„Es muss jetzt aufhören!“
In München rast ein abgelehnter Asylbewerber mit seinem Auto in eine Verdi-Demonstration. Am Tatort muss der bayerische Ministerpräsident den zweiten Anschlag in seinem Bundesland in Folge erklären.
In München rast ein abgelehnter Asylbewerber mit seinem Auto in eine Verdi-Demonstration. Am Tatort muss der bayerische Ministerpräsident den zweiten Anschlag in seinem Bundesland in Folge erklären.
In Frankfurt könnten viele Stellen bei der Commerzbank wegfallen, während sich in Wiesbaden Linksbündnis und Sozialministerin über die Handhabung der Bezahlkarte streiten. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Von den 3900 Stellen, die die Commerzbank streichen will, werden 3300 in Deutschland wegfallen. Der Hauptsitz Frankfurt wird davon besonders betroffen sein. Verdi stützt die Abbau-Pläne, aber unter Bedingungen.
Pendler im Rhein-Main-Gebiet brauchen heute wieder Geduld und Alternativen: Die Gewerkschaft Verdi ruft zum Warnstreik auf. Dabei sollen auch große Teile des Frankfurter Nahverkehrs bestreikt werden. Einige Alternativen fahren allerdings.
Vor der zweiten Tarifrunde hat die Gewerkschaft Verdi zum Ausstand im öffentlichen Dienst aufgerufen. Er gilt auch für Kita-Träger. In Frankfurt betrifft der Warnstreik teilweise den öffentlichen Nahverkehr.
Die Zahl der Kunden steigt zwar auf 13,5 Millionen, aber die Verkehrsunternehmen hätten auf mehr gehofft. Die Unternehmen zögern noch bei den Jobtickets.
Im Tarifkonflikt der Post hat Verdi für Dienstag zu Warnstreiks in Städten aufgerufen. Es muss mit Verzögerungen von Paketen und Briefen gerechnet werden.
Mark Gläser ist vieles gewesen: Stadtplaner, Regieassistent, Filmemacher. Seit ein paar Jahren kümmert er sich um die Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. Und arbeitet im Weinberg.
Bei Bund und Kommunen fehlen Hunderttausende Beschäftigte – in den kommenden Jahren dürfte sich die Situation verschärfen. Die Gewerkschaften gehen mit deutlichen Forderungen in die neue Tarifrunde.
Die Frankfurter Wisag hat ihre Vorfeldlizenz am Flughafen Frankfurt bei einer Ausschreibung verloren. Doch Gewinner Swissport kann den Job vorerst gar nicht komplett übernehmen. Die Wisag klagt nun gegen das Vergabeurteil.
Das Briefporto ist zum Jahreswechsel kräftig gestiegen – und die Löhne der Briefträger? Bei der Deutschen Post beginnen dazu die Tarifverhandlungen. Es geht um die Gehälter von 170.000 Beschäftigten.
Nicht genug damit, dass Verdi & Co. mit realitätsfernen Lohnforderungen antreten. Nun ist auch noch eine Bundestagswahl in den Ablauf der Tarifrunde im öffentlichen Dienst geplatzt. Das wirft knifflige Fragen auf.
In Amerika will Elon Musk die Ausgaben der öffentliche Verwaltung stark kürzen. Hierzulande fordern Beamtenbund und Innenministerin das Gegenmodell: Deutlich mehr Personal für den öffentlichen Dienst – und ein Abbau der Schuldenbremse.
Auch die dritte Verhandlungsrunde bei Speditionen und Logistik in Bayern hat kein Ergebnis gebracht. Die Folgen könnten sich unter dem Christbaum bemerkbar machen.
Der Streik der Geldtransporter ist zwar vom Tisch, die Androhung hat viele Deutsche aber um ihr geliebtes Geldgeschenk unterm Baum bangen lassen. Zurecht?
Kurz vor Weihnachten wurde ein Bargeldmangel wegen eines drohenden Streiks in der Geldtransportbranche befürchtet. Nun ist nach langen Verhandlungen eine Einigung gelungen. Das beliebte Geldgeschenk ist also nicht in Gefahr.
Leere Geldautomaten und keine Bargeldversorgung in den Geschäften: Im Tarifkonflikt der deutschen Geld- und Werttransportbranche könnten die Beschäftigten ab Mittwoch in den Ausstand treten, wenn kein Kompromiss gefunden wird.
Es wird mitreißend musiziert, Politisches gesagt, und der Generalmusikdirektor legt Abba auf: Die 24. Operngala bringt reiche Spenden und den internationalen Gästen ein rauschendes Fest.
Zwischen Wahn und Realität: Regisseur R. B. Schlather und Generalmusikdirektor Thomas Guggeis sprechen über die Frankfurter Neuproduktion von Verdis „Macbeth“.
Verdi will den Onlinehändler Amazon dazu bringen, einen Tarifvertrag abzuschließen. Anlässlich der Rabattaktionen am Freitag ruft die Gewerkschaft zum Streik auf.
Verdi-Chef Werneke hofft, dass CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz bereit ist, die Schuldenbremse zu reformieren. Die Investitionsfähigkeit werde ein wichtiges Thema im Wahlkampf.
Die Pläne von Hessens Ministerpräsidenten Boris Rhein (CDU), bei den Beamten sparen zu wollen, nennt der Beamtenbund „einen Hammer“ und kündigt, wie auch die Gewerkschaft Verdi, Widerstand an.
1800 Unterschriften sollen belegen, dass bei der Betriebsratswahl am Frankfurter Flughafen manipuliert wurde. Die Gewerkschaft Verdi hat die Wahl inzwischen vor dem Arbeitsgericht angefochten.
Die Geldtransportunternehmen fordern eine bessere Bezahlung sowie bessere Urlaubsregelungen für Beschäftigte. Warnstreiks kurz vor dem Wochenende könnten sich laut Verdi auf die Bargeldversorgung auswirken.
In den betroffenen Omnibusbetrieben und im Schienennahverkehr wollen die Mitarbeiter bis zum 11. November ihre Arbeit niederlegen. Grund sei ein unzureichendes Angebot der Arbeitgeber.
Kurz nachdem Wirtschaftsminister Habeck eine düstere Prognose abgegeben hat, trumpfen Verdi, DBB Beamtenbund und GEW mit einer saftigen Lohnforderung auf. Sie ist in mehrfacher Hinsicht absurd.
Die Wirtschaft hängt in der Rezession. Für Verdi und den Beamtenbund ist das kein Grund zur Zurückhaltung im öffentlichen Dienst. Was sie fordern.
Kein Bargeld am Geldautomaten vor dem langen Wochenende - durch den Streik bei Geldtransportdiensten kommt es teils zu Einschränkungen. Verbrauchern wird geraten, sich im Handel mit Geld zu versorgen.
Die Verhandlungsrunde zum Manteltarif der Geldtransportbranche blieb erfolglos: Verdi ruft die Beschäftigten auf, den Streik bei Geld- und Werttransporten auszudehnen.
Die Oper Frankfurt kann sich zum achten Mal den Titel als „Opernhaus des Jahres“ sichern. Und überzeugt Kritiker auch in weiteren Kategorien.
Weder für den Finanzplatz noch für die Belegschaft der Commerzbank wäre ein Verkauf des Geldhauses nach Italien ein Gewinn, heißt es von den verschiedenen Stellen. Boris Rhein fühlt sich von der Bundesregierung übergangen.
Nach der Betriebsratswahl bei Fraport ist von Manipulation und Betrug die Rede. Sogar der Vorstand spricht von einer offenbar „nicht rechtmäßigen“ Wahl, während die Gewerkschaft Verdi bereits rechtliche Schritte einleitet.
Der dänische Logistikkonzern DSV hat gute Chancen, sich DB Schenker zu schnappen. Der Verkauf könnte der Deutschen Bahn viel Geld in die Kassen spülen, die mit 34 Milliarden Euro Schulden verschuldet ist. Das weckt Begehrlichkeiten.
Der dänische Konzern DSV scheint im Bieterrennen um DB Schenker die Nase vorne zu haben. Einem Insider zufolge soll die Logistiktochter der Deutschen Bahn für 14 Milliarden Euro verkauft werden.
Erst kündigt der Bund den Verkauf von Aktien an, dann der Vorstandschef seinen Rückzug aus persönlichen Gründen. Und am Ende hat die Commerzbank einen neuen Großaktionär, den man in Berlin bisher nicht wollte.
Die Gewerkschaft Verdi will sich gegen eine Übernahme der Commerzbank durch die Unicredit wehren. Sie sorgt sich auch um die Arbeitsplätze.