Geldwäsche kommt immer häufiger vor
Wolfgang Schäuble will die Anti-Geldwäscheeinheit zukünftig beim Zoll ansiedeln. Viel zu tun gibt es definitiv.
Wolfgang Schäuble will die Anti-Geldwäscheeinheit zukünftig beim Zoll ansiedeln. Viel zu tun gibt es definitiv.
Hoteliers und Gastwirte hoffen auf dem Stuttgarter Wasen, der Bundesfinanzminister möge ihre Sorgen schmälern. Doch Wolfgang Schäuble zeigt wenig Neigung, eine Sonntagsrede zu halten.
Im Streit über Deutschlands hohe Handelsüberschüsse hatte sich Wolfgang Schäuble um versöhnliche Töne bemüht. Doch der amerikanische Finanzminister bleibt hart. Und setzt die nächste Spitze in Richtung Berlin.
Abschottung oder global vernetzte Welt? Mit Spannung wird das heutige Treffen von IWF-Chefin Christine Lagarde mit dem amerikanischen Finanzminister Steven Mnuchin erwartet.
Auf dem Frühjahrstreffen in Washington macht der Finanzminister unter den Teilnehmern mehr Willen zur Kooperation aus. Zudem soll Europa seine Schuldenkrisen künftig alleine bewältigen.
Deutschlands Exportstärke wird international schon seit längerem als Problem angesehen. IWF-Chefin Lagarde hat ihre Kritik am deutschen Überschuss jetzt erneuert – die Antwort Schäubles folgte umgehend.
Ein neues Hilfsprogramm für ein europäisches Krisenland soll laut Finanzminister Schäuble künftig ohne den Internationalen Währungsfonds möglich werden. Der IWF sei es offenbar leid, sich mit europäischen Problemen herumzuschlagen.
Wolfgang Schäuble will zwar die ökonomische Expertise des IWF im Hilfsprogramm für Griechenland halten. Er ignoriert sie aber, wenn sie Ergebnisse hervorbringt, die ihm nicht behagen.
Jens Spahn gilt als kommender Mann der CDU. Ein Gespräch über Martin Schulz, Ungerechtigkeit in Deutschland – und seine Wunschkoalition.
Der Brexit kann für Deutschlands Unternehmen teuer werden. Das Finanzministerium hat einige Punkte genannt, die Risiken bringen – und potenziell Geld für den Staatshaushalt.
Erst hatte sich Finanzminister Schäuble für „begrenzte Korrekturen“ im Steuersystem eingesetzt, jetzt stärkt Kanzlerin Merkel ihm den Rücken. Denn der Spitzensteuersatz werde von vielen „sehr schnell erreicht“.
Wolfgang Schäuble verspricht, nach der Bundestagswahl „alle Einkommen“ steuerlich zu entlasten. Doch seine Vorschläge kommen vor allem einer bestimmten Zielgruppe zugute, meint die SPD.
Mit „Gerechtigkeit“ kann die SPD herrlich Wahlkampf machen. Und wer glaubt eigentlich noch, dass die Union die Steuern nach der Wahl tatsächlich senken wird?
Die vollen Kassen des Bundes locken: Die CDU verspricht, nach der Wahl vor allem kleinere und mittlere Einkommen niedriger zu besteuern. Manche können sich gar Entlastungen von 30 Milliarden Euro vorstellen.
Horst Seehofer versprach unlängst die „größte Steuerentlastung in der Geschichte“. Jetzt legt Finanzminister Wolfgang Schäuble erstmals konkrete Pläne vor: Profitieren soll nicht nur die Mittelschicht.
Die Eurogruppe hat sich auf Eckpunkte des Reformfahrplans in Griechenland geeinigt. Aber geklärt ist noch längst nicht alles.
Kann man Kriminalität austrocknen, indem man das Zahlen mit Geldscheinen verbietet? Der wissenschaftliche Beirat von Wirtschaftsministerin Zypries ist skeptisch – und nennt gleich mehrere Gründe.
Für den früheren deutschen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard war wirtschaftliche Freiheit wichtiger als staatliche Versorgung. Leider ist genau das eingetreten, was er befürchtet hat.
Sigmar Gabriel bringt Schwung in die deutsche Außenpolitik. Er bricht Tabus, stürzt sich ins Getümmel, sucht den Konflikt, die Überraschung. Seine Zukunft als Außenminister ist jedoch unsicher.
Der Bundesfinanzminister fordert von den EU-Mitgliedern Geschlossenheit. Großbritannien werde versuchen, „die EU-Staaten mit ihren speziellen Interessen gegeneinander auszuspielen“.
Wie viele Projekte kann die große Koalition bis zur Bundestagswahl noch abräumen? Wenige, wie es beim abendlichen Spitzentreffen schien.
Die Regierung ihrer Majestät hat die Unterlagen für den Austritt aus der EU eingereicht. Wirtschaftsvertreter fordern „maximale Schadensbegrenzung“. Die Bundesregierung will vor allem zwei Punkte im Blick behalten.
Erst wollte der neue SPD-Vorsitzende Martin Schulz nicht teilnehmen, jetzt ist er doch beim Koalitionsausschuss im Kanzleramt dabei. Ein Überblick über die Themen, über die die Parteispitzen streiten werden.
Zunächst verschoben, jetzt offenbar ganz vom Tisch: EU-Ausländer bekommen auch weiterhin das volle Kindergeld für ihre in der Heimat lebenden Kinder. Das liegt vor allem an einer Institution.
Sie brachte der CDU im Saarland den Sieg: Annegret Kramp-Karrenbauer ist die Frau der Stunde. Wie schafft sie es, mit ihrem Erfolg selbst die Kanzlerin zu beeindrucken?
Die Angriffe Erdogans hätten jahrelange Integrationsarbeit zerstört, sagt der Finanzminister. Der Präsident sorgt unterdessen für neuen Wirbel: Er erwägt, die Bürger über einen EU-Beitritt abstimmen zu lassen.
Bei den Feierlichkeiten zur Geburtsstunde der EU betonen die Staats- und Regierungschefs ihren Willen zur Erneuerung. Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel fordert außerdem mehr Rücksicht auf kleine EU-Staaten – auch von Deutschland.
Während Martin Schulz mit dem Thema soziale Gerechtigkeit punktet, schweigt Kanzlerin Merkel – und wirkt geradezu ideenlos. Womit könnte sie auch Wahlkampf machen?
Als Oppositionspartei dürfte die AfD im zukünftigen Bundestag ziemlich isoliert sein. Ein Vorstoß von Norbert Lammert gibt jetzt schon einen Vorgeschmack darauf: Er will offenbar verhindern, dass ein AfD-Politiker Alterspräsident wird.
Annegret Kramp-Karrenbauer war lange die klare Favoritin für die Wahl im Saarland. Doch auf Schulz war sie nicht vorbereitet. Im Endspurt setzt sie nun alles auf sich selbst.
Bundesfinanzminister Schäuble greift Außenminister Gabriel an. In einem Gastbeitrag für die F.A.Z. hatte Gabriel den Griechen und der EU mehr Geld in Aussicht gestellt. Schäuble findet: Das geht „genau in die falsche Richtung“.
Der Steuerzahlerbund hat Schäubles Etat durchforstet. Das Ergebnis: Aus dem Haushalt des Bundes fließt viel Geld für fragwürdige Zwecke - zum Beispiel in ein Kräuterkompetenzzentrum.
Der Versuch, Europa in mehreren Geschwindigkeiten zu integrieren, ist gescheitert. Jetzt kommt es darauf an, der Vielfalt der wirtschaftskulturellen Bedingungen Europas Rechnung zu tragen und den Kontinent auf unterschiedlichen Wegen zu einigen.
Erdogan und seine Minister wittern überall die Beleidigung der türkischen Ehre – aus politischem Kalkül. Doch das kollektive Gekränktsein ist nicht nur ein türkisches Phänomen.
Als Vorsorge für das 21. Jahrhundert will der Bundesfinanzminister die europäische Einigung weiter vorantreiben. Mehr Europa bringe mehr Sicherheit und mehr Wohlstand, schreibt er in der F.A.Z.
An diesem Sonntag wird Martin Schulz feierlich zum SPD-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten gekürt. Der Hype, den seine Nominierung ausgelöst hat, ist selbst manchem Genossen unheimlich. Doch hält der Schulz-Effekt bis zur Wahl?