pflegereform ist nur noch ein kümmerlicher Torso übrig - und eine Beitragserhöhung.
Baltasar Garzón ermittelte gegen Korruption, Drogenkartelle und Folter. Jetzt wird ihm im eigenen Land der Prozess gemacht: Elf Jahre Berufsverbot hat er schon, zwanzig sollen noch folgen.
Der Gewinn der Allianz fällt um die Hälfte, die Royal Bank of Scotland schreibt rote Zahlen, die Gewinne von HP und Esprit brechen ein, die Telekom Austria rutscht tief in Verlustzone und der des Credit Agricole ist höher als erwartet. Die Commerzbank steigert den Gewinn dank Einmalerträgen, die Swiss Re verdreifacht den Gewinn, ADVA Optical verdient deutlich mehr und auch MTU Aero profitierte von einer starken Nachfrage. Die Eurohypo senkt die Rückzahlungsansprüche für Genussscheine drastisch weiter, die EU-Kommission will die Defizitziele für 2012 lockern.
Die Extremismustheorie dient ihren Anhängern doch nur zur Befriedigung antikommunistischer Gelüste! Und beim Engagement gegen Neonazis ist sie sogar schädlich, wie die Beispiele Limbach-Oberfrohna und Berlin zeigen.
Eckhard Müller-Mertens beschreibt seinen Abfall vom SED-Glauben, Heinrich Meier denkt über Rousseaus „Rêveries“ nach und ein Sammelband widmet sich dem Phänomen „Hipster“: Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Nostalgisches aus der Welt des Computerhochfahrens.
Der „Dschihadismus 2.0“ ist längst Realität, sagt Verfassungsschützer Alexander Eisvogel. Im Interview spricht er über die Radikalisierung von Islamisten im Internet und die Gefahr eines Cyber-Angriffs.
Gibt es eine Bürgerpflicht, Inhalte ins Netz hochzuladen und sich digital darzustellen? Noch nicht, aber einige Vorturner versuchen, die Nutzer zu einer Ethik des Teilens zu bekehren.
Milena Michiko Flašars beklemmendes Kammerstück „Ich nannte ihn Krawatte“ ist die Chronik des Leidens zweier Menschen, die sich im unter seiner Modernität leidenden Japan selbst verloren haben.
Private Gläubiger können die Rettung Griechenlands behindern, falls bei einer einseitigen Umschuldung ihre Eigentumsrechte verletzt werden.
Der französische Schriftsteller und Philosoph Bruce Bégout erzählt in seinem provokativen Kurzroman „Der ParK“, wie die Perversion zum Freizeitvergnügen wird.
Wie man eine Subkultur zur zeittypischehn Elite stilisiert: Ein Sammelband widmet sich dem Phänomen „Hipster“.
Rennsport, der in die Waden geht: 1962 hatte das Tretauto Kettcar Premiere. 50 Jahre später sind 15 Millionen Stück gebaut worden.
Heiß ersehnt und hoch umstritten - kaum eine andere Immobilie polarisiert so sehr wie das Shoppingcenter. Das zeigt sich zunehmend auch in kleineren Städten, wo ein Wettrüsten mit Handelsflächen einsetzt.