Grausamer Opferkult
Eine Gesundheitspolitik zum Fremdschämen: Wie die Führungsmacht des freien Westens in der Pandemie das eigene Land und den ganzen Rest der ohnehin verunsicherten Welt zum Verzweifeln bringt.
Eine Gesundheitspolitik zum Fremdschämen: Wie die Führungsmacht des freien Westens in der Pandemie das eigene Land und den ganzen Rest der ohnehin verunsicherten Welt zum Verzweifeln bringt.
Wie sinnvoll sind Massentests vor Großveranstaltungen, bis es einen Impfstoff gibt – und was ist, wenn der gar nicht kommt? Im Interview erklärt Virologe Hendrik Streeck, warum wir jetzt pragmatisch sein müssen und warum er nichts von dem Begriff „zweite Welle“ hält.
Damit schneller ein Impfstoff gegen das Coronavirus gefunden werden kann, erleichtert die EU die klinische Prüfung. Die Lockerung betrifft den Einsatz genetisch veränderter Organismen.
Auf dem Weg zu einem Impfstoff gegen das Coronavirus hat das Mainzer Unternehmen Biontech einen weiteren Erfolg zu vermelden. Zwei seiner Wirkstoff-Kandidaten haben nun den sogenannten Fast-Track-Status inne.
Schwindende Antikörper bei genesenen Covid-19-Patienten rufen Besorgnis hervor. Grund für übertriebenen Pessimismus gibt es allerdings keineswegs.
Virus hin oder her: Gerresheimer macht die Aktionäre glücklich, Chef Dietmar Siemssen verspricht noch bessere Zeiten. Ist erst mal ein Corona-Impfstoff gefunden, wird der Hersteller von Glasfläschchen noch wertvoller.
Der amerikanische Milliardär Bill Gates äußert sich „optimistisch“ über den Kampf gegen COVID-19 und der Entwicklung eines Impfstoffes. Allerdings appelliert an die Führungspersönlichkeiten, um die Medikamente und Impfstoffe dort zu verteilen, wo sie am meisten gebraucht werden, statt auf Grundlage von marktgesteuerten Faktoren zu handeln.
Wer in den vergangenen Monaten in Aktien des Mainzer Unternehmens Biontec investiert hat, ist fein raus. Bei Curevac aus Tübingen ist direkt der deutsche Staat eingestiegen. Der Grund ist immer die Hoffnung auf einen Impfstoff gegen Covid-19.
Trotz Zehntausender neuer Corona-Infektionen am Tag will Amerikas Präsident auch beim Schulbetrieb zurück zur Normalität. Scharfe Kritik übt Donald Trump an der Elite-Universität Harvard – und stützt sich zudem auf eine falsche Annahme.
Die medizinische Erfolgsgeschichte, die Ende des 18. Jahrhunderts mit dem Kampf gegen die Pocken begann, war von Anfang an immer auch ein politisches Thema. Es geht auch um Zwang. Der neue Essay-Podcast.
Während Tests normalerweise Jahre dauern, soll die Impfung am 15. August marktreif sein. Die Tests an Menschen laufen bald an. Der Plan sorgt für Kopfschütteln.
In einem Tweet verkündet Elon Musk, Tesla baue „Mini-RNA-Fabriken“ für Curevac. Damit könnte das Unternehmen eine Schlüsselrolle bei der Herstellung des Corona-Impfstoffs einnehmen.
Der Mainzer Wirkstoffentwickler Biontech veröffentlicht neue Daten zu einem seiner Kandidaten für einen Corona-Impfstoff – und sagt, wie es weitergeht.
6,15 Milliarden Euro sind zur Entwicklung eines Corona-Impfstoffes sowie von Tests und Medikamenten zugesagt worden. Eine Region liegt dabei weit vorn.
Die EU-Kommission ist Mitgastgeberin eines virtuellen Konzerts. Mit dessen Hilfe soll Geld für einen Impfstoff gesammelt werden. Präsidentin von der Leyen will auch zum Mikrofon greifen – ob sie singt, ist aber offen.
Das Impfpräparat der Tübinger Firma Curevac ist am Freitag das erste Mal an einer Probandin getestet worden. Bei guten Ergebnissen könnten bereits im Winter Impfungen an Menschen außerhalb der Studie folgen.
Die Bundesregierung verfolgt drei Strategien auf dem Weg zum Impfstoff – nachdem lange eher ausgelagert wurde, sollen jetzt die Kapazitäten für die Produktion ausgeweitet werden.
Das deutsche Biotec-Unternehmen darf seinen Corona-Impfstoff nun auch an Menschen testen. Curevac will 2021 einen Impfstoff gegen Corona anbieten.
Demnächst sollen Dutzende gesunde Erwachsene in Deutschland den Impfstoff bekommen. Die Zulassung zur Erprobung ging außerordentlich schnell. Das habe aber nichts mit dem Einstieg des Bundes bei dem Unternehmen zu tun.
In Deutschland beginnt eine weitere klinische Studie für einen Corona-Impfstoff. Das für die Genehmigung zuständige Paul-Ehrlich-Institut will um 11 Uhr darüber informieren. Nach Biontech könnte Curevac als zweites deutsches Unternehmen Studien mit gesunden Freiwilligen starten.
Mit großer Pingeligkeit wurde die Corona-App entwickelt. Dabei gingen Angstmacher eine Allianz mit Corona-Leugnern ein. Hoffentlich ergeht es dem Impfstoff nicht genauso.
Im Rennen um einen Impfstoff steigt der deutsche Staat in das Tübinger Biotechnologie-Unternehmen Curevac ein. Es geht um 300 Millionen Euro – und Dietmar Hopp.
Das britische Pharmaunternehmen Astra-Zeneca soll die ersten Dosen gegen Corona bis Jahresende liefern. Doch Sanofi aus Frankreich bleibt außen vor – warum?
In der Corona-Krise haben sich viele Länder schon den künftigen Bezug von Impfstoffen gesichert. Europa hinkt nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Spahn etwas hinterher – nun hat er gemeinsam mit drei weiteren Ländern gehandelt.
Auf der ganzen Welt schreiten die Entwicklungen an zahlreichen Vakzinen gegen das Coronavirus voran. Regierungen sichern sich deshalb ihre Kapazitäten. Wie läuft das ab?
Labore in mehreren Ländern arbeiten an einem Impfstoff gegen Covid-19, auch der Marburger Virologe Stephan Becker hat dabei einen Part. Die Gefährlichkeit des Coronavirus schätzt er heute anders ein als vor Wochen.
In Berlin gibt es offenbar keine Bestrebungen, eine bevorzugte Behandlung Deutschlands mit Pharmakonzernen auszuhandeln. Ob deutsche Hersteller Kontingente an das Ausland verkauft haben, wusste das Forschungsministerium nicht. Die Grünen finden das „befremdlich“.
Mit dem Test wollen die Forscher feststellen, ob der Impfstoff zuverlässig zu einer Immunisierung führt und ob es zu Nebenwirkungen kommt.
Ramelow wollte den Ost-Laschet geben und ist damit gründlich auf die Nase gefallen. Aber der Unfall zeigt, was auf die Politik noch zukommt. Denn die Thüringer Perspektive werden früher oder später alle Länder haben.
Im Rennen um einen Impfstoff, der vor Covid-19 schützen soll, hat die Firma Moderna zwar die Nase vorn. Ein Erfolg ist aber noch nicht sicher, auch andere Kandidaten melden vielversprechende Zwischenergebnisse.
Wer in den Kampf gegen Covid-19 investiert, erwirbt sich damit auch privilegierten Zugang. Die Aneignung der Impfstoff-Entwicklung durch die Politik ist allerdings nicht unproblematisch.
Mit einer Milliarde Dollar fördert die amerikanische Behörde Barda ein britisches Corona-Impfstoff-Projekt. Die ersten Auslieferungen sollen schon bald beginnen. Erste klinische Tests laufen.
Das Rennen läuft. In vielen Ländern wird ein Impfstoff gegen das Coronavirus gesucht. Und alle versprechen, dass niemand benachteiligt wird. Aber der Forscherwettbewerb ist ein Machtkampf. Wo bleibt da die Solidarität?
Auf den Impfstoff warten und weiter mit Verboten leben? Unnötig. Wenn wir die fortschrittlichste Genom-Sequenzierung mit digitalen Werkzeugen koppeln, kann die Welt das Virus schnell loswerden.
Die amerikanische Regierung will bis zum Jahresende einen Impfstoff haben. Doch Analysten sind skeptisch, denn das Turbo-Tempo bei der Einführung eines Mittels kann riskant sein.
Der Wettlauf um ein Mittel gegen Covid-19 läuft, die Aktienkurse vieler Biotech-Unternehmen haben davon profitiert. Doch nicht alle Werte versprechen Erfolg.