Wie wir gut über den Sommer kommen
Mit Verspätung zum Handeln gezwungen: Bei der Pandemiebekämpfung muss politisch über die „Notbremse“ hinaus gedacht werden. Niedrige Fallzahlen und der Impffortschritt sind das Maß der Dinge. Ein Gastbeitrag.
Mit Verspätung zum Handeln gezwungen: Bei der Pandemiebekämpfung muss politisch über die „Notbremse“ hinaus gedacht werden. Niedrige Fallzahlen und der Impffortschritt sind das Maß der Dinge. Ein Gastbeitrag.
Ein ranghoher japanische Politiker heizt die Diskussion um die Austragung der Olympischen Spiele in Japan weiter an. Auch die Bevölkerung bleibt skeptisch.
Ursula von der Leyen will nicht mehr kleckern, sondern klotzen. Und mittelfristig faktisch erst einmal auf einen einzigen Hersteller setzen.
Die EU soll im laufenden zweiten Quartal mehr Impfstoffdosen von Pfizer und Biontech bekommen als bislang geplant. Die genannte Liefermenge wird vorgezogen.
Die Inzidenz in Hessen ist deutlich gestiegen. Nachdem die Feiertags- und Wochenenddelle vorüber ist, zeigt sich ein wieder schlechteres Bild vom Infektionsgeschehen im Land. Umso wichtiger ist, dass die Impftermine wahrgenommen werden.
Nach dem vorläufigen Auslieferungsstopp von Johnson & Johnson setzt die EU mittelfristig vor allem auf mRNA-basierten Corona-Impfstoff. Biontech/Pfizer soll bis 2023 1,8 Milliarden Dosen liefern – und auch kurzfristig helfen.
Wer mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft wurde und jünger als 60 ist, soll bei der Zweitimpfung ein anderes Präparat verabreicht bekommen. Infrage kommen dafür die mRNA-Impfstoffe von Biontech oder Moderna.
Die Lieferungen an die Arztpraxen sollen nicht halbiert werden, heißt es in Berlin. Doch die Sorgen niedergelassener Ärzte bleiben bestehen. Die EU will derweil künftig vor allem auf mRNA-Impfstoffe setzen.
Fast alle Mitglieder der ersten Börsenliga stellen ihren Mitarbeitern kostenlose Tests zur Verfügung. BASF und die Allianz machen nun sogar mit betrieblichen Impfungen der eigenen Mitarbeiter Tempo, zeigt eine F.A.Z.-Umfrage unter den 30 Dax-Unternehmen.
Wo sich die riesigen Lagerbestände der Länder befinden, ist unklar – während Hausärzte auf dem Trockenen sitzen. Ein Fachmann macht eine brisante Rechnung auf.
Die deutsche Impfbilanz ist beschämend, die Kampagne kommt viel langsamer voran als es nötig wäre. Aber die Politiker stört ihr Unvermögen offenbar noch nicht einmal. Darin liegt der eigentliche Affront.
Die Impfkampagne stockt – dennoch wird etwa die Hälfte aller in der EU produzierten Impfstoffe exportiert. Was spricht gegen Exportverbote?
Nach mehreren Fällen von Blutgerinnseln empfehlen Amerikas Gesundheitsbehörden, den Impfstoff vorerst nicht mehr zu verabreichen. In Europa werden die Auslieferungen verzögert.
Der Rücktritt des grünen Gesundheitsministers Anschober in Österreich erfolgt zwar nicht aus politischen, sondern aus gesundheitlichen Gründen. Er kommt jedoch zu einem kritischem Zeitpunkt.
Angesichts steigender Corona-Zahlen könnte der bisherige Höchststand an Intensivpatienten schneller erreicht werden als erwartet. Unterdessen befürchten Forscher auch in Deutschland Mutanten, gegen die aktuelle Impfstoffe weniger oder gar nicht mehr wirken.
Wie kommt man an Impfstoff? Auch in den Vereinigten Staaten dauert das. Doch dann bekommt unser Korrespondent eine Nachricht – und plötzlich geht alles ganz schnell.
Bislang sah sich China als Gewinner der Coronakrise. Das wollte man der Welt auch mit der Entwicklung eigener Impfstoffe zeigen. Deren Wirksamkeit ist aber schwach, die Impfkampagne stockt – und die Enttäuschung ist groß.
Die Infektionszahlen seien aktuell viel zu hoch, mahnt die Kanzlerin bei der Eröffnung der Hannover Messe. Im Kampf gegen die dritte Welle setzt sie vor allem auf Tests und Impfungen. Die Wirtschaft leide derzeit unterschiedlich stark.
Jeder vierte Impftermin in Wiesbaden wird weder genutzt noch abgesagt. Das Corona-Kabinett informiert am Abend vermutlich über die Fortsetzung des Schulunterrichts nach den Ferien. In Baunatal beginnt derweil der Modellversuch.
Wie geht der Mensch mit Großkrisen um? Es gibt Lehren aus Corona, die auch im Kampf gegen den Klimawandel helfen können. Doch es sind andere als gedacht.
Die Aussichten in den Vereinigten Staaten sind rosig wie lange nicht mehr. Doch mit den gigantischen Corona-Paketen, die Biden gerade auf den Weg bringt, ist es noch nicht getan. Die amerikanische Krise geht tiefer.
Seit dieser Woche impfen auch Hausärzte gegen Corona. Zu Besuch bei Dr. Thomas Heyer in Stuttgart, der innerhalb einer Woche all seine bettlägerigen oder dementen Patienten impfen will.
Der Weg vom Hersteller der Corona-Impfstoffe zu den Ärzten im Rhein-Main-Gebiet ist weit, geht über viele Stationen und dauert Tage. Dabei darf nirgends die Kühlkette unterbrochen werden.
Nach der Impfung mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca wurden fünf Fälle der seltenen Gefäßerkrankung gemeldet. Außerdem seien auch beim Vakzin von Johnson & Johnson Thrombose-Fälle aufgetreten.
Der 9. April gilt einigen Briten schon als der Tag, an dem das Virus endgültig einknickt: Bevölkerungsschutz erreicht. So sieht es ein Londoner Modellierer, und die Kollegen staunen.
Auch nach dem Abtritt als slowakischer Regierungschef geht Igor Matovič weiter eigene Wege bei der Impfstoffbestellung: Ohne Absprache reiste der nunmehrige Finanzminister nach Moskau. Aber auch ohne konkretes Ergebnis.
Vor Nebenwirkungen des wirksamen Astra-Zeneca-Impfstoffs geht die Furcht um. Über Wirkungen und Nebenwirkungen von Sputnik V weiß man nichts. Grund zu Furchtlosigkeit sollte das nicht sein.
Die Bundesregierung will ohne die europäischen Partner mit Moskau über eine Lieferung des russischen Impfstoffs verhandeln. Ob das Vakzin mehr Tempo in die Impfkampagne bringen kann, ist aber fraglich.
Sars-CoV-2 ist auf der Flucht vor den Antikörpern, die uns nach der Impfung schützen sollen. Wie lässt sich das verhindern, und welche Impfstoffe sind betroffen? Wir besprechen aktuelle Studien, die sich mit möglichen Abwehrstrategien beschäftigen.
Die EU will derzeit keinen Vorvertrag über den Kauf von Sputnik V schließen. Der Bundesgesundheitsminister will deshalb selbst mit Russland verhandeln. Die Länderchefs von Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern loben den Plan.
In den Vereinigten Staaten läuft die Impfkampagne wesentlich schneller als in der EU. Die Menschen müssen hier nicht allein-verantwortlich zum Impfstoff. In manchen Gebieten kommt der Impfstoff schon zu ihnen.
Die Madrider Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso handelte im Alleingang, weil die Regierung ihrer Meinung nach untätig blieb. Sie hofft, bei den Regionalwahlen im Mai ihren Posten zu verteidigen.
Die Europäische Arzneimittelagentur empfiehlt den Impfstoff von Astra-Zeneca weiterhin, Großbritannien reagiert auf die Nebenwirkungen – und schränkt die Empfehlung ein. Die deutsche Impfkampagne nimmt immer noch keine Fahrt auf.
Im der aktuellen Sendung sprechen wir unter anderem über eine Stellungnahme des RKI zum geringen Ansteckungsrisiko durch Geimpfte, die zu einem lange fälligen Umdenken in Politik und Justiz zu führen scheint.
Die EU-Arzneimittelbehörde empfiehlt den Astra-Zeneca-Impfstoff nach wie vor ohne Einschränkungen. Doch das britische Impfkomitee will das Vakzin jetzt nur noch Menschen über 30 Jahren anbieten.
Das RKI meint, dass Geimpfte wie solche Personen behandelt werden können, die ohne Symptome einen Schnelltest mit negativem Ergebnis gemacht haben. Aber was heißt das schon? Die Messlatte hängt niedrig.