Günstiger Energiespeicher aus Ruß und Zement
Ein neuartiger Stromspeicher besteht lediglich aus Zement, Ruß und Wasser. Er lässt sich in Häuser, Windkraftanlagen oder Straßen einbauen und könnte eine günstige Alternative für Batterien werden.
Ein neuartiger Stromspeicher besteht lediglich aus Zement, Ruß und Wasser. Er lässt sich in Häuser, Windkraftanlagen oder Straßen einbauen und könnte eine günstige Alternative für Batterien werden.
Wie haben Cyanobakterien die Weltmeere erobert? Vermutlich diente ihnen einst das Chitin von Krebstieren als Unterschlupf und als Reiseproviant.
Das Polnische Institute for Advanced Studies soll abgewickelt werden. Die Begründung klingt fadenscheinig. Ist es der Warschauer Regierung einfach zu unabhängig?
Von der bayerischen Liberalität war am Ende nicht mehr viel übrig: die Ausladung des Historikers Egon Flaigs durch die Universität Erlangen ist nicht plausibel begründet. Ein Gastbeitrag.
Warum meißelten Mönche im 6. Jahrhundert buddhistische Texte in den Fels und was sagt das über den Rang der Schrift in der chinesischen Kultur? Ein Projekt der Heidelberger Akademie der Wissenschaften verspricht Aufklärung.
Christoph Willibald Gluck ging als Opernreformer in die Geschichte ein. Über sein Frühwerk wissen wir wenig. Jetzt entdeckte Tanja Gölz acht bislang unbekannte Arien des Komponisten von 1744.
Die polnische Regierung geht gegen die Freiheit der Wissenschaft vor – und greift die polnische Holocaustforschung an. Zum Vorschein kommt ein kollektivistisches Geschichtsbild in kommunistischer Tradition. Ein Gastbeitrag.
Beziehungsgeschichte: Manfred Hildermeier beschreibt Jahrhunderte westlichen Einflusses auf Russland.
Bei den Maya durften nicht nur Adelige Kakao schlürfen, sondern auch das einfache Volk. Das belegen chemische Spuren in Trinkgefäßen, die in El Pilar gefunden wurden.
Seit der Aufklärung träumen Wissenschaftler davon, die Zersplitterung ihrer Disziplinen zu überwinden. Aber die Vision einer internationalen Wissenschaftsvereinigung bleibt eine Utopie. Ein Gastbeitrag.
Wissenschaftscomics erklären heute die Quantentheorie oder die Kommunikation von Gehirnzellen. Nicht immer, aber doch zuweilen auf der Höhe des Gegenstands.
Der Nobelpreis für Chemie ging in diesem Jahr an drei Molekülforscher aus den USA und aus Dänemark. Laut der Akademie haben sie den Grundstein für die sogenannte „Klick-Chemie“ gelegt.
Er gilt als einer der Pioniere der modernen Quantenphysik, seine Freilandexperimente sind legendär. Der frisch gekürte Physik-Nobelpreisträger Anton Zeilinger im Porträt.
Die Preisträger kommen aus Österreich, Frankreich und den USA. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit. Die bedeutende Auszeichnung ist mit über 900.000 Euro dotiert.
Vor siebzig Jahren fielen fünf jiddische Schriftsteller dem antisemitischen Furor Stalins zum Opfer. Einer von ihnen war Dovid Hofstein. So mancher seiner Texte erlangt durch die aktuellen Ereignisse neue Dringlichkeit. Ein Gastbeitrag.
Die größten Fische der Ozeane waren früher außerordentlich gefährlich – ganz anders als heute der Walhai, dessen größter Feind der Schiffsverkehr zu sein scheint.
Vom Übersetzen: Schleiermachers Text in einer neuen Ausgabe
Nach Bulgarien debattiert nun auch Kroatien über ein Veto gegen EU-Beitrittskandidaten. Es geht um Serbien, Bosnien und Montenegro. Zur Begründung dienen offene historische Streitfragen.
Der Historiker Ibram X. Kendi ist ein Star unter den schwarzen Intellektuellen aus den Vereinigten Staaten. In der Berliner Akademie der Wissenschaften stellte er sein Buch „How to be an Antiracist“ vor.
Der Beschuss ukrainischer Institute schürt im Land die Angst vor dem Ausbluten der Forschung. Ein Gespräch mit dem Präsidenten der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Kiew.
Raumzeitliches: Der Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Moritz Schlick ist in einer exzellenten Edition erschienen. Einstein kennt jeder, doch wer war denn dieser Moritz Schlick?
Oppositionelle russische Wissenschaftler stehen vor der Entscheidung zwischen Flucht und innerer Emigration. Ein Gespräch mit dem Historiker Alexey Tikhomirov zur aktuellen Lage.
Durch alle Domänen der Gelehrsamkeit: Michael Kempe legt eine kenntnisreiche Biographie über den Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz vor.
Mit dem diesjährigen Wirtschaftsnobelpreis werden der Kanadier David Card, der US-israelische Forscher Joshua Angrist sowie der US-Niederländer Guido Imbens geehrt. Laut Königlicher Akademie der Wissenschaften haben sie mit ihrer Arbeit „neue Einblicke in den Arbeitsmarkt“ gegeben.
Die US-Wissenschaftler David Card, Joshua Angrist und Guido Imbens erhalten den Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften. Card wird für empirische Arbeitsmarktstudien ausgezeichnet, Angrist und Imbens für Beiträge zur Analyse von Kausalbeziehungen.
Die Schwedische Akademie der Wissenschaften vergibt den Nobelpreis für Chemie an den Deutschen Benjamin List und den US-Forscher David MacMillan. Ausgezeichnet werden sie für ihre Arbeiten zur Beschleunigung chemischer Reaktionen.
Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an drei Wissenschaftler: den Deutschen Klaus Hasselmann, Syukuro Manabe aus den USA und den Italiener Giorgio Parisi. Geehrt werden sie für ihre physikalische Modelle zum Erdklima und zur kondensierten Materie.
Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur hat den diesjährigen Träger des Joseph-Breitbach-Preises bekanntgegeben. Mit Karl-Heinz Ott ehrt sie einen der „intellektuell und sprachlich versiertesten Autoren seiner Generation“.
Die Birke hat in der europäischen Geschichte einen festen Platzt, denn sie bot immer einen Mehrwert. Ob Tinkturen und Säfte, Schreibmaterial und Züchtigungsruten: Aus Birken lässt sich vielerlei herstellen.
Eine neue Ära für das Internet: In China werden abhörsichere Quantencodes bereits per Glasfaser und Satellit über große Distanzen verschickt. Nun zieht Europa nach und will ebenfalls seine kritische Infrastruktur besser schützen.
Die Nichtverlängerung ihrer Arbeitsverträge sehen Minsker Forscher als Ausdruck politischer Verfolgung. Die entlassenen Historiker gehen deswegen ins Exil nach Polen und Litauen.
Deutschland impft – aber schnell genug? Eine Neurologin spricht von „grobem Versagen der Verantwortlichen“, und auch SPD-Politiker gehen Gesundheitsminister Spahn an. Die EU-Gesundheitskommissarin verteidigt Europas Impfstoff-Strategie.
Wer bekommt in zehn Jahren den Wirtschaftsnobelpreis? Unser Tipp: Eine dieser jungen Ökonominnen, die heute schon für Furore sorgen.
Die Französin und die Amerikanerin haben die Genschere Crispr-Cas9 entwickelt: Ihre Forschung könne den Traum von der Heilung vererbter Krankheiten wahr werden lassen, teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit.
Der Nobelpreis für Physik geht zur einen Hälfte an Reinhard Genzel aus Bayern und Andrea Ghez aus den Vereinigten Staaten und zur anderen an den Briten Roger Penrose. Sie werden für ihre Forschung zu Schwarzen Löchern geehrt.
Wer bedroht hier die staatliche Unabhängigkeit? Das Lukaschenka-Regime mobilisiert die Symbolkräfte des Zweiten Weltkriegs gegen die Demonstranten, aber auch die Opposition vergleicht die Sicherheitskräfte mit der Gestapo.