Der letzte offene Hafen
Die Flucht aus Deutschland endet erst in Schanghai: In „Nanking Road“ schildert Anne C. Voorhoeve eine jüdische Jugend im fernöstlichen Exil.
Die Flucht aus Deutschland endet erst in Schanghai: In „Nanking Road“ schildert Anne C. Voorhoeve eine jüdische Jugend im fernöstlichen Exil.
Hat er zuletzt vielleicht sogar davon geträumt, die Zentralmacht Rom aus den Angeln zu heben? Aldo Schiavone legt eine Biographie des Kämpfers und brillanten Strategen Spartakus vor.
Auf Paul Krugman hört ganz Amerika: Sein Blog ist Kult. Seine Forschung revolutionierte die Wirtschaftstheorie und belegt, wieso vom Welthandel alle profitieren.
Ein Novum in der Kirchengeschichte: Papst Franziskus hat einen Fragebogen verschicken lassen, in dem Katholiken ihre Ansichten über die Kirche und Themen wie Ehe, Familie und Sexualität äußern sollen. Über die Bistümer soll er den Kirchengemeinden „sofort“ zugänglich gemacht werden.
Die Krise des Varietés ist vorüber, auch dank der vielen Frauen unter den Gästen. Im „Crazy Horse“ liegt es außerdem an der Chefin: Andrée Deissenberg lässt das Cabaret in die Zukunft tanzen.
Geht doch mal aus dem Bild! Warum Urlaubsfotos immer so entvölkert aussehen - und warum gerade das sie langweilig macht.
Bislang ist es um den erstarkten Euro erstaunlich ruhig geblieben. Es scheint, als würde die Aufwertung nicht so dramatisch gesehen.
Ja, China scheint noch auf vielen Feldern unterentwickelt. Wirtschaftlich ist es dennoch auf dem Weg an die Weltspitze.
Vor 150 Jahren gründeten die Engländer den ersten Fußball-Verband und schufen Regeln, die ihren Sport zum Welterfolg machten. Zum Gedenken werden die Londoner U-Bahn-Stationen an diesem Samstag nach Größen des Spiels benannt.
SCHANGHAI. Der Mann ist ein Phänomen. John Daly ist mittlerweile 47 Jahre alt. Seine großen Erfolge (PGA Championship 1991 und British Open 1995) und der ...
Der Zauberbaron Wolff von Keyserlingk täuscht die Zuschauer. Seine Tricks funktionieren aber nur, weil diese sich gern täuschen lassen.
Jil Sander verlässt abermals das von ihr vor 45 Jahren gegründete, gleichnamige Unternehmen. Ihr modischer Stil war beispielhaft für den Kulturwandel der deutschen Nachkriegsgesellschaft.
Jedes Jahr verliert die Bahn durch Betrügereien mit ihrem Bayern-Ticket eine halbe Million Euro. Mit Zivilstreifen versucht das Unternehmen, Verstöße zu ahnden.
Die Überregulierung der westlichen Gesellschaften ist ein historisches Phänomen - mit unerwünschten Nebenwirkungen. Kennt die Geschichte unserer Institutionen auch Auswege?
Millionen Kinder werden in Deutschland durch Tabakrauch geschädigt. Kinderärztin Barbara Mühlfeld erklärt, weshalb auch die Zigarette auf dem Balkon schädlich ist.
Bitte nicht kraulen: Eine neue Studie im Fachmagazin "Physiology & Behavior" zeigt angeblich, dass Katzen von Nähe zu Menschen gestresst sind.
Im Netz ist das Teilen von Kleidern, Büchern und Wohnungen leicht geworden. „Shareconomy“ boomt und ruft allseits große Begeisterung hervor. Doch es geht auch um Profit.
Uwe Kamenz bläst zur Jagd auf Plagiatoren. Medienwirksam macht er auf vermeintliche Schummeleien aufmerksam. Mancher nennt ihn einen „Kopfgeldjäger“.
Man kann viel lernen, wenn man den Wahlkampf des Kandidaten begleitet. Über die Sozialdemokratische Partei. Über die Wähler. Und über eine Öffentlichkeit, die kaum versteht, dass sich irgendwer für einen potentiellen Verlierer interessieren könnte.
Rund 400000 Bomben fallen im Oktober 1943 in nur wenigen Minuten auf die nordhessische Großstadt. Tausende Menschen sterben. Eine der größten Fachwerkstädte Europas geht im Feuersturm unter.
Tore sind wichtiger als Kunst, Trainer einflussreicher als Stars. Künstler haben im heutigen Play-Station-Fußball meistens schlechte Karten. Auch der Ballbesitz ist überbewertet - entscheidend sind die Torschüsse.
Als es vor dreißig Jahren hieß, der Wald werde sterben, erfasste großer Aktionismus das Land. Doch die Vorhersagen einer ökologischen Apokalypse traten nicht ein. Waren sie falsch? Oder verhinderten sie, was sie ankündigten?
Ein Aushängeschild für Deutschland? Wohl kaum. Gleich zweimal hat die Max-Planck-Gesellschaft den Spitzenforscher wieder weg geschickt.
Mit eindrucksvollen Naturaufnahmen zeigt sich der Filmschauspieler, Theaterkünstler und Autor Hanns Zischler in München von einer neuen Seite. Mit im Bild ist in München immer der Zufall.
Im Hochfrequenzhandel kommunizieren Maschinen mit Maschinen und bewegen in Sekundenschnelle riesige Finanzsummen. Die elektronische Parallelwelt birgt auch das Risiko, ganze Volkswirtschaften in die Krise zu stürzen.
Zwiebeln sind Indiens Gold. Und das wird immer teurer. Um mehr als 300 Prozent sind die Preise gestiegen. Die Knolle ist ein Symbol für die Missstände im Land.
Die Regeln sind klar: Jeder darf in geringen Mengen Pilze für den eigenen Bedarf sammeln. Doch nicht jeder hält sich daran. Und so bleibt die Frage: Was ist dran an den Gerüchten einer Pilz-Mafia im deutschen Wald?
Die Anforderungen an Medizinprodukte sind auf vielen Märkten unterschiedlich. Produkte, die speziell für Schwellenländer produziert werden, finden auch im Westen überraschend viele Abnehmer.
Pflege des ästhetischen Ausnahmezustands: Carolyn Abbate und Roger Parker haben eine exzellente Geschichte der Oper vorgelegt.
Trotz Unterdrückung protestieren die Menschen in China bei fast 200.000 Demonstrationen gegen Enteignungen, schlechte Arbeitsbedingungen und Umweltverschmutzung. Jetzt wollen die Behörden das Internet noch stärker überwachen.
Seit Jahren hofft Brasilien auf einen politischen Umbruch. Doch die alten Eliten bewahren ihre Macht. Auch auf der Buchmesse: der Fall José Sarney.
Der Brasilianer Alex Atala war DJ, Partykönig und Nachtschwärmer, bevor er zu einem der besten Köche seines Landes wurde. Ein neues, exzellentes Buch zeigt sein ganzes Können.
Der Chemie-Nobelpreis wird in diesem Jahr drei Forschern zuerkannt, die gezeigt haben, wie man die Struktur komplexer Moleküle elegant mit Computern modellieren kann.
Kuba öffnet sich: Spitzensportler aus dem Karibik-Staat sollen nun als Profis im Ausland arbeiten können. Vor allem für Baseballspieler ist das Angebot verlockend.
Je mehr Fell, desto mehr Kuschelfaktor, desto wichtiger die Benennung: Namenforscher Peter Kraß über Katzennamen damals und heute.
In den Kunstkammern der Spätrenaissance sollte das gesamte Wissen der Menschheit zusammenfinden. Heute ist das undenkbar. In der Londoner Galerie Colnaghi ist jetzt die Schau „Die Kunst des Kuriosen“ zu sehen, in der diese Kabinette nachempfunden werden.