Wann bin ich dran?
Nach dem Impfbeginn offenbaren sich gravierende Unterschiede zwischen den Bundesländern. Während im Süden die Impfzentren arbeiten, ist andernorts noch nicht einmal klar, wie die Menschen angesprochen werden sollen.
Nach dem Impfbeginn offenbaren sich gravierende Unterschiede zwischen den Bundesländern. Während im Süden die Impfzentren arbeiten, ist andernorts noch nicht einmal klar, wie die Menschen angesprochen werden sollen.
Während Israel und Großbritannien im Eiltempo ihre Einwohner impfen, verläuft der Impfauftakt in der EU vergleichsweise schleppend. Agierte Brüssel zu schwerfällig?
Stillstand sei Rückschritt. Im Fall des Corona-Lockdowns stimmt das Gegenteil: Die Not hat erfinderisch gemacht und Dinge ermöglicht, die unmöglich waren. Heute wissen wir: Geht nicht gibt’s nicht!
Zu hoffen ist, dass sich in den nächsten Monaten möglichst viele Menschen impfen lassen, damit die Gesellschaft zu normalen Verhältnissen zurückkehren kann. Es ist aber alles andere als sicher, dass dieses Ziel erreicht werden kann.
FDP-Chef Lindner regte an, dass der Staat freie Kapazitäten für eine schnellere Impfstoff-Produktion sucht. Linken-Politiker Kessler sprach sich für „Zwangslizenzen“ aus. Beides klingt schneidig, ist aber dumm.
Zu wenig Impfstoff, zu lahme Verteilung: Die Bundesregierung und die EU-Kommission müssen sich heftige Kritik anhören. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Impfstrategie.
Deutschland impft – aber schnell genug? Eine Neurologin spricht von „grobem Versagen der Verantwortlichen“, und auch SPD-Politiker gehen Gesundheitsminister Spahn an. Die EU-Gesundheitskommissarin verteidigt Europas Impfstoff-Strategie.
Wie sind die Unternehmen im größten deutschen Technologiepark Berlin-Adlershof durch das Pandemiejahr 2020 gekommen? Ein Streifzug mit Wendungen.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident im Interview über Impfzwang, Wasserstoff aus Afrika und seinen Wunsch nach einer starken FDP.
Der Streit über die Versorgung mit Impfstoff zeigt: Durch das Licht, das am Ende des Tunnels zu sehen ist, schimmern schon die Scheinwerfer des Superwahljahrs.
Der Biontech-Chef wundert sich über das Management der Corona-Pandemie in Europa. Doch die EU-Kommission hatte im Sommer gute Gründe für ihre Bestellpolitik.
Der Pharma- und Biotechindustrie ist während der Corona-Pandemie viel Aufmerksamkeit zugekommen. In diesem Jahr rechnet der hiesige Branchenverband mit mindestens 30 neuen Wirkstoffen, die auf den Markt kommen.
Die EU hat beim Impfstoff neben Biontech auch auf andere Hersteller gesetzt, die nicht so schnell liefern können. Biontech-Chef Ugur Sahin zeigt sich erstaunt über die zögerlichen Bestellungen.
Italiens Ministerpräsident Conte heizt die antideutsche Polemik an: Es geht um 30 Millionen Impfdosen, die die Bundesregierung gekauft hat – aus italienischer Sicht eine Verletzung der europäischen Vereinbarung.
Das Corona-Virus stellt unsere Gesellschaft auf eine harte Probe. Aus heutiger Sicht lautet das Ergebnis: Die westlichen Demokratien sind dem Virus ohne Impfstoff nicht gewachsen. Jens Spahn ahnte das schon früh.
Im Jahr der Pandemie kommt die Hoffnung für die Menschheit ausgerechnet aus dem beschaulichen Mainz. Vor den Toren Münchens tun sich jedoch gleichzeitig Abgründe auf.
Silvester um Mitternacht wird das Benzin teurer. Wird man das an den Anzeigetafeln an den Tankstellen beobachten können? Für Autofahrer jedenfalls lohnt es sich, vorher noch zu tanken.
Fehlende Kommunikation und angebliche Lieferprobleme: Aus den Ländern wird Kritik an der Impfstoffverteilung laut. Berlin reagiert – und zieht die nächste Lieferung drei Tage vor.
Seit Beginn der bundesweiten Impfkampagne sind laut dem Robert-Koch-Institut mehr als 78.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Die Kampagne sei Grund zur Hoffnung, sagt Jens Spahn – und ruft zur Kontaktvermeidung an Silvester auf.
Der vom britischen Hersteller AstraZeneca und der Universität Oxford entwickelte Corona-Impfstoff hat in Großbritannien die Zulassung bekommen.
Während Republikaner und Demokraten weiter über die Höhe der Corona-Hilfen streiten, hinkt die Zahl der Impfungen den Erwartungen hinterher. Schuld sind logistische Verzögerungen. Joe Biden hat auch eine weitere Hürde ausgemacht.
Es wird der Punkt kommen, an dem eine Besserstellung von Geimpften gerechtfertigt ist. Aber erstmal heißt es: Abwarten.
In Großbritannien wird der Weg frei für den Coronavirus-Impfstoff des Herstellers Astra-Zeneca und der Universität Oxford. Großbritannien ist damit das weltweit erste Land, das den Impfstoff zugelassen hat.
Die Rückkehr zur Normalität scheint in greifbarer Nähe zu sein – auch im Sport. Die Impfstoffe gegen Corona geben Anlass zur Hoffnung auf ein Leben nach der Pandemie. Doch in der Möglichkeit steckt auch eine Gefahr.
Politiker von Union und SPD sorgen sich, dass das Impfen die Gesellschaft spalten könnte. Aber kann man einem Gastwirt verbieten, dass er nur Immunisierte einlässt?
Führende Politiker sprechen sich vehement dagegen aus, Menschen zur Corona-Impfung zu zwingen. Bei den Masern hatten sie da vor einigen Monaten deutlich weniger Skrupel. Wie passt das zusammen?
Auch in diesem Corona-Jahr ist eines an der Börse wie so oft: Nebenwerte aus Rhein-Main schlagen die Großen aus der Region. Es gibt aber auch Ausreißer nach unten. Wir zeigen die besten Werte und jene am anderen Ende der Rangliste.
Deutschland und Europa rechnen in den nächsten Monaten mit Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs. In ärmeren Ländern wird es noch lange dauern, bis genügend Menschen geimpft sind. Die Kritik an dem Missverhältnis wächst.
In Halberstadt ist der europaweit abgestimmte Impfbeginn um einen Tag vorgezogen worden. Das hat einige Politiker ganz schön aus dem Konzept gebracht.
Die SPD-Bundestagsfraktion und die Union prüfen, wie Sonderrechte von Corona-Geimpften verhindert werden können. So wollen sie eine Ungleichbehandlung von Geimpften und Nicht-Geimpften ausschließen.
Wegen Fehlern bei der Aufbereitung des Impfstoffes ist acht Mitarbeitern eines Pflegeheims in Stralsund die fünffache Dosis des Corona-Impfstoffes verabreicht worden. Vier Betroffene wurden vorsorglich im Krankenhaus aufgenommen.
Chronik 2020: Der große Rückblick der F.A.S. auf ein Jahr, in dem ein Virus unsere Welt auf den Kopf gestellt hat. Blättern Sie nochmal durch das Jahr – und die zahlreichen Ereignisse.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechnet damit, dass es bald zusätzliche Impfstoff-Produktionsstätten in Marburg geben wird. Das Mainzer Unternehmen Biontech hatte eine Produktionsanlage von Novartis übernommen. Spahn wehrt sich zudem gegen Vorwürfe.
Großbritannien ist mit dem Impfen gut drei Wochen früher gestartet als die EU und auch Deutschland. Sobald der Impfstoff in ausreichender Menge vorhanden ist, schrumpft dieser Vorsprung auf höchstens wenige Tage.
So schnell ging es noch nie mit einem Impfstoff wie gegen Sars-Cov-2. Nötig war dafür lange Kärrnerarbeit am Labortisch: die Grundlagenforschung. Wie wichtig sie ist, unterschätzen die meisten, oft genug auch die Politiker.
Im Landkreis Augsburg gab es Unsicherheit, ob bei den eingetroffenen Corona-Impfstoffen die Kühlkette eingehalten wurde. Nun gab der Hersteller Biontech Entwarnung.