Ist Nordzyperns neuer Präsident ein Hardliner?
Bei der Wahl in Nordzypern hat sich Ersin Tatar gegen den Amtsinhaber durchgesetzt. Er glaubt nicht an eine Wiedervereinigung der Insel. Doch das liegt auch an den griechischen Zyprern.
Bei der Wahl in Nordzypern hat sich Ersin Tatar gegen den Amtsinhaber durchgesetzt. Er glaubt nicht an eine Wiedervereinigung der Insel. Doch das liegt auch an den griechischen Zyprern.
Varoscha war einst eine Perle des Mittelmeers. Seit mehr als 45 Jahren ist es eine Geisterstadt und Zankapfel zwischen griechischen und türkischen Zyprern. Bei der Präsidentenwahl in Nordzypern geht es auch um ihre Zukunft.
Varoscha war einst die Touristenhochburg auf Zypern. Nach der türkischen Invasion flohen die griechischen Einwohner. Heute ist die Stadt Sperrgebiet. Seit mehr als 30 Jahren liegt sie unangetastet da.
Viele Libanesen kehren ihrem krisengebeutelten Land den Rücken. Die Wohlhabenden wandern aus. Den Armen bleibt nur die gefährliche Fahrt über das Mittelmeer nach Zypern.
Der Bundesaußenminister versichert vor seinem Abflug nach Zypern und Griechenland den beiden EU-Partnern Deutschlands Solidarität im Gasstreit. An Ankara richtet er eine Warnung.
Recep Tayyip Erdogan unterstützte bei der Präsidentenwahl im türkisch besiedelten Teil Zyperns den Gegenkandidaten des Amtsinhabers. Von Ersin Tatar erwartet er sich größere Folgsamkeit. Nun kommt es zur Stichwahl.
Die Türkei hat ein Forschungsschiff zurückgezogen, das vor Zypern nach Gas bohrte – und damit eine Bedingung der Europäischen Union erfüllt. Auch Nato-Generalsekretär Stoltenberg zeigte sich bei seinem Besuch in Ankara zufrieden. Es soll eine ständige „Hotline“ zwischen beiden Staaten geben.
Die Regierungschefs geben Ankara Zeit bis Dezember, um seinen Kurs zu korrigieren. Sie locken mit engerer Zusammenarbeit und drohen mit Strafmaßnahmen. Das reichte, damit Zypern sein Veto in Sachen Belarus zurückzog.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Gipfel der Europäischen Union bislang als „sehr erfolgreich“ bezeichnet. Am Freitagmorgen werden die Gespräche in Brüssel fortgesetzt.
Die EU-Staaten suchen bei ihrem Sonderrat in Brüssel eine Haltung zur Türkei. Emmanuel Macron und Angela Merkel setzten vor dem Gipfel unterschiedliche Akzente.
Bislang ließ Zypern keine Sanktionen gegen Unterstützer Lukaschenkas zu. EU-Ratspräsident Charles Michel hofft, dass das Land sein Veto beim EU-Gipfel aufgibt.
Andreas Scheuer soll heute vor einem Ausschuss zur Pkw-Maut aussagen, und die EU-Staaten beraten in Sachen Türkei. Armin Laschet trifft in Rom nicht nur auf Italiens Regierung, sondern auch auf Papst Franziskus. Der F.A.Z.-Newsletter.
Laut dem Präsidenten sieht Frankreich in der Türkei „keinen Partner“ mehr. Doch im Krieg der Worte mit Recep Tayyip Erdogan stimmt Emmanuel Macron nun mildere Töne an. Das geschieht nicht ganz uneigennützig.
Die EU sieht gegenüber Belarus wegen Zyperns Blockade handlungsunfähig aus. Diese außenpolitische Lähmung kann in der Türkei als Ermutigung verstanden werden, im Erdgasstreit mit Zypern rabiater vorzugehen.
Soll die EU die Türkei mit Sanktionen belegen, weil sie in einem von Griechenland beanspruchten Teil des östlichen Mittelmeers nach Öl- und Gasverkommen sucht? Die EU-Staaten sind in dieser Frage gespalten.
Manche kleineren Länder in Europa waren von der Corona-Pandemie bisher vergleichsweise wenig betroffen. Sie lockern die Maßnahmen trotzdem nicht. Denn wer zuletzt nachließ, hat nun so hohe Zahlen wie nie.
Demonstrative Einigkeit: Falls die Türkei im Gas-Streit mit Griechenland nicht dialogbereit ist, wird die EU über Sanktionen entscheiden. Das stellen die Staaten der „Med7“-Gruppe auf Korsika klar.
Auf Korsika schwört Frankreichs Präsident Macron die Anrainerstaaten auf einen gemeinsamen Kurs gegen die Türkei in der Mittelmeer-Politik ein.
Die EU hat bereits Mitte August Strafmaßnahmen gegen Unterstützer des belarussischen Staatschefs Alexandr Lukaschenka angekündigt. Auf die Umsetzung warten die Oppositionellen in der früheren Sowjetrepublik bislang aber vergeblich. Denn Zypern stellt sich quer.
Die meisten EU-Staaten dringen auf diplomatische Lösungen im Streit zwischen der Türkei und Griechenland um Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer. Auch Außenminister Maas agiert in der Frage möglicher Strafmaßnahmen vorsichtig.
Die Türkei und Griechenland streiten um Erdgasvorkommen. Im östlichen Mittelmeer stehen sie sich so feindselig gegenüber wie lange nicht mehr. Die Lage könnte eskalieren. Präsident Erdogan ist bereit, denn er ist schon im Krieg.
Zwei Krisenherde stehen auf der Agenda der EU-Außenminister, die völlig verschieden sind. In beiden Fällen will die EU den Druck erhöhen – doch mit anderen Mitteln.
Fast täglich spitzt sich der Streit zwischen Athen und Ankara zu. Vorgeblich geht es nur um die Suche nach Öl und Gas. Doch dahinter steckt mehr.
Die Türkei will im östlichen Mittelmeer als Macht anerkannt werden – und schürt immer wieder Konflikte mit Griechenland und der EU. Jetzt hat Emmanuel Macron angekündigt, er werde die französische Militärpräsenz in der Region erhöhen.
Sinkende Aktien, schwacher Devisenmarkt: Wirtschaft und Finanzen der Türkei galten schon vor Corona als labil. Die neuerliche Schwäche der Lira geht auch auf das Konto von Präsident Recep Tayyip Erdogan.
Das Parlament in Zypern hat das Ceta-Abkommen zwischen der EU und Kanada nicht ratifiziert. Der zyprische Halloumi-Käse werde darin nicht ausreichend geschützt.
Hunderte Muslime versammeln sich mit dem türkischen Präsidenten zum Freitagsgebet in der Hagia Sophia. Aus Protest läuten in Griechenland und Zypern die Glocken vieler orthodoxer Kirchen.
Der Streit um Bohrrechte in der Ägais eskaliert. Der französische Präsident Emmanuel Macron stärkt Zypern öffentlich den Rücken. Und weist die Machtansprüche des Nato-Partners Türkei zurück.
Ankara ist in mehrere Kriege involviert. Der stellvertretende Vorsitzende der größten Oppositionspartei sieht das Erbe Atatürks gefährdet. Ein Gespräch mit Ünal Ceviköz.
Es wird leerer als in Vorjahren – mit dieser Perspektive buhlen Mittelmeerländer um Urlauber. Digitaltechnik soll das Abstandhalten erleichtern, und Zusagen für den Notall sollen Sorgen vor hohen Kosten nehmen.
Als Corona kam, war die Familie von Jutta Walter auf einer Weltumsegelung. Ohne Kontakt zur Außenwelt merkten sie davon erst mal nichts – bis sie plötzlich nicht mehr an Land durften.
Das tut weh: Überall werden die Corona-Beschränkungen gelockert, aber für Touristen aus Schweden bleiben die Grenzen geschlossen. Die Zweifel wachsen, ob das Land am Ende besser aus der Krise herauskommt als die Nachbarn.
Der dreimalige Ringer-Weltmeister Frank Stäbler will eigentlich bei Olympia seine Karriere krönen und anschließend beenden. Im Interview spricht er über die Corona-Krise, seine abgeschiedene Vorbereitung und den vermissten Fragebogen des DOSB.
Kein EU-Staat liegt näher an Syrien als Zypern. Doch das ist laut einer neuen Studie nur ein Grund dafür, warum die Zahl der Migranten drastisch zunimmt.
Die Fußball-Schiedsrichter in Zypern sind im Ausstand. Am Auto von Andreas Konstantinou wird eine Bombe gezündet. Es ist nicht das erste Mal in Zypern, dass Unparteiische Ziel von Attacken werden.
In Athen ist ein Abkommen zu einer seit Jahren geplanten Gas-Pipeline unterschrieben worden. Gas soll somit aus dem östlichen Mittelmeer nach Europa geleitet werden – der hierüber entfachte Streit mit Ankara weitet sich aus.