Was Steinadler und Goldschakal anzieht
Der Klimawandel beschleunigt den Zustrom wärmeliebender Tiere. Manche der Neuankömmlinge sorgen für Probleme, andere hingegen fallen kaum auf. Eine Zwischenbilanz aus Hessen.
Der Klimawandel beschleunigt den Zustrom wärmeliebender Tiere. Manche der Neuankömmlinge sorgen für Probleme, andere hingegen fallen kaum auf. Eine Zwischenbilanz aus Hessen.
Trockenheit, Hitze und Schädlingsbefall haben dafür gesorgt, dass der aktuelle Waldschadensbericht für Rheinland-Pfalz nur wenig Hoffnung auf Besserung macht.
Mammutaufgabe: Den Wald widerstandsfähig zu machen und ins Gleichgewicht zu bringen bleibt für Förster und Forstwirte eine ständige Herausforderung.
Die Eisdecke in der Arktis schmilzt weiter: So warm wie in diesem Sommer war es noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die US-Wetterbehörde warnt vor den Folgen.
Alle reden vom Klima, nur wir nicht: Wie kommt es, dass der Beitrag der Geisteswissenschaften zum Klimawandel so bescheiden ausfällt?
Auf der Klimakonferenz in Dubai setzt die Krisendiplomatie ein. Vertreter der EU und vieler anderer Staaten suchen einen Weg raus aus der Blockade.
Olaf Scholz will in die Transformation investieren und dabei wettbewerbsfähig bleiben. Doch mit einem Sparbudget lassen sich Rüstungsanstrengungen, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit nicht erreichen, mahnen Ökonomen aus Frankreich und Italien.
Aus Frankreich und Italien kommt harte Kritik am deutschen Verständnis von Staatsverschuldung. Aufgrund des Klimawandels und der Kriege verschärfen sich die Gegensätze.
Die Quote der energetischen Sanierungen sinkt auf 0,72 Prozent der Häuser. Um die deutschen Klimaziele zu erreichen, reicht das nicht. Viele Eigentümer sind verunsichert.
Kohlendioxid aus der Luft zu nehmen und einzulagern, ist für Anhänger ein Segen und für Kritiker eine Gefahr. Die Beratungsgesellschaft Arthur D. Little sieht in der Technik jedenfalls große Potentiale – sogar in Deutschland.
Durch die bisherige Klimaerwärmung drohen Experten zufolge fünf großen Natursystemen möglicherweise unumkehrbare Umwälzungen. Doch es gibt auch Kippelemente, die Chancen bieten.
Das Kabinett hat eine Strategie für die Klimaaußenpolitik entwickelt. Es soll „Klimaschwerpunktbotschaften“ geben. Für Unternehmen soll sich Klimaschutz lohnen.
Die globalen Durchschnittstemperaturen haben laut dem EU-Klimainstitut Copernicus in diesem Jahr den bisherigen Rekordwert von 2016 übertroffen. Die Erde war damit so warm wie noch nie seit Beginn des industriellen Zeitalters.
Mehr als 220 Sorten wurden drei Jahre lang im Freiland getestet. Das Ziel war es, die tolerantesten Pflanzen zu finden. Nun ist klar: Optimiertes Saatgut allein wird die Ernten nicht retten.
Richtig klimafest war die Welt noch nie, doch der globale Wandel macht es auch für den Menschen nötiger denn je, zu reagieren. Wie weit ist er mit seinen Anpassungsplänen?
Wie man den Klimawandel misst, ist eine Frage der Statistik. Sie kann Stabilität suggerieren, die es nicht gibt – gerade in Deutschland.
In Dubai sind in kurzer Zeit hohe Summen für Klimaprojekte zusammengekommen. Das liegt besonders an einem Geber. Und dann gibt es noch die kleine Mongolei.
Neue Zahlen vom Dienstag zum Globalen Kohlenstoffbudget stimmen pessimistisch: Die Emissionen steigen weiter, die 1,5 Grad entgleiten der Menschheit. Im Westen sinken die Emissionen zwar, in China und Indien aber steigen sie.
Die Entega-Chefin Marie-Luise Wolff will nicht drum herumreden: Der Klimawandel sei eine ernste, große Bedrohung. Darüber, was zu tun ist, damit er nicht in eine Katastrophe mündet, hat sie ein Buch geschrieben.
Sechs wissenschaftliche Institute, darunter die Goethe-Universität, untersuchen die Qualität des Grundwassers in Deutschland. Dessen Qualität nimmt ab, auch wegen des Klimawandels.
Ittoqqortoormiit auf Grönland ist einer der abgelegensten Orte der Welt. Die Ortschaft trifft der Klimawandel schwer. Das schmelzende Eis gefährdet die traditionelle Lebensweise der Inuit.
Der Präsident der Weltklimakonferenz steht in der Kritik, die Wissenschaft nicht ernst zu nehmen. Nun verteidigt er sich – und bekommt Lob vom Chef des Weltklimarates.
Eine gut geführte Regierung könnte die aktuellen Haushaltsnöte auch als Chance für eine grundsätzliche Reform der Klimaschutzgesetze nutzen: Für mehr Technologieoffenheit – und weniger Subventionen und Vorschriften.
Das Klima innerhalb von Fridays for Future ist schlecht. Während Greta Thunberg für Empörung sorgt, lösen sich Ortsgruppen in Deutschland auf. Wie geht es mit der Bewegung weiter?
Eine Initiative in Nordkenia hat eine Töpferei gegründet, die energieeffiziente Öfen herstellt und damit auch etwas gegen den Klimawandel tut. Die Spendenaktion „F.A.Z.-Leser helfen“ könnte das Projekt weiter voranbringen.
Kormorane sind treue Begleiter von Fischer Youichiro Adachi. Doch das sich verändernde Klima macht dem traditionsreichen Fischfang zu schaffen.
Auf der Klimakonferenz verspricht der Kanzler viel Geld für den Klimaschutz – und sein Finanzminister widerspricht. Eine neue Atomdebatte kommt hinzu.
Die Ministerin für Klimawandel und Umwelt in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Mariam al-Mheiri, zeigt sich im Interview zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Weltklimakonferenz.
Der Klimawandel schreite voran, „wir dürfen keine Zeit verlieren“, sagt Vorstandsmitglied Melanie Maas-Brunner. Um den Umbau der Industrie zu unterstützen, sei trotz Budgetkrise Geld vom Staat weiter wichtig. „Ohne Innovationen kommen wir keinen Schritt weiter.“
23 Jahre jung, Hafermilchtrinkerin, besteht locker neben Iris Berben: Lena Urzendowsky zeigt in ihrem neuen Film „791 km“, wie sich gesellschaftliche Gegensätze überwinden lassen.
Manche verbinden Klimaschutz besonders mit jungen Menschen. Eine Studie der Adenauer-Stiftung zeigt nun: Eine andere Generation hält ihn für noch wichtiger.
Nach ihren Aussagen zum Nahostkonflikt kommt Greta Thunberg nicht länger als Ikone der Fridays-Bewegung in Frage. Ohne sie und klimafremde Forderungen können deutsche Aktivisten mehr bewegen.
König Charles III. ruft bei der Weltklimakonferenz in Dubai zum raschen Handeln gegen den Klimawandel auf. Die Welt schaue auf die versammelten Staats- und Regierungschefs, sagt er.
Das Klimaurteil gegen die Bundesregierung zeigt: Irgendwoher muss das Geld für die grüne Transformation kommen. Doch weder inhaltlich noch finanziell kann die Klimaschutzpolitik der Ampel überzeugen.
Hochwertiges Olivenöl ist so teuer wie noch nie, denn die Ernten sind vor allem wegen der Trockenheit in Spanien eingebrochen. Nun wächst die Gefahr minderwertiger und gepanschter Angebote.
Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg mahnt Sofortprogramme zum Klimaschutz an – und die Koalition steht ein weiteres Mal dumm da. Das schreit auch hier nach einem großen Wurf.