Steampunk aus deutscher Feder
Kommunisten, Anarchisten, Spartakisten, Faschisten oder gar Gewerkschafter: In der griechischen Hauptstadt ist vieles in Schieflage, nur auf die beständigen Demonstrationszüge ist Verlass. Szenen aus Athen.
Vieles können wir in Zahlen berechnen, sogar Partnerschaften optimieren - aber am Ende doch nur theoretisch, weil die reale Welt leider nicht in einen Computer passt.
„Sind wir doch blöd?“ Der Media Markt bestreitet das bekanntlich. Er war gestern Abend das Thema im Marken-Check der ARD. Frank Plasberg versuchte sich anschließend an der Kritik der Konsumgesellschaft.
Günther Jauch ließ über die Frage diskutieren, ob Auschwitz in Vergessenheit gerate. Der programmierte Konsens der Sendung half weder der Unterhaltung noch der Aufklärung.
Er ist einer der führenden Akteure im Kunstmarkt: Tobias Meyer, Direktor für zeitgenössische Kunst bei Sotheby’s. Ein Gespräch über neue Kunden, Larry Gagosians Telefon und persönliche Vorlieben.
Aygül Özkan ist die erste Ministerin mit türkischer Abstammung in Deutschland. Sie brachte die passenden Werte zum richtigen Zeitpunkt mit.
Als hätte die FDP nicht schon genug Probleme: Jetzt mucken auch noch die Frauen auf. Die Partei sei ein Männerverein, lautet der Vorwurf. Oder sind das nur Klagen eines Klubs erfolgloser Emanzen?
BMW-Chefdesigner Adrian van Hooydonk über den Sex-Appeal von Autos, die Modefarbe Braun und das Krawattenverbot für Kreative.
Die Griechen sind auf Deutschland gerade nicht gut zu sprechen, zumindest in Wirtschaftsfragen. Bundeskanzlerin Merkel ist für viele Medien eine Hassfigur. Doch es existiert in der Bevölkerung auch noch ein anderes Deutschlandbild.
Ein Interview mit der chilenischen Studentenführerin Camila Vallejo, die wie eine Erlöserin gefeiert wird: Was will die Bewegung? Und wer ist der Gegner?
Das Mathematikum in Gießen legt Zahlen vor: Es besteht seit zehn Jahren, hat jährlich 150.000 Besucher und rechnet nach der Renovierung mit weiterem Zuspruch.
Die Börse wird Facebook nicht verändern. Aber vielleicht die Welt. Denn was sind 80 Millionen Deutsche gegen die bald eine Milliarde Facebook-Nutzer, die dem Unternehmen allesamt namentlich bekannt sind?
Zum Super Bowl sitzt die ganze Welt vor dem Fernseher. Eine perfekte Gelegenheit für Unternehmen, um ihr Image zu polieren. 3,5 Millionen Dollar zahlen sie in diesem Jahr im Schnitt für einen 30-Sekunden-Spot.
„Streaming“ heißt das Modell, um im Internet mit Inhalten Geld zu verdienen. Damit sollten wir uns endlich von der unbrauchbaren Metapher des „geistigen Eigentums“ verabschieden.
Jeff Kinney, Schöpfer der populären Kinderbuchreihe „Gregs Tagebuch“, über seine zwölfjährige Hauptfigur, den internationalen Erfolg, seine Söhne – und das beste Mittel gegen Ideenstau.
Vereine und Verbände kämpfen mehr gegen Gewalt als gegen Übergriffe von Rechts auf hessischen Fußballplätzen. Ein Phänomen von einst ist Extremismus im Fußball aber nicht.
In Deutschland sinkt mitten in der Krise die Zahl der Arbeitslosen. Wem ist das zu verdanken? Und was müssen wir fürchten? Bei Anne Will gab es zwar keine Antworten darauf, aber reichlich weitere Arbeit für Welterklärer.
Heranwachsende geben in Deutschland fast eine halbe Milliarde Euro im Jahr für Spielzeug aus. Den Händlern ist das allerdings nicht genug.
Soziale Option statt erhobenem Zeigefinger: Harald Welzer und Dana Gieseke stellen in Berlin ihre Stiftung „FuturZwei“ vor. Mit Charme und Köpfchen ermutigen sie zu nachhaltigem Leben.
Am schieren Volumen der Arbeit kann es kaum liegen, dass sich ein beachtlicher Teil der Erwerbstätigen ausgebrannt fühlt. Eine Personalpolitik, die den Beschäftigten solide Leitplanken vorgibt, ist ein wirksamer Schlüssel dazu, Burnout zu vermeiden.
Kurz vor dem Börsengang diktiert Mark Zuckerberg seinen 800 Millionen Nutzern neue Regeln. Der Monopolist kann sich alles erlauben.
Der Integrationsgipfel im Kanzleramt hat einen „Nationalen Aktionsplan“ beschlossen. Auf lokaler Ebene aber sind es bilinguale Schulprojekte wie in Hannover-Linden, die nicht nur Migrantenkindern Bildung und sozialen Aufstieg ermöglichen.
Der amerikanische Kulturkritiker Mark Greif ist das New Yorker Sprachrohr einer global protestierenden jungen Intelligenz. Ein Spaziergang ins Herz der Kapitalismuskritik.
Die Erfolge serbischer Sportler am perfekten Sonntag waren beeindruckend. Die nationalistisch geprägten Kommentare in manchen Zeitungen eher beunruhigend.
Glaubt man vielen Kommentatoren, hat der drohende Staatsruin Griechenland vom Urahn europäischer Kultur zu einer zu allem bereiten Hure gemacht. In Wirklichkeit tut Griechenland nur offen, was ganz Europa macht.
Spirou - den Namen kennt in Frankreich jeder. Der gewitzte Hotelpage ist einer der großen Comic-Abenteurer. Aber begonnen hat er 1937 als Witzfigur im Stil amerikanischer Comic-Strips. Jetzt kann man diese frühen Eskapaden erstmals auf Deutsch lesen.
In der digitalisierten Zeit ist uns eine wichtige Kunst abhanden gekommen: Die des Zuhörens. Aber vielleicht kann sie durch eine andere Kunst wiederbelebt werden - das Design.
Mütze, Schal und dicke Jacken dürfen den Schrank verlassen: Aus Sibirien weht eiskalte Luft heran. Meteorologen warnen für die kommenden Wochen vor „bockigem Ostwind“, Dauerfrost und Schnee.
Wieder mal ist eine Debatte der Geschlechter entbrannt – über zu weiche Männer. Sie haben dazu noch keine Meinung? Wir helfen: Mit unseren Textbausteinen erstellen Sie sich Ihren ganz persönlichen Debattenbeitrag.
Der Chef des Schuhherstellers Geox, Mario Moretti Polegato, ist ein guter Bekannter des neuen italienischen Premierministers Mario Monti. Er glaubt an die Zukunft seines Landes und mahnt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos aber dazu, die Jugend nicht aus den Augen zu verlieren.
Winfried Papenfuß schreibt über Selbstheilung, Antonio Damasio versucht Bewusstsein zu erklären und Dominique Eigenmann schwärmt von Roger Federer. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.