Volkswagen braucht einen Neustart
Der Dieselskandal hat den weltgrößten Autokonzern erschüttert. Jetzt muss alles anders werden bei VW: Neue Strategie, neue Technologie – und sogar ein neuer Großaktionär wurde gesichtet.
Der Dieselskandal hat den weltgrößten Autokonzern erschüttert. Jetzt muss alles anders werden bei VW: Neue Strategie, neue Technologie – und sogar ein neuer Großaktionär wurde gesichtet.
Wagen der Marke Mercedes verkaufen sich prächtig, ihr Hersteller Daimler verdient gut. Doch der Betriebsrat fürchtet um Arbeitsplätze, sollte die Elektromobilität bald einen Siegeszug antreten.
Volkswagen-Chef Matthias Müller sieht nicht ein, vom Dieselskandal betroffene Kunden in Europa ähnlich zu entschädigen wie in Amerika. Mit harschen Worten wehrt sich der Manager auch gegen Vorwürfe, die deutsche Autoindustrie habe die Elektromobilität verschlafen.
Das Abgasskandal kostet den Volkswagenkonzern viel Geld. Für die Kernmarke hat die Führung gerade umfangreiche Stellenstreichungen angekündigt. CDU-Politiker Michael Fuchs sagt, was er nun erwartet.
Kein anderer Autokonzern geht den Umbruch so offensiv an und legt Pläne für seine großen Standorte vor, wie Volkswagen. Damit ermöglicht sich das Unternehmen, künftig eine führende Rolle im Bereich der E-Autos zu spielen.
VW hat angekündigt bis zu 23.000 Stellen in Deutschland zu streichen. In den vergangenen Jahren sah das stets anders aus.
Pläne für neue EU-Einreisekontrollen + Sechser-Treffen im Kanzleramt + Stellenstreichungen bei VW + Die Agenda
Volkswagens Manager und Betriebsräte haben sich zu drastischen Stellenkürzungen entschlossen. Hart trifft es die deutschen Standorte. Es sollen aber auch neue Arbeitsplätze entstehen.
Ab April 2017 produziert VW auch in Dresden den Elektro-Golf. Den Umbau der Fabrik lässt sich der Konzern einiges kosten. Die Ziele in Sachen E-Mobilität sind ambitioniert.
Offensive in Fernost: Volkswagen erklärt, wie viele Elektroautos der Konzern ab dem Jahr 2020 auf dem wichtigen chinesischen Markt absetzen möchte.
Auf Anregung von Nordrhein-Westfalen diskutiert die Justizministerkonferenz über das Recht von Verbrauchern auf eine Sammelklage. Ein Gesetzentwurf ist das Ziel.
Autos in Europa verbrauchen laut einer Studie im Schnitt 42 Prozent mehr Sprit als von den Herstellern angegeben. So groß war die Diskrepanz noch nie. Autofahrer kostet das viel Geld.
VW hat sich mit den amerikanischen Behörden offenbar auch im Fall der manipulierten Audi-Motoren geeinigt. Vor allem bei Audi-Chef Stadler dürfte der Kompromiss gut ankommen.
Trotz Prämie kaufen nur wenige Deutsche ein Elektroauto. Die Autohersteller wollen anscheinend jetzt die Stromversorgung unterwegs verbessern.
Das Kraftfahrtbundesamt hat bei den Prüfungen rund um den Dieselskandal eine weitere Entdeckung gemacht: Diverse Autos stoßen viel mehr CO2 aus als angegeben. Betroffen ist nicht nur VW.
Im Zuge des VW-Skandals ordnete das Verkehrsministerium Abgas-Nachmessungen bei mehreren Herstellern an. Beim anschließenden Bericht darüber haben die Autobauer fleißig mitgeschrieben.
Er ist des Deutschen liebstes Auto und seit Jahrzehnten die Nummer 1 in der Zulassungsstatistik. Bescheiden feiert man heute die Weltpremiere des Golf VII 2.0 zu Hause in Wolfsburg. Motto: Der Golf wird digital.
Audi droht neuer Ärger in Amerika, und diesmal geht es nicht um Dieselfahrzeuge. Bei CO2-Werten von Benzinern soll der Autobauer getrickst haben.
Volkswagen ist auch nach der Wahl des Republikaners Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten zuversichtlich. Was sagen andere Unternehmen?
Donald Trump wird neuer Präsident der Vereinigten Staaten. Die deutsche Wirtschaft reagiert besorgt, vor allem wegen Trumps Position zum Freihandel. Amerika dürfe sich nun nicht abschotten.
Ab wie vielen Kissen ist eine Yacht super? Wie viel Privatjet braucht man? Macht es jünger, wenn man schockgefroren wird? Antworten aus Monaco.
Borgward will Elektroautos in Bremen bauen. Auch Mercedes-Benz hat angekündigt, dort seinen EQ zu produzieren. Beides hat seine Wurzeln im Erfolg und Misserfolg des Carl F. W. Borgward.
Jetzt hat die Staatsanwaltschaft auch Untersuchungen gegen den Aufsichtsratschef von Volkswagen eingeleitet. In den kommenden Monaten werden einige VW-Manager mit den Ermittlungsbehörden beschäftigt sein.
VW hat erklärt, die Abschalteinrichtungen in den manipulierten Dieselmotoren seien in der EU nicht illegal gewesen. Dieser Auffassung hat nun das Verkehrsministerium widersprochen.
VW will mit seinen Abgas-Manipulationen kein EU-Recht gebrochen haben. Niedersachsens Ministerpräsident Weil passt diese Sicht der Dinge gar nicht.
Dass VW Abgaswerte manipuliert hat, hat der Autokonzern zugegeben. Jetzt behauptet das Unternehmen aber, dass dadurch kein Gesetz gebrochen wurde.
Wegen der Dieselaffäre zieht sich VW aus der Rallye-WM zurück. Die Sparmaßnahmen in der „Luxusabteilung“ Motorsport hat hausintern vor allem Signalwirkung. Für die Serie ist es ein herber Verlust.
In Amerika werden immer weniger Autos verkauft. Zwei deutsche Hersteller leiden besonders unter der Absatzmisere.
Karlheinz Blessing geht davon aus, dass durch den Wandel hin zu mehr Elektromobilität eine „fünfstellige Zahl“ Stellen gestrichen werden muss. Betriebsbedingte Kündigungen soll es aber nicht geben.
Der Konzern kann sich mit den amerikanischen Behörden auf einen Kompromiss einigen. Das sorgt für Planungssicherheit. Für die Zukunft von VW ist aber anderes wichtiger.
Das Rennen um die Zukunft will Audi künftig elektrisch austragen – und zieht sich vom berühmtesten Langstreckenrennen der Welt zurück. Doch die neue Liebe des Autoherstellers zu Boliden mit Batterieantrieb trügt.
Der Konzern hat im dritten Quartal unerwartet den Betriebsgewinn gesteigert. Doch musste VW abermals Sonderbelastungen verbuchen.
Großbritannien legt die ersten Wachstumszahlen für die Zeit nach dem „Brexit“-Votum vor. Von der Deutschen Bank, VW, BASF, Google und Twitter gibt es Quartalszahlen.
Volkswagen kann in Amerika das wichtigste Kapitel im Abgasskandal schließen: Der Richter billigt einen milliardenschweren Vergleich mit den Kunden. Ausgestanden ist die Affäre trotzdem noch nicht.
Der BGH entscheidet zu Überziehungszinsen, das Bezirksgericht San Francisco zur Entschädigungen von VW. Apple legt Zahlen vor und der Transrapid wird versteigert.
EU-Ratspräsident Tusk, Kommissionschef Juncker und Belgiens Premier Michel wollen klären, ob Belgien Ceta zustimmt. Audi muss in Amerika seine Rückrufpläne vorlegen.