Ohne Klimaschutz keine Freiheit
Die Entscheidung des Verfassungsgerichts zur Klimapolitik und das niederländische Urteil gegen Shell zeigen: Die Konsequenzen des Klimaschutzes dürften drastischer ausfallen, als viele sich das vorstellen konnten.
Die Entscheidung des Verfassungsgerichts zur Klimapolitik und das niederländische Urteil gegen Shell zeigen: Die Konsequenzen des Klimaschutzes dürften drastischer ausfallen, als viele sich das vorstellen konnten.
Der Klimawandel hat Konsequenzen für Satelliten und Weltraumschrott. Die Treibhausgase bewirken eine Abnahme der Luftdichte im Bereich des niederen Erdorbits.
Das Gerichtsurteil zu Shell ist ein Paukenschlag, Investoren dürften sich bestärkt fühlen. Denn es wird in Sachen Nachhaltigkeit nicht mehr nur geredet.
Auch in den Niederlanden helfen Gerichte dem Klimaschutz auf die Sprünge. Ein Gericht in Den Haag ordnete an, dass das Mineralöl- und Erdgas-Unternehmen Shell seine geplanten Treibhausgasemissionen deutlich verringern muss.
Kaum klingt Corona ab, gehen Nachtzugstrecken wieder in Betrieb. Das Reisen auf der Schiene schadet dem Klima weniger als Fliegen. Doch ein großes Problem bleibt.
Weit verbreitete Tierarten vertragen zwar unterschiedliche Klimabedingungen, sind aber bei der Nahrung wählerisch. So wie etwa das Rentier. Sie könnten durch den Klimawandel in Gefahr geraten.
Datenzentren und KI brauchen viel Strom – und sollen zugleich helfen, den Klimawandel zu bewältigen. Ein Widerspruch? Von wegen! Ein Gastbeitrag.
Sogenannte „Zombie“-Waldbrände überwintern tief im Erdreich und können wie aus dem Nichts im Frühling abermals aufflammen. Forscher haben nun einen Zusammenhang zu Hitzewellen nachgewiesen.
Äthiopien will in den kommenden Jahren grüner werden. Dafür werden sogar Schulen und Behörden geschlossen.
Der Vorschlag des SPD-Kanzlerkandidaten bei einem Treffen der EU-Wirtschafts- und Finanzminister in Portugal soll helfen, Handelskonflikte zu vermeiden.
Lässt sich die Erderwärmung aufhalten? „Das steht gerade wirklich auf der Kippe“, sagt der Frankfurter Fachmann Joachim Curtius. Und: „Ich glaube, dass jeder Einzelne jetzt gefordert ist.“
Für die CO2-Neutralität werden Hunderttausende zusätzliche Beschäftigte gebraucht – in Berufen, wo jetzt schon die Leute fehlen. Wie also Abhilfe schaffen?
Der Klimawandel legt potentielle Handelsrouten in der Arktis frei. Das weckt auch bei den Weltmächten Begehrlichkeiten. Kommt es zu einem Konflikt mit Russland?
Die Eiskappen am Nord- und Südpol werden wegen der Erderwärmung immer kleiner. Die Arktis erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest des Planeten. In Grönland und anderen Inseln ist diese Entwicklung existenzgefährdend.
Flugscham und Veggie-Burger werden im Kampf gegen den Klimawandel kaum helfen. Gebraucht wird etwas, bei dem Deutschland Weltspitze ist.
Nach dem Klimabeschluss beginnt die Debatte darüber, welche Rechte jüngere Generationen haben. Ob nun jedermann einzelne Klimaschutzmaßnahmen einklagen kann, bleibt unklar.
Brisante Kehrtwende: Die Energieexperten der IEA fordern, keine weiteren Vorkommen mehr zu erschließen. Und sie machen eine dramatische Vorhersage für den Ölpreis.
Die Luftverschmutzung steigt, die Wasserqualität sinkt. Der Klimawandel bringt enorme Risiken mit sich. Besonders betroffen sind Asiens Metropolen, Jakarta und Delhi stehen auf einer Risikoliste ganz vorne.
Mit der Erderwärmung wird die Arktis immer besser erreichbar. Russland hat bereits in Technologien zu ihrer Erschließung investiert. Jetzt wurde Außenminister Lawrow deutlich.
Deutschland giert nach fossilem Brennstoff wie ein Schnapsbruder nach Likör. Berlin plant jetzt den Radikalentzug. Aber wer zahlt die Rechnung?
Der Klima-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts ist geprägt von dogmatischen Schwächen und politischem Gestaltungswillen. Ein Gastbeitrag.
Ohne einen früheren Kohleausstieg seien die neuen, ehrgeizigeren Klimaschutzziele nicht zu erreichen, mahnen Fachleute. Doch die Bundeskanzlerin hält am vereinbarten Ausstieg spätestens 2038 fest.
Die Verfassungsrichter machen sich zur Stimme künftiger Generationen. Mit dem Urteil zum Klimaschutz schaffen sie praktisch ein neues Grundrecht. Die Regierung hat prompt gehandelt.
Wie geht es dem Handwerk in Rhein-Main? Susanne Haus, Kammer-Präsidentin, äußert sich im Interview über Konjunktur, Klimaschutz, Flüchtlinge und die Verkehrspolitik in der Mainmetropole.
„Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung“, sagte einst John Maynard Keynes. Doch wieder einmal sind gerade seine Jünger mit den Lehren des Meisters überfordert.
Beim Klimaschutz soll es jetzt schnell gehen. Das Beispiel Wasserstoff in der Stahlindustrie zeigt, dass staatlicher Lenkung Tür und Tor geöffnet sind. Der nächste Teil aus unserer F.A.Z.-Serie zur Sozialen Marktwirtschaft.
In zahlreichen Städten demonstrieren Mitglieder der Bewegung für striktere Klimaschutzmaßnahmen. Der Bundesregierung werfen sie fehlende Konsequenz vor.
Wehret den Missverständnissen im Umgang mit dem Karlsruher Klima-Beschluss: Die Zukunft ist in der Gegenwart angelegt – aber wie?
Das Bundesverfassungsgericht setzt neue Maßstäbe im Klimaschutz. In der aktuellen Folge des F.A.Z. Einspruch Podcast sprechen wir über die Grundsatzentscheidung und ihre Konsequenzen.
Diese Science-Fiction-Parabel erinnert doch sehr an William Goldings „Herr der Fliegen“: In „Voyagers“ reisen Jugendliche ins Weltall, um eine neue Zivilisation zu gründen. Das geht gründlich schief.
Klimaschützer haben Shell verklagt. Bekommen sie recht, steht das Geschäft einer ganzen Branche in Frage. Diesen Monat kommt das Urteil.
In Frankreich sollen künftig inländische Kurzstreckenflüge verboten sein, wenn das Ziel auch innerhalb von zweieinhalb Stunden mit der Bahn zu erreichen ist. Kritiker bezeichnen das neue Gesetzespaket als „Strafökologie“.
Eine Farbe reflektiert 98 Prozent des einfallenden Sonnenlichts. Würde man damit alle Hausdächer streichen, könnte man Wohnungen kühlen und sogar dem Klimawandel entgegenwirken.
Das Klimaschutzgesetz des Bundes greift zu kurz. Das oberste deutsche Verfassungsgericht urteilt: Der Bund muss die Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen konkretisieren. Umweltverbände und junge Klimaschützer jubilieren.
Im Durchschnitt aller Unternehmen sind die Treibhausgasemissionen über die gesamte Wertschöpfung 11 mal so hoch wie die der eigenen Produktion. Bei Finanzkonzernen sind sie 700 mal so hoch. Was sie dagegen tun, zeigt eine Studie.
60 Prozent der landwirtschaftlichen Felder sind in der Hand von Investoren. Das gefällt vielen nicht. Ministerin Klöckner drängt auf eine strenge Regulierung.