„Das war natürlich ein Schock“
Ein Aushängeschild für Deutschland? Wohl kaum. Gleich zweimal hat die Max-Planck-Gesellschaft den Spitzenforscher wieder weg geschickt.
Ein Aushängeschild für Deutschland? Wohl kaum. Gleich zweimal hat die Max-Planck-Gesellschaft den Spitzenforscher wieder weg geschickt.
Erinnerungslücken, Zweifel an Gutachtern, gelangweilte Angeklagte - der Prozess um die tödliche Gewaltattacke gegen Jonny K. kommt nur schleppend voran.
Oft berichten Konsumenten von halluzinogenen Drogen von mystischen Erfahrungen. Im Interview spricht der Medizinanthropologe über die Kontroverse der Mystik und des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns.
Die Patientin lebt in Brunei, ihre Ärzte stellen die Diagnose aus Frankfurt. Eine Behandlung über 12.000 Kilometer ist keine Vision mehr. Modernste Technik macht es möglich.
Fusionen von Kliniken liegen in Frankfurt im Trend. Für das Klinikum Höchst sind allerdings nur noch außerhalb der Stadtgrenze passende Partner übrig geblieben. Die große hessische Lösung wäre die letzte Option.
Die Hirnforschung hat eine neue Spielweise: Kreativität - wie entstehen originelle Gedanken und Ideen? Eine kritische Bestandsaufnahme von unserem Redakteur Joachim Müller-Jung.
Die Hirnforschung hat eine neue Spielwiese: Was ist das Geheimnis origineller Gedanken und Ideen? Wie ticken Kreative? Die Studien dazu sind, nun ja, originell.
Führend in der Neurochirurgie: An der Universitätsklinik Frankfurt kommt ein neues Gerät zum Einsatz, das die Tumorentfernung verbessert. Voraussetzung dafür war ein Prototyp, den unsere Leser mitfinanziert haben.
Es ist kurz nach Mitternacht, der Mann im Bett dreht sich von der rechten auf die linke Seite. Im Schlaf fährt er sich mit der Hand über die Stirn, kratzt sich.
Angeblich können uns die Hirnforscher beim Denken zuschauen. Angeblich wissen sie, was uns dumm und gewalttätig macht. Stimmt leider nicht, wie man an dem Bestseller von Manfred Spitzer sehen kann. Eine Zurückweisung.
Wenn Hirnforscher uns vor Dummheit schützen wollen: Haltet die Nervenbahnen sauber. Oder was meinen die Öffentlich-Rechtlichen, wenn sie uns vor den mentalen Katastrophen warnen?
Die gebürtige Schwäbin bezeichnet sich selbst als häuslich und hält die Großfamilie für die beste Lebensform. Als persönliche Ziele nennt Uta Meyding-Lamadé, ...
Bei der Premiere des neuen „Batman“-Films hat ein Schütze zwölf Menschen getötet, elf schweben noch in Lebensgefahr. Jetzt sucht Amerika nach einem Motiv für die Tat. Bisher war der Verdächtige der Polizei nicht aufgefallen - aber er hatte die Tat offenbar lange geplant.
Mehrere Stunden täglich verbringen wir heute mit digitalen Medien und dem Internet. Welche Auswirkungen dieses Verhalten auf die Hirnfunktionen des Menschen hat, analysieren Autoren der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) im fünften Teil der Hörbuch-Reihe „Hirnforschung“.
Die Gedanken sind frei, heißt es, und kein anderer Mensch kann sie wissen. Doch bleibt es auch dabei? Mit bildgebenden Verfahren können Hirnforscher schon viel über die Welt im Kopf herausfinden. Aber noch längst nicht alles.
Mit Hilfe der Kernspinresonanz lässt sich jetzt die Konzentration des Neurotransmitters Glutamat im Gehirn bestimmen und sichtbar machen. Das hilft bei der Diagnose eines Hirnschlags.
Vorausdeuter der Hirnforschung, physiologisch gebildeter Ästhet und Leidender im Dienst der Kunst: Marcel Proust wird als Brückenfigur der Wissenschaftsgeschichte entdeckt.
Der Chefarzt der Neurologie am Klinikum Höchst hat eine Behandlungsmethode für Schlaganfälle aus Heidelberg mitgebracht. Sie soll gravierende Spätfolgen bei den Patienten reduzieren.
Amerikas Spitzenforscher glauben, das Forschungsfeld schlechthin ausfindig gemacht zu haben: die Neurowissenschaften. In Davos stellen sie ihr Ideen vor.
Der Psychiater, der vier frühere Frankfurter Steuerfahnder für dauerhaft arbeitsunfähig erklärt hatte, hat den Vorwurf zurückgewiesen, er habe Gefälligkeitsgutachten erstellt.
Die Ouvertüre war ein wenig deprimierend. Manfred Spitzer, Professor für Neurowissenschaften, zeigte schwarze Tintenflecke, Schaltpläne des Gehirns und stellte ein paar Experimente mit Geld vor. Sein Fazit: "Am Ende macht einkaufen unglücklich.
Bei der Kür zum „Entrepreneur des Jahres“ herrschte gute Stimmung unter den Unternehmern. Zwei Sieger kommen aus Hessen.
Beim Versuch zu verstehen, wie wir denken, stoßen wir bald an Grenzen. Wie neuronale Systeme sich den Umweltbedingungen anpassen, das untersuchen italienische Wissenschaftler bei Nagetieren.
Um Phänomene wie den Urknall oder das menschliche Gehirn verstehen zu können, kooperieren verschiedene wissenschaftliche Disziplinen. Hier zeigen Physiker, was sie zur Erklärung von Funktionsstörungen des Gehirns beitragen können.
Ist kühles Nutzendenken aus Sicht der Hirnforschung "rationaler" als Moral? Sind Lügen oder ist die Gefährlichkeit von Menschen im Gehirn "messbar"? Revolutioniert die Neurowissenschaft das Strafrecht? Gut lesbar und gewitzt diskutiert ...
Die Hirnforschung formuliert ihr Deutungsmonopol nicht von einem enthobenen Aussichtspunkt aus, sondern von einem konkreten Standpunkt in der Welt mit all seinen Beschränkungen. Das Ziel der neuro-kritischen Philosophie ist es, ihr einen weiteren Horizont zu geben.
Dass Niederländer viel mit dem Fahrrad unterwegs sind, liegt wohl in deren Genen. Das meint zumindest Arjan Vink und lacht. Er selbst stellt das täglich unter Beweis, denn er radelt zu seiner Arbeitsstätte, dem Max-Planck-Institut für Hirnforschung auf dem Riedberg.