Geniale Schriftsteller als Chauvinisten
In Russland hat man sich nicht wirklich bemüht, Geschichte und Kultur der Ukraine zu studieren. Man pflegte ein hegemoniales Verhältnis. Ein Gespräch mit dem ukrainischen Literaturwissenschaftler Petro Rychlo.
In Russland hat man sich nicht wirklich bemüht, Geschichte und Kultur der Ukraine zu studieren. Man pflegte ein hegemoniales Verhältnis. Ein Gespräch mit dem ukrainischen Literaturwissenschaftler Petro Rychlo.
Die Arktis erwärmt sich schneller als andere Regionen der Erde. Was Forscher jetzt entdeckt haben, übertrifft bisherige Befürchtungen noch.
Ostdeutsche Mütter kehren früher ins Arbeitsleben zurück und animieren damit Kolleginnen. Selbst auf westdeutsche Frauen, die noch nie im Osten gearbeitet haben, kann dieser Lerneffekt wirken.
Die Flucht aus fernen Weltgegenden endet für einige Menschen im Taunus. Um sie hat sich der Landkreis schon häufiger gekümmert. Für das erste Mal gibt es ein Datum.
Es gibt zu fast jedem Thema einen Podcast. Aber wie steht es ums Kochen? Unser Autor hat sich auf die Suche nach guten Koch-Shows im Hörformat begeben.
Morgens wird die Ankunft von hunderten Ukrainern an verschiedenen Orten Deutschlands angekündigt, abends steigen dann aber nur ein paar Dutzend aus den Bussen. Das frustriert Politiker und ehrenamtliche Helfer.
Verschwinden die Probleme, wenn das Leben härter wird? RTL 2 empfiehlt in der Reality-Show „Family Project“ die Wildnis als Weg zu mehr Nähe in der Familie
Was redet der Nachbar da immer mit sich selbst? Severin Groebners Kolumne "Gegenüber & Nebenan" gibt Auskunft.
Ralph Dutli interpretiert das Gedicht „Weiße Sonne“ von Marina Zwetajewa
Frankreichs Literatur macht vor, wie es gehjt: Alain Damasios Roman „Die Flüchtigen“ ist eine hochaktuelle und politisch brisante Dystopie.
Der Krieg zerbricht viele Gewissheiten, aber diese eine bleibt unumstößlich und geht noch bekräftigt aus ihm hervor: Nichts ist kostbarer als der Frieden.
Geschichten von Sehnsucht und Niedergang: Die zweite Staffel der High School-Serie „Euphoria“ ist nicht nur ästhetisch berauschend.
Stell dir vor, eine Frau wird belästigt – und alle sehen zu. Kim Kardashian passiert genau das. Und sie ist nicht allein.
Verschwörungstheorien und westliche Werte: Sachbücher über Russland leiden oft an einem verengten Blick auf ihren Gegenstand. Was könnten die Autoren besser machen? Ein Gastbeitrag.
Die Ukraine braucht Hilfe – und viele helfen. Unternehmen rufen zu Spenden auf, Bürger räumen ihre Kleiderschränke aus, oder sie fahren gleich selbst bis an die Grenzen. Aber was bringt am meisten?
Haben wir wirklich gedacht, Putin würde einen Krieg beenden, nur weil wir hier in Deutschland zornig auf ihn sind? Ein Gastbeitrag in Entgegnung auf Antje Rávik Strubels Polemik über ihren Ausstieg aus Deutschland.
Die Europäische Union hat sich, als Folge der Einrichtung des Binnenmarkts und der damit verbundenen Grenzöffnung, nach außen immer intensiver abgeschlossen. Ausführendes Organ hier ist Frontex.
Sieben Monate vor den Kongresswahlen verändert der Ukrainekrieg die politische Stimmung in Amerika. Ob Präsident Biden davon profitiert, ist aber ungewiss.
Iain Pardoe kann in 80 Prozent der Fälle voraussagen, wer die großen Filmpreise gewinnen wird. Dieses Jahr wird sein Rechenmodell jedoch besonders herausgefordert – denn die Academy ist so groß und divers wie nie zuvor.
Das Phänomen ist nicht neu, wird aber durch „soziale“ Medien verschärft. Markus Schreiber zeigt, wo die Grenzen des Strafrechts sind und wie man doch die bestehende „Strafbarkeitslücke“ füllen kann.
Auch unter Studierenden hat sich eine Gruppe formiert, die regelmäßig gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert: „Studenten stehen auf“. Wie radikal ist diese Bewegung und wofür steht sie?
In Deutschland erreicht zu wenig Nachwuchs von Nichtakademikern die Hochschulen, so eine häufige Klage. Doch die Gründe dafür sind oft andere als die Klagenden vermuten.
Russische Nachnamen haben im Berufsleben hierzulande auf einmal ein Geschmäckle. Russische Arbeitgeber auch. Wie Betroffene damit umgehen.
Putin hat historische Traumata in Hass verwandelt. Er führt sein Land in die Selbstzerstörung. Viele Russen folgen ihm auf diesem Weg. Ein Gastbeitrag.
Was sich aus der Geschichte des riesigen Reiches lernen lässt, hat der Historiker Klaus Mühlhahn in vielerlei Hinsicht gelungen aufgeschrieben.
Seit der Ankündigung seines Karriereendes läuft es bei Erik Lesser. Die Krönung liefert er im vorletzten Rennen seiner Karriere, das er sensationell gewinnt. Danach gibt es eine besondere Begegnung.
Deutschland will weniger abhängig sein vom russischen Gas. Muss man deshalb gleich wieder auf Kuschelkurs mit der Türkei gehen?
Jeans und T-Shirts, künstlerische Innovationen: All das hat einmal ganz klein angefangen. Dann wurde manches zum großen Erfolg. Wie Rand und Mitte einander beeinflussen, untersucht die Alte Oper zwei Tage lang.
Treten Quatsch-Gruppen zu den Wahlen des Studierendenparlaments an, sorgt das im besten Fall für eine höhere Wahlbeteiligung. In der digitalen Lehre ziehen aber auch die „Fußball, saufen, feiern“-Slogans kaum.
Am zentralen Abschnitt der San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien galt das Erdbebenrisiko bislang als gering. Doch der Eindruck trügt, wie Analysen von Sedimentschichten eines Bohrkerns zeigen.
Joe Biden will mit Xi Jinping über die Rolle Chinas im Ukrainekrieg sprechen. Bundestag und Bundesrat sollen die neuen lockeren Corona-Regeln durchwinken, doch die Ministerpräsidenten laufen dagegen Sturm. Und: Schicksalstag für den FC Chelsea. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Ausweitung des Fürsorgerechts ist längst nicht so harmlos, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Das neue Rechtsinstitut der Verantwortungsgemeinschaft soll an Bedeutung gewinnen. Adoption für gleichgeschlechtliche Partnerschaften ist immer noch kein Kinderspiel.
Corona schränkt die Grundrechte ein, Putins Krieg greift auch das westliche Lebensmodell an. Der Liberalismus ist in der Krise. Im Interview beruhigt der Historiker Jörn Leonhard: Der Liberalismus ist das gewohnt – und hat noch jede Krise überwunden.
Rot-brauner Himmel und Blutregen: Eine Staubwolke aus der Sahara hat Deutschland erreicht. Das für die Natur durchaus wichtige Phänomen sorgt für Bilder im Sepia-Look.
Das kosmologische Standardmodell sieht vor, dass 85 Prozent aller Materie in einer uns bisher unbekannten Form existiert. Doch es gibt für das Modell noch ein paar Herausforderungen.