Werden wir die Blutsauger noch los?
Stechmücken haben in Deutschland eine große Zukunft. Damit steigt das Risiko, dass sie auch hierzulande exotische Erreger auf Menschen übertragen. Können wir das noch stoppen?
Stechmücken haben in Deutschland eine große Zukunft. Damit steigt das Risiko, dass sie auch hierzulande exotische Erreger auf Menschen übertragen. Können wir das noch stoppen?
Mag Venedig auch berühmter sein, so stammen die Motive und Ideen für die gepuzzelten Bilderwelten doch aus ihrer Schwesterstadt Grado. Die lohnt mit spätantiker Kunst und Sisi-Strand besonders den Besuch.
Gerd Krumeich sieht im Kampf gegen das Trauma des Ersten Weltkriegs den entscheidenden Mobilisierungsfaktor für Hitlers Erfolg.
Beim internationalen Dada waren viele Frauen ganz vorne dabei. Eine Schau im Arp Museum in Remagen richtet die Scheinwerfer jetzt auf deren vergessene Beiträge.
Das Vél d’Hiv in Paris war 1924 Austragungsort Olympischer Spiele. Jahre später wurde es zum ersten Gefängnis französischer Juden auf dem Weg nach Auschwitz.
Bevor das Neubaugebiet „Griesheimer Anger“ erschlossen werden kann, haben Archäologen Ausgrabungen vorgenommen und sind fündig geworden.
Der Konflikt in und um Israel aus palästinensischer Perspektive. Ein Zeitzeuge und politischer Berater erinnert sich.
Von Mannheim über London nach Paris, ins Schweizer Exil und zurück: Das Kunstmuseum Bern fördert bisher unbekannte biographische Details des legendären Galeristen der Moderne zutage.
Vor hundert Jahren erschien das erste „Surrealistische Manifest“: Auftakt einer Bewegung, die selbst noch bei ihren Kritikern und Dissidenten für einige Zeit beachtliche Wirkung entfaltete.
Kiew 1918: Die missglückte Staatsgründung der Ukraine aus der Sicht eines Korrespondenten der „Frankfurter Zeitung“. Ein Gastbeitrag.
Das Frankfurter Auktionshaus Rudolf Bangel befriedigte die Lust des Bürgertums auf schöne Dinge: Kaum jemand sonst im Deutschen Kaiserreich versteigerte so viele Kunstwerke.
Das Jubiläumsjahr des Grundgesetzes ist ein guter Anlass, die Aufgabenverteilung an der Staatsspitze einer grundsätzlichen Prüfung zu unterziehen. Einen Ersatz-Ersatz-Kaiser braucht es nicht mehr.
Eine Historikerin hat die Rolle der Frankfurter Bethmann-Bank in der Nazizeit rekonstruiert. Als Institution ist dem Bankhaus wenig vorzuwerfen, mit Blick auf ihren ehemaligen Chef ergibt sich ein anderes Bild.
Skulptur „Schreitender Stier“ mit Farbe beschmiert +++ Autofahrerin bei Auffahrunfall schwer verletzt +++ Schiff reißt Fahrwassertonne auf Rhein ab +++ Der Liveblog für Frankfurt und Hessen.
Nächste Woche spielt Deutschland gegen Ungarn. Dieser Gegner stand einmal am Beginn des modernen Fußballs.
Mauersegler verbringen fast ihr gesamtes Leben in der Luft - sie schlafen sogar dort.
Am 6. Juni 1944 begannen Briten und Amerikaner die Invasion Frankreichs. Die Deutschen wurden unter anderem durch die Geheimdienste entscheidend in die Irre geführt.
Mit vielen staatlichen Investitionen wollte Emmanuel Macron Villers-Cotterêts zurückerobern. Der Plan ist nicht aufgegangen. Über eine Kleinstadt, die schon lange auf den Rassemblement National setzt.
Man kann und soll aus der Geschichte lernen. Aber historische Vergleiche führen schnell in die Irre.
Die Geschichte der Homosexualität in England wird in seinen Romanen zum Spiegelbild der ganzen Gesellschaft: Zum siebzigsten Geburtstag des Schriftstellers Alan Hollinghurst.
Eine sozialdemokratische Frauenrechtlerin, eine konservative Katholikin, ein christlicher Gewerkschafter, ein sozialdemokratischer Professor und ein Liberaler, der vielen als demokratischer Nationalist galt: Fünf Biographien.
In den Niederlanden fand der abgesetzte deutsche Kaiser Wilhelm II. Asyl. Bis heute ist ein Besuch seiner Exil-Schlösser Amerongen und Doorn eine zeitentrückte Reise in wilhelminisches Operettendekor.
Ein Deutscher schuf in der Schweiz die erfolgreichste Uhrenmarke der Welt. Nun könnte ein Schatten auf Hans Wilsdorf fallen.
Jan Koneffke imaginiert in seinem Roman „Im Schatten zweier Sommer“ eine Liebesaffäre des Schriftstellers Joseph Roth.
Albéric Magnard starb im Ersten Weltkrieg. Seine kolossale Oper „Guercœur“ erzählt von Demokratie und Glaube in den Umbrüchen der Moderne. Ingo Metzmacher und Christof Loy deuten sie in Straßburg.
Anette Hoffmann untersucht Tondokumente von afrikanischen Kriegsgefangenen in deutschen Lagern während des Ersten Weltkriegs.
Auf zum Tempel aller Schmerz- und Lustekstasen: Dieses Gedicht zeigt, wie selbstbewusst und radikal Feminismus um 1900 klingen konnte.
Von Hamburg nach Los Angeles: Wie ich durch, mit und als Lion Feuchtwanger zum Schriftsteller wurde.
In den Zwanzigerjahren gehörte er zu den Künstlern der Stunde: Eine Pariser Ausstellung zeigt das Lebenswerk lange vergessenen, nun wiederentdeckten Maler Auguste Herbin.
Einst konnten die Warnungen vor einer Überbevölkerung der Erde nicht schrill genug ausfallen. Heute herrscht vielerorts Angst vor Überalterung der Gesellschaften. Zu Recht.
Versuchte Entführung von Prinzessin Anne +++ Nationalhymne +++ Angriffskrieg auf die Ukraine +++ Rentenerhöhung
Von John Dos Passos hieß es lange, er habe mit seiner Hinwendung zum politischen Rechtsaußen sein Talent und seine Bedeutung verloren. Jetzt gerät sein umfangreiches Spätwerk wieder in den Blick.
Der freiheitliche Staat hat es nicht nötig, Vielfalt zu verordnen. Aber ohne Sicherungen ist man schnell wieder bei Gewalt und Willkür. Und da sind wir gebrannte Kinder.
Wer glaubt, Südtirol sei einfach nur herrlich, sollte Claus Gatterers „Schöne Welt, böse Leut“ lesen. Ein Romanklassiker mit Tiefenwirkung.
Was ist das für eine Justiz, in deren Mühlen Josef K. gerät? Der Kafka-Biograph Reiner Stach legt mit „Der Process“ den ersten Band einer kommentierten Werkausgabe vor.
Kanonenkoitus und Schrapnellmenuett: Der flämische Modernist Paul van Ostaijen schuf mit „Besetzte Stadt“ 1920 ein Hauptwerk der Avantgarde, das nun auf Deutsch vorliegt. Es ist auch typographisch ein Meisterstück.