Amazon-Beschäftigte legen Arbeit nieder
Bei Amazon in Bad Hersfeld haben die Mitarbeiter am frühen Montag ihre Arbeit niedergelegt. Gefordert sind unter anderem Tarifverträge für gute und gesunde Arbeit.
Bei Amazon in Bad Hersfeld haben die Mitarbeiter am frühen Montag ihre Arbeit niedergelegt. Gefordert sind unter anderem Tarifverträge für gute und gesunde Arbeit.
An sechs Standorten des Versandhändlers wird bis Heiligabend gestreikt. Der Konzern erhöhe seine Milliardengewinne in der Krise, verweigere aber tarifvertragliche Bezahlung, so die Gewerkschaft Verdi. Amazon sichert derweil die Lieferung von Weihnachtspaketen zu.
Parfümerie im Drogeriegewand: Die Handelskette Douglas hält im Lockdown einzelne Filialen offen. In Frankfurt war beispielsweise ein Geschäft geöffnet. Verdi kritisiert das Vorgehen.
Der Verkauf des Europa-Geschäftes der Lufthansa-Cateringtocher LSG kann vollzogen werden. Die 7000 Mitarbeiter haben eine Schonfrist von zwölf Monaten.
Im Kampf um einen Tarifvertrag wollen die Mitarbeiter des Onlinehändlers Amazon abermals Druck machen. An mehreren Standorten folgten die Beschäftigten dem Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und legten am frühen Donnerstagmorgen die Arbeit nieder.
Jetzt ist es offiziell: Die Wiesbadener Awo leitet das Insolvenzverfahren ein. Im Frühjahr soll ein Sparplan vorliegen, der die weitere Arbeit „gestärkt“ ermöglichen soll.
Einmal-Zahlungen statt prozentuale Lösungen stehen im Tarifabschluss für die Fahrer von Bussen und Bahnen in Hessen. Unter anderem sollen sie im Dezember eine Corona-Prämie von bis zu 1000 Euro erhalten.
In Frankfurt, Kassel und Wiesbaden standen am Samstag Busse und Bahnen still. Verdi hat das Fahrpersonal zum Warnstreik aufgerufen. Aus Sicht der Gewerkschaft sind die Tarifverhandlungen festgefahren.
Um Druck auf die laufenden Tarifverhandlungen zu erhöhen, will Verdi ab kommenden Samstag den hessischen ÖPNV bestreiken. Dann sollen in Wiesbaden Busse und in Frankfurt U-Bahnen und Straßenbahnen still stehen.
Durch die Pandemie verliert die Lufthansa rund eine halbe Million Euro – pro Stunde. Deshalb soll auch Personal gehen. Doch die Entscheidung darüber wurde heute erstmal vertagt.
Startschuss zur nächsten Tarifrunde in der Krise: Die IG Metall gibt sich flexibel – ob Lohnerhöhung oder Vier-Tage-Woche sollen die Betriebe klären. Die Arbeitgeber beharren derweil auf einer Nullrunde.
Der Betriebsrat hat bei Fragen, die die Ordnung des Betriebes betreffen, mitzubestimmen. Im vorliegenden Fall erteilte das BAG dem Betriebsrat aber eine Absage.
Heinz-Hermann Thiele beklagt Blockaden der Gewerkschaften für die Sanierung des Konzerns – und fordert den Staat auf, zu vermitteln. Sollten sich die Verhandlungen hinziehen, warnt er vor unmittelbaren Kündigungen im großen Stil durch die Lufthansa.
Die Beantragung von Hartz IV ist bis Ende des Jahres vereinfacht. Arbeitsminister Heil findet aber: „Wir wollen diese Menschen nicht ab 1. Januar behelligen“. Und der Verdi-Chef fordert einen Lockdown-Bonus für Hartz-IV-Bezieher.
Verglichen mit Verdis Arbeitskampf auf dem Rücken pandemiegeplagter Bürger kommt die Einigung im öffentlichen Dienst maßvoll daher. Doch in einer anderen Streitfrage saß der entscheidende Verhandlungspartner gar nicht mit am Tisch.
Gute Nachrichten für 2,3 Millionen Angestellte von Bund und Kommunen: Sie können sich nach zähem Ringen über ein Einkommensplus freuen.
Die öffentlichen Arbeitgeber bieten Verdi an, den Zugang zu Altersteilzeit länger offen zu halten. Der Rentenversicherung droht dadurch aber ernste Personalnot – obwohl sie mit der Umsetzung der Grundrente ohnehin schon überlastet ist.
Rund 2500 beschäftigte verlieren laut Verdi bei Galeria Karstadt Kaufhof ihren Job. Am letzten Tag tragen sie „ihr“ Warenhaus symbolisch zu Grabe. Als Prügelknabe muss dabei ein Papp-Abbild von Eigentümer René Benko herhalten.
Ohne klassische Gewerkschaftshymne: Im Kampf für 4,8 Prozent mehr Lohn mobilisiert die Gewerkschaft Verdi nun auch die Auszubildenden. Allein in Frankfurt gibt es drei Protestaktionen an einem Tag.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert höhere Löhne im öffentlichen Dienst. Am Dienstag wollen Beschäftigte der Städtischen Bühnen in Frankfurt dafür demonstrieren. Die FES wird nicht bestreikt.
Die IG Metall bereitet die Tarifrunde für knapp 4 Millionen Beschäftige vor. Die Arbeitgeber lehnen Lohnsteigerungen ab – und den Vorstoß zur Vier-Tage-Woche.
Verdi plant zu Wochenbeginn in Wiesbaden und Frankfurt mehrere Streiks und Protestaktionen. Die Gewerkschaft will ein Lohnplus von 4,8 Prozent erkämpfen.
Mit abermaligen Warnstreiks hat die Gewerkschaft Verdi den öffentlichen Nahverkehr zum Erliegen gebracht. In Frankfurt zeigen die Menschen Verständnis. Die Verkehrsgesellschaft sieht die Fahrgäste „gut vorbereitet“.
Die Gewerkschaft Verdi ruft abermals zu Streiks auf, die Corona-Fälle steigen, und Rechtsextremismus bereitet dem hessischen Verfassungsschutz Sorgen. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die Corona-Krise hat die Debatte entfacht, nach welchem Kriterium Arbeit entlohnt werden soll. Nach Systemrelevanz oder nach Bildung?
Die Dienstleistungsgewerkschaft ruft in der kommenden Woche abermals zu Arbeitsniederlegungen auf. Der öffentliche Nahverkehr soll demnach am Dienstag in Hessen und am Mittwoch in Bremen und Niedersachsen bestreikt werden.
Kniebänkchen +++ Kirchenbänke +++ Warnstreiks in Corona-Zeiten +++ historische Adelsnamen +++ Hohenzollernprinz
Nicht nur die Warnstreiks von Verdi lassen Corona-Appelle vom Frühjahr wie hohles Pathos erscheinen. Auch das asoziale Verhalten auf Privatfeiern gehört dazu. Der Staat reagiert darauf zu zögerlich.
Verdi fordert wegen der Pandemie fast 5 Prozent mehr Lohn. Doch wie viele „Corona-Helden“ gibt es im öffentlichen Dienst überhaupt?
Mit dem Streik will Verdi einen Tarifvertrag für 87.000 Beschäftigte im ÖPNV durchsetzen. Hier kommt ein Überblick darüber, wer betroffen ist.
Millionen Pendlern und Schülern drohen am Dienstag massive Behinderungen auf dem Weg zur Arbeit und zum Unterricht: Bundesweit streiken heute Mitarbeiter des öffentlichen Nahverkehrs. Viele Busse und Bahnen werden wohl in den Depots bleiben.
Der Tarifstreit im Öffentlichen Dienst dürfte zu längeren Wartezeiten in Stadtverwaltungen führen. Der Kita-Betrieb wird leiden. Und am global bedeutenden GSI-Helmholtzzentrum in Darmstadt steht laut Verdi ein Novum an.
In Kitas und Behörden wird schon gestreikt. Am Dienstag folgt der Nahverkehr. Das wirkt, als würde Verdi ausblenden, was in der Welt los ist.
Ulrich Mädge, der Lüneburger Oberbürgermeister, dampft Gehaltswünsche der Beschäftigten in Kitas, Krankenhäusern und Ämtern ein. Warum macht er das?
Am kommenden Dienstag müssen sich Pendler in ganz Deutschland auf erhebliche Verzögerungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu Warnstreiks aufgerufen, um Druck in den Tarifverhandlungen für die 87.000 Beschäftigten aufzubauen.
Mitarbeiter in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in Hessen haben ihre Arbeit niederlegt. Die Gewerkschaft Verdi will so Druck auf die Arbeitgeber machen. Insgesamt seien rund 600 Personen beteiligt gewesen.