Wirtschaftsweise warnt vor Autoblase
Vor zehn Jahren löste eine Immobilienblase in Amerika die Finanzkrise mit aus. Isabel Schnabel, Mitglied des Sachverständigenrats, sieht nun Gefahren durch Autokredite in den Vereinigten Staaten.
Vor zehn Jahren löste eine Immobilienblase in Amerika die Finanzkrise mit aus. Isabel Schnabel, Mitglied des Sachverständigenrats, sieht nun Gefahren durch Autokredite in den Vereinigten Staaten.
Die Professorin Isabel Schnabel ist aktuell eine der fünf Wirtschaftsweisen. Was sie über ihre Karriere denkt? Wir haben sie dazu befragt.
Das Gesetz zur Angleichung der Renten in Ost- und Westdeutschland ist umstritten. Kritik kommt nun auch vom Sachverständigenrat: Von einer Angleichung könne nicht die Rede sein – im Gegenteil.
„Es gibt im aktuellen Bundestag eine Mehrheit von SPD, Linken und Grünen“, sagt Sahra Wagenknecht. Die könne schon umsetzen, was Martin Schulz will. Heiner Geißler bezeichnet die Schulz-Forderungen als Weckruf für die Union und auch FDP-Chef Lindner schaltet sich ein.
Heute vor 15 Jahren hatten wir erstmals Euro-Bargeld im Portemonnaie. Für die Zukunft der Gemeinschaftswährung nennt der Chef der Wirtschaftsweisen eine Bedingung.
Die Wirtschaftsweisen fordern Reformen in der Geldpolitik. Das geht aus dem Jahresgutachten des Sachverständigenrats hervor, das der F.A.Z. vorab vorliegt. Außerdem schätzen sie das Wachstum für den Euroraum.
Die Arbeitsproduktivität steigt nur noch langsam, in Amerika fällt sie sogar. Ökonomen rätseln noch über die Gründe, während die Schwäche den Wohlstand des Westens bedroht.
Die EZB werde mit ihrer Geldpolitik Teil des Problems, sagt Wieland in der F.A.Z. Auch die politischen Folgen sieht der Wirtschaftsweise kritisch.
Mit dem Wechsel an der Spitze des Ifo-Instituts stellt sich die deutsche Ökonomenszene neu auf. Das Berliner DIW versucht, mit einem moderat linken Profil zu punkten. Wer wird künftig die Nase vorn haben?
Die Aufseher fordern von den Geldinstituten, ihre Kosten zu senken. Aus EZB-Sicht sind die extremen Niedrigzinsen nicht schuld an der Bankenmisere. Doch welche Möglichkeiten gibt es, um Ausgaben zu senken?
In keinem EU-Land ist die Arbeitslosigkeit derzeit so niedrig wie in Deutschland. Der Sachverständigenrat rechnet aber damit, dass sich die Zahl der Arbeitslosen wieder der 3-Millionen-Marke nähern wird.
Der Wirtschaftsweise Lars Feld mahnt zu mehr Gelassenheit: Die Deutschen hätten zu viel Angst. Das Wachstum nütze allen, eine zu große Lücke zwischen Arm und Reich sei nicht zu befürchten.
Deutschland gibt Milliarden für Flüchtlinge aus. Das belebt das Geschäft vieler Firmen und wirkt damit wie ein Konjunkturprogramm. Doch ist das zum jetzigen Zeitpunkt wirklich sinnvoll?
Wieder steht die Europäische Zentralbank wohl kurz davor, ihre Geldpolitik zu lockern. Der Wirtschaftsweise Volker Wieland warnt und empfiehlt das Gegenteil.
Deutschlands Wirtschaftsweise haben ausgerechnet: Angesichts der guten Lage der öffentlichen Haushalte ist die Versorgung der Flüchtlinge bezahlbar.
Der BGH verhandelt über die Abrechnung von Kfz-Reparaturkosten auf Gutachtenbasis in der Kaskoversicherung. Der EuGH urteilt voraussichtlich über die Energieverbrauchskennzeichnung von Staubsaugern.
Der Mindestlohn in Deutschland verschlechtert die Aussichten für viele Flüchtlinge auf eine Stelle in Deutschland, sagt die anerkannte Ökonomin Isabel Schnabel. Dennoch warnt sie vor Ausnahmeregelungen.
Die „Unterdrücker“ in Kuba sind nicht Kapitalisten, sondern eine Clique, die ein ganzes Volk im Namen der kommunistischen Ideologie seiner Freiheit beraubt. Wird der Papst auch daran bei seinem Besuch Anstoß nehmen?
Deutschlands führende Forscher erwarten eine stabile Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Flüchtlinge und Asylbewerber werden daran künftig einen wichtigen Anteil haben, sagt der Chef der Wirtschaftsweisen.
Politiker ignorieren den Rat der Experten. Dass sie sich das leisten können, ist ein Problem.
Ein Arbeitsvisum für Menschen aus dem Balkan? Die SPD ist dafür, der Sachverständigenrat für Migration klar dagegen. Die Experten warnen eindringlich davor, Balkan-Flüchtlingen pauschal neue Wege in den Arbeitsmarkt zu eröffnen.
Der Sachverständigenrat fordert ein Insolvenzrecht für Staaten und warnt vor einem europäischen Finanzministerium. Ein Mitglied schließt sich dem Sondergutachten allerdings nicht an. Und auch von anderer Stelle kommt Kritik.
Die Wirtschaftsweisen stellen sich gegen die Einrichtung eines europäischen Schatzamts. Derartige kurzfristig wirksame Integrationsschritte würden Gefahren in der längeren Frist bergen, schreiben vier der fünf Ökonomen in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Sollte das Bargeld abgeschafft werden? Ja, meint der Wirtschaftsweise Peter Bofinger. Denn das könne nicht nur den Zahlungsverkehr erleichtern - sondern auch die Märkte für Schwarzarbeit und Drogen austrocknen.
Vier deutsche „Wirtschaftsweise“ warnen die Griechen vor fatalen Fehlern im Schuldenstreit. Athen irre sich, wenn es glaube, dass Griechenland unverzichtbar sei für die Währungsunion.
Der neue griechische Finanzminister will seinem deutschen Kollegen Schäuble einen Schuldenschnitt schmackhaft machen. Bei „Anne Will“ werden wir schon vorher in die Geheimnisse der europäischen Krise eingeweiht.
Nordrhein-Westfalen ist eigentlich ein reiches Land. Trotzdem macht es ständig neue Schulden. Die Infrastruktur verrottet, die Kommunalpolitik versagt, der Einfluss in Deutschland schwindet. Wie konnte das passieren?
Da hat sich das Arbeitsministerium gründlich verrechnet. Die Rente mit 63 ist wider Erwarten zum großen Renner geworden. Der Rentner-Boom verursacht „etwas höhere Kosteneffekte“. Zu deutsch: Jetzt müssen die Schwachen für die Starken bluten.
Die Koalitionspläne gegen Werkverträge und Zeitarbeit sorgen für Unruhe in der Wirtschaft. Nicht ohne Grund: Viele Unternehmen müssen um ihre Flexibilität beim Personaleinsatz fürchten.
Angela Merkel hält es für „nicht ganz trivial zu verstehen“, wie die erst am 1. Januar 2015 in Kraft tretende Lohnuntergrenze heute schon die Wirtschaft beeinflussen könne. Dieses Unverständnis ist naiv.
Im Wochenvergleich fuhr der DAX ein kleines Minus von 0,4% ein. Die Woche hatte zwar vier Tage mit einem Tagesplus zu verzeichnen, der schwache Mittwoch war aber so schwach, dass die Gesamtperformance ins Minus kippte.
Deutschland ist zuletzt weniger gewachsen als Griechenland. Auch wenn der Mindestlohn künftig Arbeitsplätze kosten dürfte - aktuell sind die Gründe der Konjunkturschwäche andere.
Investitionen, Rente, Mindestlohn: Die Wirtschaftsweisen nehmen Kanzlerin Merkel in die Mangel und prognostizieren ein schwächeres Wachstum. Nun wehrt sich Merkel: die Politik der großen Koalition sei nicht der Grund für die aktuelle Konjunkturflaute.
Die drohende Stagnation müsste die Bereitschaft fördern, die Ökonomen vom Sachverständigenrat endlich ernst zu nehmen. Es ist höchste Zeit für Wachstumspolitik.
Die Wirtschaftsweisen machen Deutschland wenig Hoffnung: Nach ihrer Prognose läuft die Konjunktur im nächsten Jahr noch schlechter als befürchtet.