EU-Kommission ruft die Krisenstäbe für Öl und Gas zusammen
Die Bundesregierung will Deutsche aus Nahost ausfliegen, die Angst vor der nächsten Energiekrise steigt, und der neue „Wirtschaftsweise“ wird vorgestellt. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der neue „Wirtschaftsweise“ der Bundesregierung, Gabriel Felbermayr, hat Deutschland davor gewarnt, zu einseitig auf Exportwirtschaft zu setzen. Durch Trumps Schuldenpolitik sieht der Ökonom auch den deutschen Wohlstand gefährdet.
Die Bundesregierung will Deutsche aus Nahost ausfliegen, die Angst vor der nächsten Energiekrise steigt, und der neue „Wirtschaftsweise“ wird vorgestellt. Der F.A.Z. Frühdenker.
Energiehungrige Branchen wie Chemie, Stahl, Glas und Papier sind laut der Ökonomin Veronika Grimm besonders von steigenden Ölpreisen durch den Nahostkonflikt betroffen. Sie fordert einen Umbau der Lieferketten.
Ulrike Malmendier scheidet aus dem Sachverständigenrat der Bundesregierung aus. Die „Wirtschaftsweisen“ hatten das in einem Statement kritisiert. Doch ein Mitglied des Gremiums widerspricht.
Bei der Rente dürfen die am besten Ausgebildeten nicht dauerhaft benachteiligt werden. Das gilt vor allem für bestimmte Fachrichtungen an den Hochschulen.
Ulrike Malmendier muss als „Wirtschaftsweise“ gehen, weil derzeit andere Qualitäten gefragt sind. Ihre Forschung zur Verhaltensökonomik führt zu paternalistischen Lösungen. Mit freiheitlicher Marktwirtschaft hat das wenig zu tun.
Die in Amerika erfolgreiche Ökonomin muss die Wirtschaftsweisen auf Betreiben der Union offenbar verlassen. Es kursieren zwei Erzählungen zu den Ursachen – und ein Nachfolgekandidat.
Auf den Verbrennermotor zu setzen, sichere keine Industrie-Jobs in Deutschland, sagte etwa die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer. Die Industrie erhalte widersprüchliche Signale.
Die Mehrheit des Sachverständigenrats schlägt vor, hohe Erbschaften stärker zu besteuern, um mehr „Gerechtigkeit“ herzustellen. Was in der Theorie nach fairem Ausgleich klingt, übersieht die Realität in den Betrieben.
Der US-Haushaltsstreit ist endlich beendet, die Wirtschaftsweisen geben der Regierung Ratschläge zur Konjunkturbelebung – diese beiden Ereignisse haben in ihren Folgen mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick scheint. Zeit für einen Perspektivwechsel.
Die Wirtschaftsweisen erwarten zwar ein mäßiges Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr. Sie ermahnen aber die Regierung, die neuen Milliardenschulden auch wirklich für zusätzliche Investitionen und nicht für Steuergeschenke auszugeben.
In Berlin präsentieren die fünf Wirtschaftsweisen ihr Jahresgutachten. In den USA könnte der Shutdown schon bald enden. Und wer mit Ryanair fliegt, braucht künftig eine digitale Bordkarte. Der F.A.Z. Newsletter.
Der Ökonom Volker Wieland ist skeptisch, ob Deutschland die Wirtschaftswende schafft. In der F.A.Z.-Veranstaltung „Wissenschaft im Dialog“ in Frankfurt fordert er einen Mentalitätswandel.
Ausgerechnet im Wachstumssektor Dienstleistungen ist Deutschland ein Nettoimporteur: Wichtige Software und IT-Services bestellen deutsche Unternehmen lieber im Ausland. Das ist langfristig eine Gefahr für die Volkswirtschaft, warnt ein IfW-Ökonom.
Diese Woche hat die Bundesregierung ein Gesetz für die Stabilisierung der Renten für die kommenden Jahre auf den Weg gebracht. Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm warnt im Interview vor falschen Versprechen.
Die Bundesregierung hat den umstrittenen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Arbeitsministerin Bärbel Bas verteidigt ihr Projekt. Von den Wirtschaftsweisen Schnitzer und Grimm kommt harsche Kritik.
Die Kosten für unser Rentensystem laufen schon seit Jahren aus dem Ruder. Mit ihrem Rentenpaket legt die Bundesregierung jetzt noch einen drauf.
Aus der Entlastung aller Verbraucher durch eine Senkung der Stromsteuer soll erstmal nichts werden. Eine Wirtschaftsweise kritisiert die Entscheidung.
Die Ampelkoalition hat den Sachverständigenrat zum Klempner des Staats gemacht. Es liegt an der neuen Regierung, ob sie den Rat ausgewogener besetzen will.
Deutschlands Wirtschaft kommt nicht aus der Stagnation. Die Wirtschaftsweisen warnen vor Stillstand und kritisieren die Umsetzung des milliardenschweren Finanzpakets. Was genau fehlt – und was jetzt passieren müsste.
Die Deutschen müssen auf Wachstum noch warten. Die „Wirtschaftsweisen“ sorgen sich, dass die neue Regierung das Wachstum mit den Schuldentöpfen nicht hinreichend fördern wird.
Südafrikas Präsident Ramaphosa besucht Donald Trump. Der Bundestag wählt einen neuen Wehrbeauftragten. Und: Anekdoten aus dem Waldstadion, das 100 Jahre alt wird. Der F.A.Z. Frühdenker.
Ulrike Malmendier sieht in Amerika die Staatsfinanzen und die Freiheit der Wissenschaft in Gefahr. Das Mitglied des Sachverständigenrates erklärt, warum sie dem Land dennoch nicht den Rücken kehrt und worin sie mit Donald Trump übereinstimmt.
Wer im Jahr 2020 geboren ist, muss später fast 56 Prozent seines Bruttolohns für Sozialbeiträge abgeben. Das zeigt eine Studie des Wirtschaftsweisen Martin Werding, die der F.A.Z. exklusiv vorliegt. Die neue Koalition ist ratlos.
Der Ökonom Marcel Fratzscher fordert in Zukunft geringere Rentenerhöhungen und ein höheres Renteneintrittsalter. Die Rente solle „nicht noch stärker von Jung zu Alt“ umverteilen.
Die Union will die CO₂-Einnahmen über Strompreissenkungen an die Verbraucher zurückgeben. Die Ampelregierung hatte etwas anderes vor. Was ist besser?
Die Topökonomin Veronika Grimm sieht die Finanzpläne von Union und SPD mit großer Skepsis. Den Reformbedarf durch Verschuldung immer weiter hinauszuschieben sei eine „extrem riskante Wette“.
Top-Ökonomen um Monika Schnitzer fordern eine schnelle Reaktion auf die Eskalation im Weißen Haus. Das Sondervermögen Bundeswehr müsse deutlich aufgestockt – oder ein neues für Verteidigung eingerichtet werden.
Die Wirtschaftsweise hält es für billiger, auf Wladimir Putins Bedrohung atomar statt nur konventionell zu antworten. Deutschland müsse sich an der Entwicklung und Finanzierung von Kernwaffen beteiligen, sagt Grimm der F.A.Z.
Entschieden kritisiert Veronika Grimm die Kritiker des „Welt“-Gastkommentators Elon Musk. Die Wirtschaftsweise plädiert für freie Rede, doch hinter den libertären Parolen kommt ein seltsamer Dirigismus zum Vorschein.
Nur die AfD kann die Wirtschaft retten, behauptet Elon Musk. Ökonomen widersprechen deutlich, raten aber, die Debatte nicht abzuwürgen.
Die Kinderbetreuung in Deutschland funktioniere nicht, sagt die oberste „Wirtschaftsweise“. Das treibe Arbeitnehmer in die Teilzeit. Für Monika Schnitzer ist das Ehegatten-Splitting Teil des Problems.
Die Ökonomin Monika Schnitzer kritisiert die Rentenpläne der SPD. Und statt Habecks bürokratischer Milliardärssteuer fordert sie eine Ausweitung der Erbschaftsteuer auf Unternehmenserben.
Nicht jeder werde im kommenden Jahr seinen bisherigen Job behalten können, sagt Wirtschaftsprofessorin Veronika Grimm. Bundesfinanzminister Jörg Kukies fordert eine Reform der Schuldenbremse.
Bezahlbarer Wohnraum ist weiter knapp – trotz des eigens geschaffenen Bauministeriums. SPD und Grüne setzen auf mehr Mietenregulierung, die Union will den Neubau erleichtern.
Auch wenn die EU-Kommission etwas optimistischer ist als die Wirtschaftsweisen: Die Brüsseler Behörde erwartet für Deutschland in den Jahren 2025 und 2026 nur schwaches Wachstum.