Hauptrolle für Deutschland
Am Dienstag beginnt in Cannes der wichtigste europäische Branchentreff. Dem deutschen Immobilienmarkt wird dabei besonders große Aufmerksamkeit zuteil.
Am Dienstag beginnt in Cannes der wichtigste europäische Branchentreff. Dem deutschen Immobilienmarkt wird dabei besonders große Aufmerksamkeit zuteil.
Der Immobilienfonds, dem das Grand Hotel Heiligendamm gehört, ist insolvent. Mit Luxushotels hat der Fondsinitiator Anno August Jagdfeld kein Glück.
Selbst wenn das Wachstum um ein Drittel sinkt, könnte China die Vereinigten Staaten bis zum Jahr 2030 überholen. Dafür müssen aber Reformen verwirklicht werden. Die Deutsche Bank warnt derweil vor großen Gefahren auf dem Immobilienmarkt.
In Peking gehen die Büromieten derzeit steil nach oben. Der Markt in der chinesischen Hauptstadt hat die Krise nach den Olympischen Sommerspielen 2008 hinter sich gelassen.
Die Nachfrage nach Büroflächen lässt spürbar nach. Die Position der Nutzer wird immer stärker.
Befeuert von günstigen Hypothekenkrediten steigen die Preise für deutsche Wohnimmobilien kräftig. Im vergangenen Jahr legten sie um 5,5 Prozent zu, doppelt so viel wie im Vorjahr. Die Bundesbank warnt: Die Demografie könnte den Boom stoppen.
Das Leben in Griechenland ist auch nach der Pleite nicht günstiger geworden, wie mitunter behauptet wird. Im Gegenteil: Neue Steuern werden eingeführt, Heizöl wird teurer und die Gehälter sinken.
Jahrzehntelang stand die Bötzow-Brauerei in Berlin leer. Nun möchte ein Privatinvestor das Gelände wiederbeleben. Einzelhandel, Büros und Kultur sollen eine Symbiose eingehen - ein Konzept, dessen Wirtschaftlichkeit nicht zum ersten Mal getestet wird.
Die Immobilienpreise in Spanien sinken, die Bautätigkeit verharrt auf niedrigem Niveau, und die Bilanzen der Banken bergen noch böse Überraschungen.
Der amerikanische Hedgefonds Lone Star kauft der deutschen Bundesbank ein Milliarden-Paket von Lehman-Immobilienkrediten ab. Die Bundesbank hofft, mit nur mit einem „kleinen Verlust“ davonzukommen.
Die teilverstaatlichte Commerzbank versucht, um einen Verkauf ihrer schwer angeschlagenen Tochterbank Eurohypo herumzukommen. Der Dax-Konzern will einen kleinen Teil des größten deutschen Staats- und Immobilienfinanzierers eingliedern - und den Rest abwickeln.
Die Immobilienbranche fährt im Windschatten der Finanzwelt. Das prägt die Ausblicke auf das neue Jahr.
Hohe Grundstückspreise in guten Lagen bringen die Kalkulation von Wohnprojekten aus dem Gleichgewicht. Immer mehr Objekte werden als Luxuswohnungen vermarktet. Die Gefahr des Etikettenschwindels nimmt zu.
Das Transaktionsvolumen liegt auf einem Drei-Jahres-Hoch - und dürfte im kommenden Jahr noch weiter steigen. Große Bestände warten auf neue Eigentümer.
Ein ehrgeiziges Verkehrskonzept soll den Standort aufwerten. Davon kann auch der Immobilienmarkt profitieren.
Häuser, die mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen, sind der Trend in der Fertighausbranche. Niedrige Bauzinsen und Inflationsängste bescheren den Anbietern viele Aufträge.
Der Spezialist für Einzelhandelsobjekte setzt seine neue Strategie zügig um: Ein eigener Bestand an Shoppingcentern nimmt Formen an.
Im bevölkerungsreichsten Bundesland wird vielerorts günstiger Wohnraum knapp. Das zeigt eine aufwendige Studie der LEG NRW.
Der Verweis auf eine vergleichsweise sichere Ausschüttung reicht vielen Anlegern nicht mehr aus. Es besteht zunehmend Erklärungsbedarf, warum die Konzepte so stark voneinander abweichen.
Holland-Immobilienfonds sind wieder begehrt. Jedes vierte Büro im Nachbarland gehört inzwischen schon deutschen Privatanlegern. Das Leerstandsproblem wird gern verdrängt.
Das Debakel der offenen Immobilienfonds ist ein Ärgernis. Tausende von Anlegern sitzen seit Jahren in diesen Produkten fest, und die Fondsbranche zeigt zu wenig Anstrengungen, um die Misere zu beenden.
In Nordrhein-Westfalen sucht eine Kommission des Landtags Mittel gegen die kurzfristige Spekulation mit Wohnungen.
In der Krise zeigt auch China Schwächen. Am schwersten drücken die Kredit- und Inflationsrisiken, die Börsenflaute und der aufgeblähte Immobilienmarkt.
In einem Marktumfeld, das widersprüchliche Signale sendet, sucht die Branche nach Orientierung. Auf der diesjährigen Expo Real mündete die Bestandsaufnahme oft in Aufrufe zur Besonnenheit.
Auch in zweiter Instanz gibt es eine Niederlage. Der Staat muss den ehemaligen Aktionären der Krisenbank Hypo Real Estate für deren Zwangsausschluss keinen Nachschlag zahlen.
Die Nähe zur Finanzbranche hat die börsennotierten deutschen Immobiliengesellschaften nicht nur in den jüngsten bewegten Tagen auf dem Aktienmarkt zurückgeworfen. Eine nachhaltige Erholungsbewegung der Kurse lässt nun schon seit mehr als vier Jahren auf sich warten. Nun will der Verband Epra den deutschen Kollegen Hilfestellung leisten.
Von einer Überhitzung wollen Marktanalysten noch nicht sprechen. Doch neue Preisbarometer zeigen: Eine Blasenbildung ist in einzelnen deutschen Städten schon weit fortgeschritten. Niedrige Zinsen und die Angst vor einer möglichen Inflation fördern die Kaufbereitschaft.
Jelena Baturina gilt als die einzige Milliardärin Russlands. Ihr Mann Luschkow war 18 Jahre lang Moskauer Bürgermeister. Korruptionsvorwürfe gab es viele.
Bei der Deutschen Bank ist eine milliardenschwere Hypotheken-Klage eingegangen. Eine amerikanische Behörde wirft dem Geldinstitut vor, zwei staatliche Immobilienfinanzierer übervorteilt zu haben. Auch andere Großbanken werden angeklagt.
Im Zusammenhang mit der Blase im Immobilienmarkt vor der Finanzkrise bereitet die amerikanische Justiz Klagen gegen ein Dutzend Großbanken vor, unter ihnen die Deutsche Bank. Sie sollen den Wert von Krediten falsch dargestellt haben.
Deutsche Ferienhausbesitzer fühlen sich nach wie vor im südschwedischen Småland wohl. Doch allzu einsam wollen sie inzwischen nicht mehr wohnen.