Liebe, Reue, Versöhnung – alles zu spät
Vom Weg abgekommen ist hier nicht die Hauptfigur: Verdis „La Traviata“ misslingt als erste Saisonpremiere am Staatstheater Wiesbaden.
Vom Weg abgekommen ist hier nicht die Hauptfigur: Verdis „La Traviata“ misslingt als erste Saisonpremiere am Staatstheater Wiesbaden.
Arbeitgeber wollen Familienmitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen lassen. Ein Forscher sieht das als sinnvolle Maßnahme gegen die Einkommenslücke zwischen Mann und Frau. SPD und Verdi sprechen von „gruseligen Maßnahmen.“
Der Kanzlerbesuch auf dem Gewerkschaftstag kaschiert Konflikte, die nur ruppig zu lösen sind. Eine Wirtschaftswende wird Friedrich Merz nur im Konflikt gelingen.
DGB-Chefin Yasmin Fahimi warnt vor gesellschaftlichen Zerwürfnissen in Deutschland und macht die Arbeitgeber dafür verantwortlich. Auch von Verdi kommt Kritik.
Der große Flugkonzern will die Zeit kleiner Margen beenden. Alte Jumbos werden ausgemustert, Passagiere sollen vor dem Flug mehr selbst erledigen, Tausende Stellen fallen weg. Der Personalvorstand hat erste Details dazu.
Die Gewerkschaft Verdi rügt den Lufthansa-Stellenabbau. Die Mainova fordert zu hoch angesetzte Rabatte zurück. Und die hessische AfD darf als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuft werden. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Gewerkschaft Verdi kritisiert die Lufthansa wegen Plänen zu Stellenabbau und Outsourcing. Der Konzern will 4000 Stellen streichen, Frankfurt könnte besonders betroffen sein.
Robotertechnologie erhöht laut einem Gewerkschafter den Druck auf die Beschäftigten. Die Lohnerhöhung sei zu niedrig angesichts der Inflation.
Dem mutmaßlichen Täter wird zweifacher Mord vorgeworfen. In 44 Fällen geht es demnach um den Tatbestand des versuchten Mordes.
Der chinesische Konzern JD.com hat sein Übernahmeangebot für die Mediamarkt-Mutter vorgelegt. Vier Milliarden Euro ist Ceconomy ihm wert. Großaktionäre sollen schon an Bord sein, Gewerkschaftler fühlen sich überrumpelt.
Vor der Tiktok-Zentrale in Berlin gehen Dutzende Beschäftigte auf die Straße. Grund sind Pläne, Stellen in der Content-Moderation durch KI zu ersetzen. Verdi warnt vor massiven Folgen für Sicherheit und Personal.
Arbeitszeitreduktion statt Lohnerhöhung – diesen Schritt ist der Energieversorger vor fast 15 Jahren gegangen. Im nächsten Jahr kehrt das Unternehmen nun zur alten Arbeitszeit zurück. Gleichzeitig steigen die Löhne.
Der US-Shoppingriese muss zu Beginn der Amazon Prime Days einen Streik verkraften. Verbraucherschützer warnen außerdem vor falschen Rabattversprechen und gefälschten Onlineshops.
Hessens Hochschulen drohen Kürzungen. An den Hochschulstandorten Darmstadt, Frankfurt, Kassel, Marburg, Fulda und Wiesbaden gehen Studierende und Beschäftigte gegen die Sparpläne auf die Straße.
Wer ein klimatisiertes Büro hat, geht in diesen Tagen gern zur Arbeit. Wer im Freien arbeitet, hat es dagegen schwer. Hitzefrei gibt es in Unternehmen nicht.
Von Schröders „Hartz-Reformen“ bis Merkels Mindestlohn: Michael Sommer führte die deutschen Gewerkschaften in einer entscheidenden Phase.
Jürgen Bothner, der langjährige Landeschef der Gewerkschaft Verdi in Hessen, geht in den Ruhestand. Und auf ein Containerschiff.
Die Sparpläne der hessischen Landesregierung könnten Hessens Hochschulen ein Milliardendefizit bescheren. Dagegen machen die Gewerkschaften mobil: Rund 3000 Menschen sind am Mittwoch ihrem Protestaufruf gefolgt.
Das Land will den hessischen Hochschulen in den nächsten zwei Jahren weniger Geld geben. Gewerkschafter, Studentenvertreter und die Landtags-Opposition warnen vor den Folgen.
Das hessische Wissenschaftsministerium hat einen ersten Vorschlag gemacht, wie viel Geld die Hochschulen in den nächsten Jahren bekommen sollen. Die Unipräsidenten sind damit überhaupt nicht einverstanden.
Die Gewerkschaft Verdi wertet Rufe nach mehr Effizienz in der Verwaltung als Stimmungsmache gegen den Sozialstaat. Vertreter von Krankenkassen sehen den Vorstoß der Arbeitgeber differenzierter.
Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp kämpft für die Eigenständigkeit der Commerzbank. Das gefällt Beschäftigten und auch Aktionären auf der Hauptversammlung. Großaktionär Unicredit nimmt an dem Termin aber nicht teil.
Mitarbeiter der Commerzbank zeichnen ein Bild ihres Instituts als gallisches Dorf, das sich den Römern widersetzt. Ein schönes und originelles Bild – nur leider ist es schief.
In gelben Westen und mit 155 Reisebussen sind Energiewirtschafts-Beschäftigte nach Bonn gereist. Wegen einer Neuordnung, die Verbraucher vor überbordenden Netzkosten schützen soll, fürchten sie um Privilegien.
Führende Unionspolitiker stehen einem AfD-Verbotsverfahren skeptisch gegenüber. „Man muss die AfD nicht wegverbieten“, sagt der designierte Innenminister Dobrindt. Das Auschwitz-Komitee fordert Konsequenzen.
Verdi hatte in der laufenden Tarifrunde seit Mitte Januar fünfmal zum Ausstand aufgerufen und die BVG an insgesamt acht Tagen weitgehend lahmgelegt. Weitere Warnstreiks sind vom Tisch.
Nach der sechsten Runde erklärte Verdi die Tarifgespräche für gescheitert. Nun gibt es einen Vorschlag für eine Einigung.
Im Tarifabschluss für Bund und Kommunen scheint Realismus auf. Er erlaubt bald sogar freiwillige Mehrarbeit. Der nötige Abschied von politischen Allzuständigkeitsphantasien steht aber noch aus.
Der 84 Jahre alte Plácido Domingo kommt mit einer Operngala zurück nach Frankfurt. Im Interview erzählt er, welche Erinnerung er mit der Stadt verbindet und was er von Macbeth hält.
Lahmlegen von Flughäfen, Bus und Bahn scheint in Tarifkonflikten normal zu werden. Nun wehrt sich ein Arbeitgeberverband – mit einem Entwurf für gesetzliche Schlichtungsregeln.
In der Hauptstadt sind die Tarifverhandlungen zwischen der BVG und Verdi gescheitert. In der kommenden Woche wird abermals gestreikt. Und der Streit könnte weiter eskalieren.
Der Tarifstreit im öffentlichen Dienst wird zum großen Testfall für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wenn Solidarität noch etwas gilt, müssen die Gewerkschaften ihre Positionen überprüfen.
Die Gespräche von Verdi, Bund und Kommunen sind gescheitert. Nun tritt Hessens früherer Ministerpräsidenten als Schlichter an – und das, nach Kritik von Verdi, mit einer Hypothek.
Gewerkschaften und Arbeitgeber können sich auch in der dritten Runde nicht auf einen Abschluss einigen. Nun soll die Schlichtung angerufen werden.
Die Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in Hessen gehen weiter. Jetzt trifft es auch die Fahrgäste in Kassel – zusätzlich zu jenen in Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden.
In Hessen steigt die Anzahl der Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Verdi hat erneut zu Streiks im öffentlichen Nahverkehr aufgerufen. Und Tanzschulen kämpfen mit hohen Gema-Gebühren. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.