Weltweites Korallensterben
Da bleiben nur Gerippe: In den Tropen breitet sich derzeit eine massive Korallenbleiche aus. Die Riffe gehen reihenweise an zu warmem Wasser zugrunde. Amerikas Ozeanforscher sehen schwarz, wie es weiter geht.
Da bleiben nur Gerippe: In den Tropen breitet sich derzeit eine massive Korallenbleiche aus. Die Riffe gehen reihenweise an zu warmem Wasser zugrunde. Amerikas Ozeanforscher sehen schwarz, wie es weiter geht.
El Nino dreht derzeit mächtig auf, der Klimawandel setzt eins obendrauf. Mehr Wetterextreme drohen, eine Inflation der Katastrophen. Und Erleichterung wird es in den nächsten Monaten kaum geben.
Vor 17 Jahren starben durch El Niño 24.000 Menschen und es entstand ein Schaden von 34 Milliarden Dollar. Die diesjährigen Vorboten des Wetterphänomens haben wohl schon dutzende Menschen auf dem Gewissen. Nun könnten auch Lebensmittel teurer werden.
Dürre in Südostasien, Überflutung in Bolivien – die Klimaanomalie El Niño schlägt zu. Die Frage ist: Kommt es noch schlimmer? Im Netz wird wild spekuliert, die Experten schwanken. Für sie steht einiges auf dem Spiel.
Von Hilfen bei Essatacken, leistungsfähigeren Akkus und von schnelleren 3D-Druckern, überflüssigen Ultraschalluntersuchungen sowie vom Klimaphänomen El Niño und von Suizidgedanken bei Depressionen berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Bauchlandung für die Klimavorhersagen: Vor wenigen Wochen hatten die Experten noch einen der stärksten El Ninos der letzten Jahre mit globalen Folgen prognostiziert. Jetzt macht sich das Klimaphänomen im Pazifik offenbar voreilig dünne.
Die Preise für alle Agrarrohstoffe sind dieses Jahr gestiegen. Zudem droht nun das Wetterphänomen El Niño. Mancherorts wird die Ernte sinken.
Das Weltklima könnte im Laufe der kommenden Monate aus den Fugen geraten. Ein El-Nino, eine starke Klimaanomalie, kündigt sich im Pazifik an. Vielleicht sogar ein Super-El-Nino? Das verheißt nichts Gutes, auch nicht für Europa.