Die Krise ist noch nicht vorbei
Das Grandhotel Hessischer Hof muss schließen. Verdi hat Warnstreiks in mehreren Krankenhäusern angekündigt. Das, und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Das Grandhotel Hessischer Hof muss schließen. Verdi hat Warnstreiks in mehreren Krankenhäusern angekündigt. Das, und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die gut 140.000 Tarifbeschäftigten bekommen in zwei Stufen insgesamt fünf Prozent mehr Gehalt. Eine Corona-bedingte Einmalzahlung ist ebenfalls vorgesehen.
Die bisher überschaubaren Warnstreiks im öffentlichen Dienst sollen sich ausweiten. Verdi will den Druck nicht nur für die laufende Tarifrunde steigern.
Am Donnerstag wird es auch in Hessen Warnstreiks im öffentlichen Dienst geben. Die Gewerkschaft Verdi ruft zu Arbeitsniederlegungen in Frankfurt, Offenbach, Friedberg und Bad Nauheim auf.
Verdi fordert unter anderem eine Erhöhung der Entgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
An diesem Dienstag beginnen die ersten Warnstreiks: Verdi hat Arbeitsniederlegungen in Unna, Gütersloh und Augsburg angekündigt. Kein Bereich ist davon ausgenommen. Vor allem sind Eltern kleiner Kinder wieder betroffen.
Die Fronten im Tarifstreit im öffentlichen Dienst sind verhärtet. Die einen wollen den verdienten Lohn für die Coronahelden, die anderen verweisen auf leere Kassen. Doch auf dem Spiel steht mehr als nur Geld.
Auf Bürger kommen ab Dienstag regionale Arbeitsniederlegungen insbesondere der kommunalen Angestellten zu. Betroffen sein könnten Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Kitas.
Abermals hat Verdi zu Warnstreiks und Protestaktionen bei der Deutschen Post aufgerufen. In ganz Hessen muss deshalb mit Verzögerungen bei der Brief- und Paketzustellung gerechnet werden.
Verdi lässt nicht locker: An vielen Standorten gibt es Warnstreiks von Post-Mitarbeitern. Sie fordern höhere Löhne, auch wegen des Paketbooms in der Corona-Krise. Die Post findet: Die Löhne sind schon die höchsten in der Branche.
Verdi und Awo-Vertreter planen einen neuen Tarifvertrag für Pflegeberufe mit 14,15 Euro Mindestlohn. Arbeitsminister Heil will diesen für alle Anbieter festschreiben. Kritiker fürchten ein „Lohndiktat“.
In der Rhein-Main-Region heißt es dieses Wochenende: Warten auf das Päckchen. Verdi hat die Paketzusteller dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. Die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Post werden wohl andauern.
Die Karstadt-Filiale an der Frankfurter Zeil wird doch noch nicht geschlossen. Bis 2025 bleibt das Warenhaus geöffnet. Darf Signa dafür ein Hochhaus bauen?
Mit einer Protestaktion in Frankfurt wollten Mitglieder von Verdi und Attac auf die Cum-Ex-Geschäfte der Commerzbank hinweisen. Die Aktion hat nur wenig Interesse wecken können.
Kunden der Deutschen Post müssen sich an diesem Mittwoch auf Verzögerungen einstellen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi rief die Beschäftigten zu Warnstreiks auf.
Bus und Bahn statt Autos: Ein Bündnis von BUND, Verdi und Fridays for Future fordert mehr Klimaschutz im Verkehr. 120 Milliarden Euro an öffentlichen Investitionen seien dafür in den kommenden zehn Jahren nötig.
Die Gläubiger des angeschlagenen Warenhauskonzerns stimmen dem Insolvenzplan zu. Trotzdem verlieren Tausende ihre Stelle. Der neue Chef motiviert die verbliebenen Mitarbeiter jetzt – das wichtige Weihnachtsgeschäft steht an.
Die Gewerkschaften fordern vor der neuen Tarifrunde 4,8 Prozent mehr Lohn. Dafür sehen die Kommunen jedoch keine Spielräume – eigentlich müsse man sogar kürzen, sagen sie.
Der frühere Verdi-Chef Frank Bsirske will bei der Bundestagswahl in der Autostadt Wolfsburg für die Grünen antreten. Für die SPD ist das eine Kampfansage.
Der frühere Verdi-Chef Frank Bsirske will für die Grünen das Direktmandat in der Autostadt Wolfsburg erringen. Mit einem bekannten Gewerkschafter wie ihm könnten die Grünen erstmals eine realistische Chance haben, in der Gegend die Vormachtstellung von CDU und SPD zu brechen.
Der Streit bei der Digitalbank eskaliert: Das Management spricht davon, das durch die Gewerkschaft eine „faire Wahl beeinträchtigt“ werde. Zudem wurde noch die Polizei gerufen.
Die Lufthansa muss Personalkosten einsparen. Die Vorschläge der Gewerkschaft reichen der Fluglinie nicht aus, deshalb wurden die Verhandlungen jetzt abgebrochen. Verdi will, dass die Bundesregierung einschreitet.
Europas größte Fluggesellschaft steckt im Existenzkampf. Das Ringen mit der Belegschaft um Sparbeiträge ist hart. An anderer Stelle sind jedoch Fortschritte in Sicht.
Arbeitnehmervertreter kritisieren den Lufthansa-Vorstand wegen der Ankündigung von Kündigungen scharf. Denn eigentlich sollte genau das vermieden werden.
Aus Sorge um ihre Arbeitsplätze wollen Wirecard-Mitarbeiter in drei Tochtergesellschaften des Skandal-Unternehmens Betriebsräte gründen. Sie könnten dann im Fall einer Schließungen mit dem Management Sozialpläne aushandeln.
Weiden galt lange als Oberzentrum einer strukturschwachen Region. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs war die Oberpfalz nicht mehr „Zonenrandgebiet“. Mit Corona und Donald Trumps Abzugsplänen droht nun aber neues Ungemach.
Seit Jahren versucht Verdi, bei Amazon einen Tarifvertrag durchzusetzen. Bei Streikaktionen werden Mitarbeiter auch direkt vor dem Haupteingang abgepasst - eine Verletzung des Hausrechts? Jetzt sorgt das Bundesverfassungsgericht für Klarheit.
In Hessen beginnt das neue Kindergartenjahr. Mitte August könnten so viele Kinder wie noch nie seit Beginn der Corona-Pandemie wieder in die Kitas gehen. Viele Kommunen sehen sich gerüstet – doch Gewerkschaften haben Zweifel.
Bad Hersfeld war mal Zonenrandgebiet. Nach der Wende lag die Stadt mitten im Land – und der Online-Handel hielt Einzug. Ein Besuch im Herzen der Branche.
Der Siemens-Konzern führt mobiles Arbeiten auch nach Corona ein, die Deka-Bank reduziert schon die Büroflächen. Nur der Gewerkschaft geht das alles zu schnell.
Mit Staatshilfe fliegt der Konzern weiter. Um die neuen Schulden abzutragen, werden Verkäufe nötig. Verkehrsprognosen, der nötige Personalabbau und das Agieren eines Großaktionärs bleiben Risikothemen.
Die Sitzung des Commerzbank-Kontrollgremiums an diesem Mittwoch ist abgesagt: Die Arbeitnehmervertreter und die Gewerkschaft Verdi wittern eine Allianz zwischen den Großaktionären Bund und Cerberus.
Seit 2013 streiken Amazon-Beschäftigte in Bad Hersfeld und Koblenz immer wieder für einen Tarifvertrag. Seit Mitternacht ist es wieder soweit. In Osthessen spielt aber auch die dortige Corona-Welle eine Rolle.
Weil die Gewerkschaft die Amazon-Mitarbeiter in der Corona-Pandemie nicht ausreichend geschützt sieht, sollen diese nun die Arbeit niederlegen. An einem Standort haben sich laut Verdi über 30 Mitarbeiter mit dem Virus infiziert.
Nächster Nackenschlag für Flugbegleiter und Piloten: Der Ferienflieger Sun Express, an dem auch die Lufthansa beteiligt ist, stellt den deutschen Flugbetrieb ein. Betroffen sind 1200 Mitarbeiter.
Im Kreis Hersfeld-Rotenburg ist Amazon einer der ganz großen Arbeitgeber. Derzeit gibt es im Unternehmen etwa drei Dutzend Corona-Infektionen. Der Versender sieht sich aber nicht als Hotspot.