Jetzt bei VW einsteigen?
Ein rebellischer Investor hat in großem Stil VW-Aktien gekauft. Wer ihm nacheifert, hat bislang meist gutes Geld verdient. Sollten Privatanleger das jetzt tun?
Ein rebellischer Investor hat in großem Stil VW-Aktien gekauft. Wer ihm nacheifert, hat bislang meist gutes Geld verdient. Sollten Privatanleger das jetzt tun?
Sinkende Absatzzahlen, fallende Aktienkurse und nun das: Der größte Fonds der Welt wird wegen des Abgasskandals juristisch gegen Volkswagen vorgehen.
Einem Bericht zufolge kassiert der VW-Manager Andreas Renschler eine Extraprämie von 11,5 Millionen Euro für den Wechsel von Daimler. Das ist aber noch nicht alles.
Trotz des Abgasskandals bei Volkswagen hält die Führung an Selbstbereicherung und Selbstentlastung fest: Ist das der vielbeschworene neue Geist bei Volkswagen?
Europas größter Autobauer merkt die Folgen des Abgasskandals weiter auch im Kundenverhalten - der Absatz sinkt einmal mehr. Nicht nur in den Vereinigten Staaten.
Nach langer Diskussion empfiehlt der Aufsichtsrat der Hauptversammlung, den Vorstand zu entlasten. Derweil flammt schon ein neuer Krisenherd auf.
Der Großaktionär Katar will die Ingenieurin Hessa Al-Jaber in den VW-Aufsichtsrat entsenden. Seit Jahresbeginn gilt bei Neubesetzungen im Aufsichtsrat eine Frauenquote von 30 Prozent.
Corinna Ewelt-Knauer befasst sich wissenschaftlich mit Compliance, also korrektem Verhalten in Unternehmen. Sie glaubt, dass aus der Finanzkrise noch nicht genug Lehren gezogen wurden.
Der Hedgefondsmanager Chris Hohn ist knallharter Aktionärsaktivist und großzügiger Wohltäter in einer Person. Jetzt nimmt er VW ins Visier.
Volkswagen droht eine Revolte unzufriedener Aktionäre. Der britische Investor TCI, der für seine Kampagnen bekannt ist, erhebt schwere Vorwürfe. Die hohen Managergehälter seien auch für den Dieselskandal mitverantwortlich.
Es geht nichts über Vorurteile: Der Volkswagen Passat ist ein gutes Auto, aber derart solide, dass sich am Rande zur Langeweile niemand nach ihm umschaut.
VW verkauft mehr Currywürste als Autos. Und bei Daimler streiten sich die Aktionäre um Gratiswürste. Was ist da nur los?
Der Rückruf des Passats verzögert sich. VW erhält vermutlich wegen erhöhten Kraftstoff-Verbrauchs nach der Umrüstung keine Freigabe vom KBA. Nun soll zunächst der Golf umgerüstet werden.
Die Anschaffung eines Elektroautos ist kostspielig. Nach dem Willen der Bundesregierung soll die Nachfrage trotzdem steigen. Ab Juni gibt es 4000 Euro Prämie für ein E-Auto. Welche Autos kommen in Frage?
Die Boni-Zahlungen an die Vorstände hatten im Volkswagen-Konzern für Unmut gesorgt. Nun meldet sich der Bundesfinanzminister zu Wort.
Schon die Boni für die aktive Zeit haben es in sich. Doch auch im Ruhestand sacken die Manager Millionenbeträge ein. Eine Viertelmilliarde soll der VW-Konzern allein für Pensionen zurückgestellt haben.
Der VW-Großaktionär Porsche sucht nach Anlagemöglichkeiten für 1,7 Milliarden Euro. Gleichzeitig fürchtet der Konzern das Damoklesschwert mehrerer Rechtsstreitigkeiten.
Was bedeutet es, wenn eine Stadt, die kein Vorbild hat, gleichzeitig exemplarisch ist? Die Ausstellung „Wolfsburg Unlimited“ versucht, Perspektiven aufzuzeigen.
Sind schlechte Zeiten gute Zeiten für Schriftsteller? Bei einem schweizerischen Gipfeltreffen erörtern Lukas Bärfuss, Peter von Matt und Sibylle Berg Erziehungsmethoden von VW-Managern, die Utopiemanufaktur Silicon Valley und Vergeblichkeitsattacken beim Schreiben.
Der aktuelle Vorstandschef muss sich bei der Jahrespressekonferenz für den Abgasskandal entschuldigen. Der ehemalige Vorstandschef füllt sich ungerührt weiter sein Konto mit Zahlungen aus Wolfsburg.
4000 Euro gibt es jetzt als Prämie für Käufer von Elektroautos. Das klingt nach einem satten Zuschuss. Mancher liebäugelt nun mit einem E-Auto. Doch das kann trotzdem teuer sein.
Die Regierung hat die 4000-Euro-Kaufprämie für Elektro-Autos beschlossen. Automanager und Betriebsräte sind glücklich. Doch viel mehr Freunde hat die Prämie nicht.
Frank Gehry hat für Facebook das größte Großraumbüro der Welt gebaut: Eine camouflierte Halle als symbolische Aufbruchslandschaft zwischen Hippietum und Tech-Welt.
Nachdem VW den größten Verlust der Konzerngeschichte verkünden musste, kommt diese Nachricht gerade recht. Doch Volkswagen droht bereits neuer Ärger an einer ganz anderen Front.
Der Konflikt im Wolfsburger Haus ist vorprogrammiert. Die Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Geld. Die Beschäftigten sollen nicht für die Diesel-Affäre bezahlen müssen, so die IG Metall.
Vorsicht, Volkswagen: Zum ersten Mal seit zwölf Rennen bei der Rallye-WM steht kein VW-Fahrer ganz oben auf dem Siegerpodest. In Argentinien siegt der Neuseeländer Paddon – und liefert sich ein giftiges Wortgefecht.
Trotz des Abgasskandals sollen etwa 300 Millionen Euro sollen an die Familien Porsche, Piëch und institutionelle Anleger fließen. Finanziert werden soll die Dividende vor allem über Rücklagen.
Fast die ganze Fahrzeugbranche hat beim Abgas getrickst. Aber nur Volkswagen hat betrogen. Dafür sichern sie sich dort jetzt ordentliche Boni. Das hat System.
Der VW Käfer ist das schönste Auto, das es gibt, sagt Stephan Reif. Ihn zu pflegen ist sein Beruf. Wenn er sie restauriert, gestaltet er auch fahrbare Erinnerungen.
Der Abgasskandal ist längst nicht mehr nur Sache von VW. Jetzt wird auch Daimler ganz kleinlaut.
Die Automobilindustrie gibt sich gerne grüner als die Grünen. Wenn man der Branche zuhört, könnte man glauben, Dieselmotoren reinigten sogar die Luft. Die Autohersteller ruinieren gerade ihren früher guten Ruf so gründlich wie zuvor die Banken.
Volkswagen kappt wegen des Abgasskandals die Vorstandsboni um 30 Prozent. Allerdings nicht endgültig: Steigt der Aktienkurs in den kommenden drei Jahren hoch genug, soll das Geld nachträglich ausbezahlt werden.
Der Abgas-Skandal hat Volkswagen den größten Verlust in der Konzerngeschichte eingebrockt. Hauptgrund sind die Rückstellungen für die Folgen des Skandals. Zudem verschiebt VW die Veröffentlichung seines Zwischenberichts zur Schuldfrage auf unbestimmte Zeit.
Hans Dieter Pötsch wechselte im vergangenen Herbst vom VW-Vorstand an die Spitze des Aufsichtsrates. Obwohl der Abgas-Skandal ausgebrochen war, ließ er sich mehr Geld garantieren als bislang bekannt.
Nicht nur Volkswagen, auch andere deutsche Autobauer haben ein Abgas-Problem. Eine Prüfung auf Druck des Verkehrsministeriums führt zu einem großen Rückruf. Um illegale Manipulationen geht es zwar nicht, doch Zweifel an der guten Absicht der Hersteller gibt es schon.