Raus aufs Land!
Mehr Platz, mehr Grün, weniger Leute: Die Pandemie führt zu einer neuen Lust aufs Land. Werden Wohnungen in der Stadt nun günstiger und in der Provinz teurer?
Mehr Platz, mehr Grün, weniger Leute: Die Pandemie führt zu einer neuen Lust aufs Land. Werden Wohnungen in der Stadt nun günstiger und in der Provinz teurer?
Der Wohnungsmarkt in Frankfurt kommt bisher stabil durch die Corona-Krise. Anbieter von Büroflächen und Geschäftsräumen haben es schwerer.
Eine immer weniger marktorientierte Wohnungspolitik zeichnet sich ab. Den Anlass dafür gibt nicht nur die Corona-Krise. Begrüßenswert sind diese Entwicklungen nicht.
Der Bundestag macht ernst im Kampf gegen zu hohe Mieten: Die bestehenden Regelungen werden verlängert und verschärft. Vermieter erlitten unterdessen vor dem Verfassungsgericht eine Niederlage.
Die steigenden Mieten belasten viele Deutsche. Dabei sind sie in den meisten Teilen der Bundesrepublik erschwinglicher geworden. Wer profitiert – und wer das Nachsehen hat.
Die hohen Mieten und Immobilienpreise in den Ballungszentren sorgen für Frust. Die Politik will den Preisanstieg stoppen. Doch das gelingt bislang kaum.
Das drittgrößte börsennotierte Wohnungsunternehmen entsteht gerade aus der Fusion dreier Immobilienunternehmen. Zusammen treten sie gegen den Wohnungsmangel in Deutschland an.
Nichts fürchten Mieter so sehr wie eine Kündigung wegen Eigenbedarfs. Aber was zunächst wie der Trumpf klingt, der alle Mieterinteressen sticht, ist in der Praxis kompliziert – und nicht immer gerecht.
Die Nachfrage nach Wohnraum nimmt immer weiter zu, ohne dass das Angebot Schritt hält. Aufträge im Wert von neun Milliarden Euro warten auf ihre Ausführung. Das hat vor allem einen Grund.
Der Widerstand gegen die Pläne der Berliner Landesregierung wächst. Nun äußert auch das Bundesinnenministerium seine Zweifel an der Vereinbarkeit des Mietendeckels mit dem Grundgesetz – weil ein Bundesland ein solches Gesetz nicht erlassen darf.
In vielen Großstädten ist der Wohnraum knapp. Aus Sicht der Grünen ließe sich das beheben, wenn Grundstückseigentümer ihre Flächen zur Bebauung freigäben. Dafür wäre die Partei bereit, viel Geld in die Hand zu nehmen.
Alte Bürogebäude können zu Wohnhäusern umgebaut werden. Das war lange Zeit Praxis. Doch die anziehende Nachfrage nach Büroflächen lässt das Geschäft zurückgehen.
Überall in Deutschland fehlt Wohnraum, gerade in den großen Städten. Es wird also gebaut – doch nicht überall in gleichem Tempo.
Es fehlt an Sozialwohnungen, sagen die Politiker. Dass es immer weniger gibt, stimmt zwar – doch ist das lange nicht so schlimm, wie alle sagen. Besser wäre Wohngeld für Bedürftige.
Der Wasserhahn tropft ständig, die Haustür ist kaputt, die Heizung funktioniert nicht: Streiten Mieter und Vermieter in Zeiten von Mietsteigerungen und Wohnungsknappheit eigentlich mehr?
Viele sehen Airbnb als einen Schuldigen für die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt. Die Plattform hält jetzt mit einer neuen Studie dagegen: Demnach könnte Airbnb sogar zu geringeren Mieten beigetragen haben.
Ein Expertengremium unter der Leitung von EZB-Chef Mario Draghi warnt vor einer Überhitzung des Immobilienmarktes in Europa.
Die Wohnraumdebatte ist der Dauerbrenner der deutschen Sozialpolitik. Wer bei der aktuellen Baupolitik in die Röhre guckt, ist der Mittelstand. Und nicht nur das: Womöglich entsteht gerade der Leerstand von morgen.
Berlin bekommt den Wohnungsmarkt nicht in den Griff. Die Politik verfällt auf immer radikalere Ideen. Droht in der Hauptstadt die Verstaatlichung von Wohnungen?
Wie geht es im neuen Jahr auf dem Wohnungsmarkt weiter? Die Preise werden nicht sinken, sagt der Ökonom Lars Feld. Doch eine bislang unveröffentlichte Studie hat auch überraschend gute Nachrichten.
Ärmere geben heute einen viel höheren Anteil ihres Einkommens für die Unterkunft aus. Schuld ist nicht nur der Anstieg der Mieten.
Dass die Immobilienpreise zuletzt so stark gestiegen sind, liegt auch an der großen Nachfrage von Ausländern. Die Politik reagiert. In mehreren Ländern gibt es schon Kaufverbote, anderswo werden sie diskutiert.
Wenn die Mieten steigen, gucken viele Leute nach Österreich. Denn dort gibt es viele Sozialwohnungen. Doch davon profitieren nicht unbedingt die Armen.
Was kann die Stadt gegen die explodierenden Mieten tun? Der Frankfurter Planungsdezernent Mike Josef über fehlendes Bauland, den Kampf um die Mittelschicht und die hohen Gewinne der Grundstückseigner.
Um 15 bis 30 Prozent seien Wohnimmobilien in Großstädten überteuert. Von einer Blase spricht die Bundesbank aber nicht. Risiken für die Finanzstabilität sieht sie eher anderswo.
Frau Fischer ist fast hundert und wohnt in einer Kölner Schrottimmobilie. Das Umfeld ist zum Fürchten, aber sie harrt aus.
Der deutsche Wohnungskonzern Vonovia expandiert nach Frankreich. Das ist riskant: In Europa gibt es kaum internationale Konzerne. Aus gutem Grund.
Mit dem Wohnungsmarkt lässt sich prima Wahlkampf betreiben. So will sich die SPD als Kämpfer für die Mietpreisbremse präsentieren. Doch bringt das wirklich die gewünschte Gerechtigkeit?
Das Wohnhochhaus ist zurück - diesmal als Luxusobjekt. Ob das den Wohnungsmarkt entlastet?
Die Metropolen verlieren an Anziehungskraft. Die Familien ziehen wieder in den Speckgürtel, die Jungen lieber nach Leipzig, und mit den wahren Gewinnern hat kaum jemand gerechnet.
Die seit Jahren riesige Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt hat Folgen. Gibt es eine Abkühlung durch den bevorstehenden Brexit?
Mikroapartments sind die neuen Stars am Wohnungsmarkt. Die Anbieter der voll möblierten Kleinstwohnungen verkaufen Minimalismus als Lifestyle.
Die Mietpreisbremse soll den rasanten Anstieg der Mieten stoppen. Bei Verstößen können Mieter ihre Vermieter sogar verklagen. Von diesem Recht macht allerdings kaum jemand Gebrauch.
Eigentlich soll die Mietpreisbremse den Anstieg der Wohnungskosten abschwächen. Vermieter haben aber offenbar einen Weg entdeckt sie auszuhebeln.
Einst mondän und lebenslustig, heute hübsch, aber ein bisschen bieder: Wiesbaden ist keine Stadt, die von ihren Bewohnern glühende Liebesbekenntnisse verlangt. Für manche ist gerade das ihre Stärke.
Nach der Notaufnahme der Flüchtlinge geht es um ihre längerfristige Unterkunft. Dabei sind Lösungen gefragt, die nicht für die Ewigkeit gedacht sind: Schnell gebaut, billig und für mehrere Nutzungen.