„Es ist eine Extremsituation“
In Zypern sollen die Bürger an der Eurorettung beteiligt werden. Der CSU-Europaabgeordnete Manfred Weber über die Hintergründe der Entscheidung, eine gemeinsame Exekutive für Europa und die nächste Europawahl.
In Zypern sollen die Bürger an der Eurorettung beteiligt werden. Der CSU-Europaabgeordnete Manfred Weber über die Hintergründe der Entscheidung, eine gemeinsame Exekutive für Europa und die nächste Europawahl.
Das Presse-Echo auf den Rettungsplan für Zypern ist in Europa negativ ausgefallen. Journalisten im Süden wie im Norden warnen vor Vertrauensverlust in das Bankensystem nicht nur in Zypern.
Mit dem Fokus auf der weiteren Entwicklung in Zypern ist der deutsche Aktienmarkt mit leichten Verlusten gestartet. Die Eurokrise stehe nach dem für Zypern geschnürten Rettungspaket mit einer Zwangsabgabe auf Bankeinlagen und der nun am Abend erwarteten Abstimmung im zyprischen Parlament wieder stärker im Fokus, heißt es. Es scheine aber die Meinung vorzuherrschen, dass die EZB alles Notwendige tun wird, um ein Übergreifen der Krise sowie einen möglichen Ansturm auf Banken in anderen Peripheriestaaten zu verhindern.
Die Eurogruppe korrigiert ihre Entscheidung, auch zyprische Kleinsparer am Hilfsprogramm für das Land zu beteiligen. Laut Schäuble war die Einbeziehung eine Idee des zyprischen Staats, der EU-Kommission und der EZB. Diese wehren sich allerdings gegen diese Darstellung.
Dass sich andere Märkte von Zypern anstecken lassen, wird befürchtet. Doch es muss nicht so kommen. Am Montag beruhigen sich die Anleger schnell.
Schon wegen des Misstrauens, das aus der Einleger-Abgabe erwächst, wird der aufgeblähte zyprische Bankensektor bald schrumpfen. Das kann auch die Opposition nicht vereiteln.
In Zypern sollen die Kleinsparer an der „Rettung“ des Euro beteiligt werden. Der deutsche Regierungssprecher sieht sich gleich genötigt, Merkels Einlagengarantie aus dem Jahr 2008 zu bekräftigen. So stark ist das Vertrauen in dieser Krise verloren gegangen.
wmu./pik./ban./tens. BRÜSSEL/BERLIN/ISTANBUL, 18. März. Die am Wochenende von der Eurogruppe beschlossene Zwangsabgabe auf alle zyprischen Spareinlagen wird ...
Entscheidend sei, dass wie bisher ein Gesamtbeitrag der zyprischen Einleger von 5,8 Milliarden Euro erzielt werde, sagten mehrere Vertreter der Troika aus
Als nach zehn Stunden Verhandlung das Rettungspaket für Zypern endlich beschlossen war, gestand Michalis Sarris, er wünschte sich, nicht der Minister zu sein,
cbu. FRANKFURT, 18. März. Die Verunsicherung unter Sparern in Deutschland ist groß. Bisher mag Zypern mit seiner Bankenkrise weit weg gewesen sein, seit dem ...
Sparer in Zypern müssen nach den vorläufigen Beschlüssen der Eurogruppe von ihren Einlagen eine Zwangsabgabe zahlen. Könnte so etwas auch in Deutschland passieren?
bet. MOSKAU, 18. März. Nach zwei Tagen des Schweigens hat sich die russische Führung am Montag überaus unerfreut über die geplante Zwangsabgabe auf Guthaben ...
Es fehlt auf der Mittelmeerinsel nicht an Gesetzen, um Schwarzgeld beizukommen. Dafür hapert es aber mit der Umsetzung und der Verurteilung. Das gilt nicht nur für Zypern.
Wegen der ausstehenden Entscheidung über eine Zwangsabgabe für Kontoinhaber bleiben die Banken in Zypern bis Donnerstag geschlossen. Nun wird offenbar auch über einen Freibetrag für Kleinsparer debattiert. Die Euro-Finanzminister haben Zypern am Montagabend Spielraum zugebilligt.
In der letzten Woche konnte der DAX zum ersten Mal seit über 5 Jahren einen Tag über 8.000 Punkten beenden. Auch zum Wochenschluss blieb er über dieser Marke. Mit 8.043 Zählern ist der DAX nun nur noch weniger als 100 Punkte vom Allzeithoch entfernt.
Italiens Wirtschaft gehe es viel besser als der von Zypern, sagt der Chef der Börsenaufsicht. Aber gerade die Italiener haben 1992 erlebt, dass der Staat einen Teil ihrer Einlagen kassierte.
Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag trotz der Sorge um Zypern kaum verloren. Sorgenkinder im Dax waren die Titel von Banken und Versicherungen.
Erstmals werden in einem Euro-Krisenstaat auch die Sparer in den Banken herangezogen, um die Finanzhäuser herauszupauken. Andere Details des neuen Hilfsprogramms sind noch offen.
Das geplante Hilfspaket für Zypern belastet den deutschen Aktienmarkt am Montag deutlich. Die Euro-Krise rückt nach dem Hilfsbeschluss für das angeschlagene Mitgliedsland Zypern wieder in den Fokus: Um dessen Staatspleite im Mai abzuwenden, soll von allen Kontobesitzern eine Zwangsabgabe eingezogen werden. Bei der anstehenden Abstimmung des zypriotischen Parlaments ist eine Mehrheit allerdings unsicher.
S&P sieht die Reformfähigkeit von Südeuropa skeptisch und Bankenpräsident Schmitz in einem Trennbankensystem eine „Riesengefahr“.
Nach dem Beschluss über das Hilfsprogramm und die Sonderabgabe für Bankkunden will die Regierung auf Zypern die Banken der Insel auch am Dienstag geschlossen halten - so lange, bis das Parlament über die Abgabe abgestimmt hat. Damit soll ein Ansturm auf die Geldinstitute verhindert werden.
tens./jja. ISTANBUL/BERLIN, 17. März. Die am Freitag von der Eurozone beschlossene Zwangsabgabe auf Sparguthaben bei zyprischen Banken als Gegenleistung für ...
In der Währungsunion ist der „Bailout“ Gewohnheitsrecht. Jetzt fehlt das Vertrauen. Für den Euro-Anleger gibt es keine Sicherheit mehr für sein Sparguthaben. Eine Analyse.
wmu./pwe. BRÜSSEL/WASHINGTON, 17. März. Das am Wochenende von der Eurogruppe beschlossene internationale Hilfspaket für Zypern steht schon wieder in Frage, ...
So klein Zypern im Vergleich zum Euroraum ist - die Verlustbeteiligung der Sparer missfällt den Finanzmärkten. Euro- und Aktienkurse fallen, doch die große Panik bleibt aus.
Die Eurozone unterstützt Zypern mit zehn Milliarden Euro, um den Staatsbankrott des Inselstaates zu verhindern. Im Gegenzug verpflichtet sich das Euro-Land, seinen Bankensektor und den Staatshaushalt zu sanieren. Die Vereinbarungen im Detail.
Warum braucht Zypern Geld? Nikosia kann Anfang Juni fällig werdende Staatsanleihen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro nicht bezahlen.
Die Geschichte der Euro-Rettung ist eine Geschichte permanenter Regelbrüche - und der eine Regelbruch bedingt den nächsten. Jetzt werden zyprische Sparer genauso enteignet wie ausländische Geldwäscher.
Die Eurogruppe hat sich auf ein Hilfspaket für Zypern geeinigt. Doch die Rettungsmaßnahmen werfen viele Fragen auf. Die Zypern-Hilfe in sechs Fragen und Antworten.
Die Euro-Finanzminister haben sich am Samstagmorgen auf Hilfs-Kredite von 10 Milliarden Euro für Zypern geeinigt. Nun bahnt sich im Bundestag eine heftige Debatte an. Der SPD geht die Hilfe nicht weit genug, die FDP lässt offen, ob sie dem Paket zustimmen will.
Die Euro-Finanzminister haben in Brüssel mit Beratungen über ein Hilfspaket für das pleitebedrohte Zypern begonnen. Offen ist das Volumen des Hilfspakets - und die Frage, wie die zyprischen Banken dafür bezahlen.
wmu. BRÜSSEL, 15. März. Die Finanzminister des Euroraums haben am Freitagabend in Brüssel ihre Verhandlungen über ein Hilfsprogramm für Zypern begonnen.
Die Euro-Finanzminister wollen das Hilfsprogramm an diesem Freitag unter Dach und Fach bringen. Die Rede ist nun von 10 anstatt der ursprünglichen 17,5 Milliarden Euro.
Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat zu erkennen gegeben, dass er zu finanzieller Unterstützung für Zypern bereit ist.
Bernd Lucke ist das Gesicht der „Alternative für Deutschland“. Er bleibt stets höflich und verbindlich, ihm fehlt die für Politik wichtige Aggressivität. In den Bundestag wird es seine Partei schaffen, glaubt er.