Frankfurter Kaufhäuser werden bestreikt
Die Beschäftigten mehrerer großer Kaufhäuser wollen am Mittwoch in Frankfurt für höhere Löhne streiken. Die Verhandlungen darüber kommen kaum voran.
Die Beschäftigten mehrerer großer Kaufhäuser wollen am Mittwoch in Frankfurt für höhere Löhne streiken. Die Verhandlungen darüber kommen kaum voran.
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Spätestens in der Pandemie hat Deutschland gemerkt: Die Verwaltung ist nicht so schlagkräftig wie gedacht, oft steht sich der Staat selbst im Weg. Höchste Zeit, dass sich was tut.
Als ein Gewinner der Corona-Krise kann Amazon nach Meinung der Dienstleistungs-Gewerkschaft mehr zahlen, als der Konzern bietet. Verdi geht es aber auch um Grundsätzliches.
Mitarbeiter aus elf hessischen Filialen der Parfümerie Douglas sollen laut Verdi am Samstag streiken. Sie fordern eine volle Bezahlung nach Tarif.
Verdi hat sich deutlich gegen eine Sonntagsöffnung der Einzelhändler ausgesprochen. Die Gewerkschaft will sich „mit allen Mitteln gegen diesen Generalangriff“ wehren.
Die Dienstleistunggewerkschaft will ein Recht auf Homeoffice in den Tarifverträge für Bankmitarbeiter festschreiben lassen. Als systemfremd weisen das die Arbeitgeber zurück.
Bei 13,2 liegt nun die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz. Die Gesundheitsminister beraten derweil über die Zukunft der Impfzentren. Und Verdi organisiert Proteste.
Die Gewerkschaft fordert 4,5 Prozent mehr für alle Beschäftigten in Nordrhein-Westfalens Einzelhandel. Doch manche Geschäfte wurden durch die Coronakrise härter getroffen als andere. Nun wird es Warnstreiks geben.
Gewerkschaften protestieren gegen die Befristungen der Verträge von Lieferdienst-Fahrern. Die Bedingungen böten keine Sicherheit und verhinderten ein Engagement in der Arbeitnehmervertretung.
Amazon will den Einstiegslohn hierzulande in zwei Schritten anheben. Das ist ein Schritt zu viel, wie die Gewerkschaft meint. Luft nach oben habe auch das allgemeine Tarifangebot des Konzerns.
Der Lufthansa-Konzern filetiert die Technik und schließt Standorte der Technik-Tochter ganz oder teilweise. Am Frankfurter Flughafen sind derzeit 140 Stellen betroffen.
Manche Uni-Angestellte arbeiten ihr ganzes Berufsleben mit befristeten Verträgen. Wer keine Dauerstelle habe, leide unter der Pandemie besonders, warnen Gewerkschafter.
Arbeitsminister Heil will eine bessere Entlohnung per Gesetz regeln. Offen ist die Finanzierung. Das könnte mehr Senioren in die Sozialhilfe treiben.
Trotz eines Aufrufs zum Warnstreik am Montag und am Dienstag werden beim Tüv Hessen kaum Auswirkungen auf den Betrieb erwartet. Alle Prüfstellen sind geöffnet.
Nach einem UN-Bericht sind die größten Plattformen im Internet 2020 um mehr als 20 Prozent gewachsen. Aufsteiger des Jahres ist das Unternehmen Shopify aus Kanada. Nicht alle Mitarbeiter der Plattformen profitieren von dem Erfolg.
Vor dem Start der nächsten Tarifrunde ruft die Gewerkschaft Verdi die hessischen Tüv-Mitarbeiter zu Warnstreiks auf. Am Mittwoch sollen die 1300 Beschäftigten ihre Arbeit niederlegen.
Im April 2013 rief Verdi erstmals zu Streiks bei Amazon auf. Das Ziel: ein Tarifvertrag. Bislang kein Erfolg. Nun kommt Corona erschwerend hinzu.
Die Gewerkschaft hat die Beschäftigten des Versandhändlers zu einem viertägigen Streik aufgerufen. Beginnen soll der Ausstand in der Nachtschicht vom Sonntag auf den Montag. Amazon erwartet keine Auswirkungen des Streiks.
Die Drogeriemarktkette dm plant Corona-Schnelltest-Zentren vor ihren Filialen – zunächst im Südwesten, dann in ganz Deutschland. Man habe die Initiative gerne aufgegriffen, heißt es von der grünen Landesregierung.
Arbeitsminister Hubertus Heil kann einen ausgehandelten Tarifvertrag in der Altenpflege nicht auf die gesamte Branche ausdehnen. Die Caritas stimmt dem Vorhaben nicht zu.
Die Deutsche Bank will ihren Mitarbeitern wieder höhere Boni gewähren – aus Sicht der Gewerkschaft Verdi „ein völlig falsches Signal“.
Wer bezahlt für höhere Pflegelöhne? Die Politik hätte seit Jahren etwas tun können, schob die Verantwortung aber ab.
Trotz Wetterwarnungen sind zahlreiche Lastwagenfahrer losgefahren und stecken nun auf verschneiten Straßen fest. Mehrere Autobahnen sind gesperrt. In Dortmund schoben Passanten eine steckengebliebene Straßenbahn an.
Der Vorstand präzisiert die Strategie: Es gibt harte Einschnitte im Firmenkundengeschäft und im Kapitalmarktgeschäft. Der Personalabbau ist im Aufsichtsrat und bei einigen Politikern der SPD umstritten.
Von nun an soll es Arbeitnehmern erleichtert werden, ins Homeoffice zu wechseln. Hindern Unternehmen ihre Mitarbeiter überhaupt daran, von zu Hause aus zu arbeiten? Aufsichtsbehörden und Gewerkschaften finden keine Belege.
Verdi und ein neuer Arbeitgeberverband beschließen einen Tarifvertrag. Wer ihn umsetzen und bezahlen soll, ist aber noch offen.
Die Einkommen in der Altenpflege gelten als viel zu gering - jetzt sollen sie deutlich steigen. Daruf haben sich die Gewerkschaft Verdi und der der Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) geeinigt.
Der Streit um einen Lohnpakt für die Altenpflege spitzt sich zu: Der Arbeitgeberverband Pflege will die Gewerkschaft Verdi vor Gericht für „tarifunfähig“ erklären lassen.
Die Gewerkschaft Verdi bereitet sich auf eine Urabstimmung vor.
Laut einem aktuellen Gutachten sind die geplanten Lohnvorgaben in der Altenpflege verfassungsrechtlich bedenklich - und wer die Rechnung später bezahlt ist trotzdem noch nicht geklärt.
Die Lufthansa-Tochtergesellschaft und die Gewerkschaft haben sich auf einen Tarifvertrag geeinigt. Für die rund 2000 Beschäftigten in der Kabine und am Boden ist demnach eine Arbeitsplatzsicherung bis ins Frühjahr 2022 vereinbart.
Mit Adler Mode hat einer der größten Textilhändler der Republik Insolvenz angemeldet. Der Niedergang des Unternehmens fing aber nicht erst mit der Corona-Krise an. Gewerkschaftssekretär Peter König spricht dennoch von einer im Grunde „gesunden Firma“.
Jens Spahn hat für die Finanzierung der Pflege große Reformpläne. Doch nicht alle profitieren von dem Vorhaben. Was ist etwa dagegen zu sagen, dass vermögende Menschen zum Ende ihres Lebens eigenes Geld für ihre Pflege aufwenden müssen?
Mitarbeiter der Wisag Aviation wehren sich mit Klagen vor dem Arbeitsgericht gegen die Kündigung. Verdi hält der Firma vor, das Instrument der Kurzarbeit nicht zu nutzen, um die Stellen zu sichern. Die Wisag widerspricht.
Arbeitsminister Heil plant einen „Angriff auf Tarifautonomie“. Die geplante Umsetzung wird jedoch stark kritisiert.