Impfen im Schneckentempo
Südafrika ist von den afrikanischen Staaten in der Pandemie am stärksten betroffen, doch die Impfkampagne kommt nur langsam voran. Traditionelle Heiler wollen sich impfen lassen, viele andere nicht.
Südafrika ist von den afrikanischen Staaten in der Pandemie am stärksten betroffen, doch die Impfkampagne kommt nur langsam voran. Traditionelle Heiler wollen sich impfen lassen, viele andere nicht.
In den Vereinigten Staaten sollen alle Erwachsenen schon in weniger als zwei Wochen einen Termin für eine Corona-Impfung vereinbaren können.
Deutschland muss bei seiner Impfkampagne anscheinend abermals umplanen: Eine Großlieferung des Moderna-Impfstoffs kommt wohl nicht wie geplant an.
Laschets neuer Corona-Vorstoß stößt auf wenig Gegenliebe. Derweil setzen sich CDU-Abgeordnete aus dem Südwesten offen für Söder als Kanzlerkandidaten ein. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Jetzt sollte geimpft werden, was die Kanüle hält. Doch die Kühlschränke der Privatpraxen bleiben erst einmal leer. Es riecht ein bisschen nach K(l)assenkampf.
Auf kleiner Flamme haben die Impfungen bei den Hausärzten begonnen. Privatpraxen und Betriebsärzte würden auch gern mitmachen – gehen aber leer aus.
Valneva meldet gute Ergebnisse für seinen Impfstoff gegen Covid-19. Er setzt auf eine altbewährte Technologie. Die Briten haben längst bestellt, warum nicht die EU?
Dass es eine Verbindung zwischen der Corona-Impfung mit dem Astrazeneca-Präparat und dem Auftreten von gefährlichen Blutgerinnseln bei manchen Geimpften gibt – diese Schlussfolgerung ist nun auch von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA zu hören.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn machte am Ostermontag auch die Gleichbehandlung von vollständig Geimpften mit Getesteten deutlich.
Ein leitender Arzt berichtet aus dem Alltag und vom bürokratischen Riesenaufwand im Impfzentrum einer deutschen Großstadtklinik, das er mit aufgebaut hat. Er möchte anonym bleiben.
15 Millionen Dosen von Johnson & Johnson wurden unbrauchbar, weil ein Auftragsfertiger Bestandteile unterschiedlicher Impfstoffe vermischt hat. Jetzt spricht die Regierung ein Machtwort.
Viele Menschen besinnen sich in Krisen auf die eigene Nation. Nichts könnte falscher sein: Alle Länder brauchen freie Märkte.
Die amerikanische Regierung setzte große Hoffnungen in den Impfstoff von Astra-Zeneca. Doch nach vielen Rückschlägen kommt er in den Vereinigten Staaten möglicherweise gar nicht mehr zur Anwendung.
Der von Österreichs Kanzler Kurz angezettelte Streit über eine gerechte Verteilung des Impfstoffs in der EU ist jetzt beigelegt worden. Durch eine Solidaritätsaktion, an der sich Wien nicht beteiligt.
In Deutschland ist Impfstoff noch knapper als einst die Banane in der DDR. Wie kommt das Land in den „Red-Bull-Modus“?
Hat sich Deutschland mit der Impfeinschränkung für Astra-Zeneca isoliert – und selbst geschadet? Der Eindruck ist entstanden. Und von falscher Seite forciert worden.
Weniger neue Corona-Fälle und weniger Tote im Zusammenhang mit Covid-19 als vor einer Woche stehen für Hessen zu Buche. Dagegen melden Kliniken mehr intensiv betreute und beatmete Corona-Kranke.
Mit dem Start der Biontech-Produktion in Marburg sind viele Hoffnungen verbunden. Auch die auf die Herstellung neuer Impfstoffe zur Bekämpfung von Mutationen.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn würde sich selbst mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca impfen lassen. Grundsätzlich bleibe dies aber eine „individuelle Entscheidung", sagte Spahn.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Donnerstag im Bundeswehr-Krankenhaus in Berlin seine erste Corona-Schutzimpfung erhalten. Im Anschluss appellierte er an alle Bürger, seinem Beispiel zu folgen.
Von Dienstag an wird der Biontech-Impfstoff in Tausenden Arztpraxen verimpft. Die Logistik ist anspruchsvoll. In den Folgewochen werden auch andere Vakzine ausgeliefert. Gesundheitsminister Spahn nennt das einen wichtigen Schritt.
Bei Corona-Impfungen in deutschen Hausarztpraxen wird nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zunächst ausschließlich der Impfstoff von Biontech und Pfizer zum Einsatz kommen.
Bei der Produktion des Corona-Impfstoffs des Herstellers Johnson & Johnson ist bei einer Charge ein Problem aufgetreten. Offenbar soll es um 15 Millionen Dosen gehen, die nicht verwendet werden können.
Ostern erleben wir nun schon zum zweiten Mal in Pandemiezeiten. Drosselt das Chaos rund um das Astra-Zeneca-Vakzin das Impftempo? Und: Mit wem koalieren Kretschmanns Grüne? Der Newsletter für Deutschland.
Wien bemüht sich im Konflikt über die Impfstoffverteilung in der EU um Schadensbegrenzung und betont, das Wort „Veto“ sei nie gefallen. Diplomaten anderer Staaten stellen die Lage jedoch anders dar.
Das vorläufige Verbot des umstrittenen Impfstoffs trifft viele Berliner Lehrer. Die Schulverwaltung hatte sie zuletzt vor eine schwere Wahl gestellt.
Biontech hat eines der größten Impfstoffwerke der Welt in Hessen in Betrieb genommen. Aus Apfelwein wird ein Corona-Vakzin hergestellt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der Impfstoff von Astra-Zeneca wird hierzulande für jüngere Menschen nicht mehr empfohlen. Hat man hier einfach genauer hingesehen als bei anderen Impfstoffen? Sind die seltenen Komplikationen überhaupt zu verhindern?
Die österreichische Beschwerde über die Verteilung von Impfstoffen überzeugt nicht. Mit einer Blockade würde das Land nur sich selbst schaden.
In Deutschland soll der Corona-Impfstoff von Astra-Zeneca nur noch bei Menschen ab 60 Jahren verwendet werden - Experten auf europäischer Ebene sehen dafür keinen Grund. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA erklärte nun, dass sie derzeit keine altersspezifischen Risiken sehe.
Das Mittel Carniva-Cov soll zunächst auf russischen Pelztierfarmen zum Einsatz kommen, so die zuständige Aufsichtsbehörde Rosselkhoznadzor.
Die Frankfurter Virologin Ciesek hat die Impfkommission mit Blick auf ihre geänderte Empfehlung des Produkts von Astra-Zeneca verteidigt. Den Zeitpunkt, auch in Hessen das „Tübinger Modell“ auszuprobieren, nennt sie „unglücklich“.
Wer unter 60 ist, soll in Hessen nur noch in Ausnahmefällen mit dem Astra-Zeneca-Produkt geimpft werden. Termine in den nächsten zwei Wochen bleiben bestehen, die Personen bekommen andere Impfstoffe.
Eine Nachricht, die Mut macht: Der Impfstoff von Biontech und Pfizer ist einer ersten Studie zufolge bei Jugendlichen mit 100 Prozent noch wirksamer als bei Erwachsenen. Noch sind die Ergebnisse aber nicht in einem Fachjournal veröffentlicht.
Wien erwägt eine Million Dosen Sputnik V zu kaufen. Eine Entscheidung sei jedoch noch nicht getroffen. Damit sollten Lieferengpässe bei den von der EU bestellten Vakzinen ausgeglichen werden.
Alsfeld kann es kaum abwarten, das Tübinger Modell zu erproben. Hessen muss seine Impfstrategie nach den neuen Empfehlungen zum Astra-Zeneca-Produkt anpassen. Die Landes-Inzidenz sinkt leicht.