Warum geht das Impfen so langsam?
In den Heimen gibt es Redebedarf, in den Zentren vergessen die Leute ihre Unterlagen, Termine werden nicht eingehalten. Den Ärzten läuft die Zeit davon.
In den Heimen gibt es Redebedarf, in den Zentren vergessen die Leute ihre Unterlagen, Termine werden nicht eingehalten. Den Ärzten läuft die Zeit davon.
Anne Will kam mit ihrer Talkshow früher als geplant aus der Weihnachtspause. Dafür gab es einen guten Grund: Ihre Gäste sorgen sich nach neun Monaten Kampf gegen Corona um die Akzeptanz der Bürger. Der Lockdown zerrt an den Nerven.
Viele werfen dem Gesundheitsminister vor, er habe zu wenig Impfstoff für Deutschland besorgt. Sie sagen: Er nahm zu viel Rücksicht auf Europa. Selbst der Koalitionspartner geht auf ihn los.
Die Welt schaut auf Marburg. Hier soll bald Biontech-Impfstoff hergestellt werden. Die Marburger wundert das nicht. Schon einmal ist von hier aus die Welt gerettet worden.
Wer wird wann womit geimpft? Zwei Stunden lang haben Gesundheitsminister Spahn, RKI-Präsident Wieler und der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission Mertens Fragen zum Thema beantwortet.
Die EU bestellt noch einmal viele Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs. Der soll auch gegen die neue Variante wirksam sein. Doch die große Frage bleibt, wann die Dosen verimpft werden können.
Mit dem Corona-Impfstoff der Hersteller Biontech und Pfizer können ab sofort deutlich mehr Menschen geimpft werden als bisher. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) erklärte, dass aus einer Ampulle des Mittels nun sechs statt fünf Dosen verimpft werden können.
Der von dem Unternehmen Biologika und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung entwickelte Corona-Impfstoff hat die Erwartungen in einer ersten klinischen Prüfung nicht erfüllt.
Nach Kritik an der unzureichenden Verfügbarkeit von Corona-Impfstoff verdoppelt die EU ihre Bestellung des Mittels von Biontech und Pfizer auf 600 Millionen Dosen.
Finanzminister Olaf Scholz fordert größere Anstrengungen bei der Impfstoffproduktion und verteidigt den Lockdown.
Bund und Länder präzisieren, wie der Mangel verwaltet werden soll, bis mehr Impfstoff da ist. Der Finanzminister legt seinen Plan für mehr „Biss“ bei der Bafin vor. Der Putsch in Myanmar ist Thema in New York. Der Newsletter für Deutschland.
Gesundheitsminister Spahn neigt dazu, die Probleme beim Impfen zu verniedlichen. Er spricht von Ungeduld und offenen Fragen. Dabei sind die niedrigen Impfquoten in manchen Bundesländern keine Bagatelle.
Corona-Impfstoff +++ Herausforderung: Bleiben Sie zu Hause +++ Umgang mit Extremisten +++ Israels Politik +++ Goethes Text und Melodie-Verständnis +++
Der Pharmakonzern und das Tübinger Unternehmen wollen für „Entwicklung und Bereitstellung“ zusammenarbeiten. Der Impfstoff von Curevac wird derzeit in der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie erprobt.
Europa hat einen zweiten Corona-Impfstoff: Die EU-Kommission hat das Präparat des amerikanischen Herstellers Moderna freigegeben. Kann man sich jetzt also aussuchen, womit man geimpft werden will? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum neuen Mittel.
Die Impfkampagne gegen das Coronavirus in Deutschland läuft derzeit nur schleppend an. Ausgerechnet Heim- und Klinikmitarbeiter halten sich bisher zurück. Zum Teil geben Kliniken die Dosen sogar zurück.
In Pflegeheimen kommen die Impfungen vielerorts nur langsam voran. Es fehlt nicht nur an unterschriebenen Einwilligungserklärungen. Auch der komplizierte Impfstoff macht es den Helfern schwer, flexibel zu bleiben.
Hat die EU bei der Impfstoff-Bestellung falsche Entscheidungen getroffen? Und hätte Deutschland es allein besser gemacht? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Beschaffungs-Debatte.
In vielen europäischen Staaten läuft das Impfen zäh an. Das hat viel mit Planungsfehlern zu tun – und meist wenig mit Brüssels Strategie bei der Impfstoffbeschaffung.
Nicht erst mit dem Vorwurf des Impf-Versagens wird die SPD zur Opposition in der Regierung. Obwohl Olaf Scholz auf die Europäisierung hingewirkt hat, setzt er auf Angriff.
Gerade ist die größte Impfaktion aller Zeiten im Gange. Das ruft Skeptiker auf den Plan. Haben sie Chancen vor Gericht?
Ein Blick nach Großbritannien ist beunruhigend: Wann das Virus besiegt ist, lässt sich noch immer nicht sagen – trotz Impfung.
Am Mittwoch wird Bundeskanzlerin Angela Merkel unter anderem mit Gesundheitsminister Jens Spahn über eine schnellere Produktion von Impfstoffen beraten. Bund und Länder streiten über eine Verschärfung des Lockdowns.
Nach dem Giftanschlag auf den Kremlkritiker Nawalnyj sind die deutsch-russischen Beziehungen so angespannt wie lange nicht mehr. Nun tauschten sich die Kanzlerin und der russische Präsident über die Bekämpfung der Pandemie aus.
Wo waren all die klugen Leute, als vor wenigen Wochen über Bestellungen, Zulassungen, Kapazitäten, Engpässe, Priorisierung und Logistik für die Impfungen diskutiert wurde?
Die Länderchefs wollen Details zu Beschaffung, Produktion und Verimpfung. Auch Finanzminister Scholz soll an dem Papier mitgearbeitet haben. Der Gesundheitsminister wirft der SPD vor, zugleich Regierung und Opposition sein zu wollen.
Die Impfstoffhersteller arbeiten gerade auf Hochtouren – und können den Bedarf an Corona-Impfstoffen dennoch nicht decken. Das liegt an der komplexen Produktion, die ein Werk nicht einfach so auslagern kann.
Der Präsident des Landkreistags hält die Debatte über die Impfstrategie der Bundesregierung für „befremdlich“. Jeder habe wissen müssen, dass mit Engpässen zu rechnen sei.
Die Politik ist mit ihrem Latein am Ende. Das liegt aber nicht daran, dass die Schulen ihren Betrieb weitgehend eingestellt haben.
Können sich im Frühsommer schon alle Bürger impfen lassen? Dazu hat sich nun Gesundheitsminister Jens Spahn geäußert. Er zeigt sich optimistisch.
In Deutschland haben die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Doch die Impfkampagne kommt nur schleppend in Gang. Wir sprechen darüber, wo es im Moment hakt und wie groß die Gefahr einer Zwei-Klassen-Gesellschaft von Geimpften und Ungeimpften ist.
Die Corona-Zahlen sind nach der Zeit zwischen den Jahren weiter mit Vorsicht zu genießen. Derweil erwartet Hessen eine weitere große Impfstoff-Lieferung. Bei den Impfungen ist das zentral gelegene Bundesland mit vorne dabei.
Bis ausreichend Impfdosen vorhanden sind, wird der Impfstoff gegen das Coronavirus nur in einem Zentrum verimpft.
Geht es um die Rechte von Geimpften, werden pauschale Alles-oder-nichts-Regeln den Anforderungen der Verfassung nicht gerecht. Das kann die Politik selbst erkennen – oder abwarten, bis die Gerichte es ihr erklären.
Die Bundesregierung muss sich vorwerfen lassen, im Impfrennen hinterherzuhinken. Auf Deutschland kommt ein schwieriger Balanceakt zu.
Der 82 Jahre alte Dialyse-Patient Brian Pinker aus Oxford ist mit dem Impfstoff der Uni Oxford und des Pharmakonzerns Astra-Zeneca geimpft worden. In der EU ist der Impfstoff noch nicht zugelassen.