Kommunen: Teuerster Tarifabschluss der Geschichte
Auf den steuerfreien Inflationsausgleich folgt die Anpassung der Tarifentgelte. Die Mehrkosten werden auf 17 Milliarden Euro beziffert. Wer gewinnt? Wer zahlt?
Auf den steuerfreien Inflationsausgleich folgt die Anpassung der Tarifentgelte. Die Mehrkosten werden auf 17 Milliarden Euro beziffert. Wer gewinnt? Wer zahlt?
Das monatelange Ringen im Tarifstreit des öffentlichen Diensts hat ein Ende: Nach zähen Verhandlungsstunden einigen sich alle Seiten auf einen Kompromiss. Grundlage dafür: ein Schlichtervorschlag aus der vergangenen Woche.
Der Streik solle um 3.30 Uhr beginnen und um Mitternacht enden, teilte die Gewerkschaft am Samstag mit. Zuletzt hatte das Luftpersonal am BER im März gestreikt.
Gerade erst gab es Warnstreiks bei der Bahn und an mehreren Flughäfen in Deutschland. Und schon am Montag geht es weiter. Diesmal ist der Hauptstadtflughafen BER betroffen.
Planmäßig hat am Freitagmorgen die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG ihre Arbeit niedergelegt. Auch an mehreren Flughäfen kommt es zu Einschränkungen. Pendler brauchen starke Nerven.
Die Gewerkschaft Verdi holt zum weiteren Schlag aus: Neben dem Bahnstreik am Freitag wird heute wieder an einigen Flughäfen in Deutschland gestreikt. Die Gewerkschaft wolle den Takt erhöhen um den Konflikt nicht bis in die Sommerferien zu ziehen.
In Hamburg, Köln/Bonn und Düsseldorf müssen sich Passagiere am Donnerstag und Freitag wieder auf spürbare Behinderungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi rief die Beschäftigen zu Warnstreiks auf.
Kürzlich noch hatte sich die Bahngewerkschaft EVG per Großstreik mit den Zielen von Verdi solidarisiert. Nun streikt sie, um Distanz zu Verdi aufzubauen.
Der Streiktag am Freitag geht am Flughafen Stuttgart nicht vorbei. Verdi ruft auch dort das Luftsicherheitspersonal zur ganztägigen Arbeitsniederlegung auf. Knapp 100.000 Reisende dürften bundesweit betroffen sein.
Wegen des Streiks der EVG am Freitag rechnet die Bahn mit erhebliche Behinderungen – besonders im Fernverkehr. Arbeitsdirektor Martin Seiler verspricht den Bahnkunden möglichst viel Kulanz.
Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn droht am Freitag ein weiterer bundesweiter Streik der EVG. Zwei Tage lang will Verdi mit Warnstreiks die Flughäfen Hamburg, Düsseldorf und Köln/Bonn lahmlegen.
Das Klinikum und die Gewerkschaft haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Mitarbeiter sollen entlastet und 102 neue Stellen geschaffen werden
Eine Lohnerhöhung von durchschnittlich 11,2 Prozent winkt im öffentlichen Dienst, sollten die Tarifparteien dem Vorschlag der Schlichter folgen.
Durchschnittlich 11,2 Prozent mehr bekämen Beschäftigte im öffentlichen Dienst nach dem Schlichtungsvorschlag. Die Bahn möchte gleichziehen, die EVG nicht.
Es empfiehlt sich dringend, den Schlichterspruch im öffentlichen Dienst anzunehmen. Denn der eigentliche Konflikt spielt sich ganz woanders ab. Und eine Lösung ist nicht in Sicht.
Einakter sind für ihn die Opernkunst unserer Zeit: Der britische Regisseur Keith Warner weiß, warum Kurzopern so gut zu uns passen und inszeniert Weill und Orff in der Frankfurter Oper.
Die Streiks im öffentlichen Dienst haben in den vergangenen Monaten vielerorts für Chaos gesorgt. Nun hat die Schlichtungskommission ihre Empfehlung vorgelegt. Beendet ist der Tarifstreit damit aber noch nicht.
Die Warteschlangen bei Ikea könnten dieses Wochenende länger sein als sonst: Die Gewerkschaft Verdi hat in mehreren Städten zu Streiks aufgerufen.
Im Streit um den Tarifvertrag beim angeschlagenen Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof erhöht die Gewerkschaft Verdi den Druck. Für Mittwoch sind Warnstreiks in mehreren Bundesländern angekündigt.
Alle sechs Jahre dürfen Arbeitnehmer ihre Gremienvertreter für die Sozialkassen bestimmen. Einiges dabei wirkt fast wie Kungelei. Dafür wird jetzt erstmals auch digital gewählt.
In diversen Bundesländern hat die Gewerkschaft Verdi für diesen Samstag Warnstreiks in den Galerie-Filialen angekündigt. Trotz der beschlossenen Schließungen vieler Häuser soll damit der Druck im Tarifkonflikt erhöht werden.
Im besten Fall die Rettung der ausgemusterten Standorte, mindestens aber Tarifgehälter und Einkaufsgutscheine fordert die Gewerkschaft vom insolventen Kaufhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof. Dafür wird nun gestreikt.
In Hessen sollen sieben Warenhäuser des insolventen Kaufhaus-Konzerns Galeria Karstadt Kaufhof geschlossen werden. Dagegen richtet sich Protest. Am Karsamstag sollen mehrere Filialen im Rhein-Main-Gebiet ganztägig bestreikt werden.
Die Gewerkschaften sollten die Rechnung auch mit der EZB machen.
Die Gewerkschaften haben die Tarifgespräche für gescheitert erklärt und ein neues, höheres Lohnangebot abgelehnt. Im bevorstehenden Schlichtungsverfahren gilt erstmal Friedenspflicht.
Verdi und Beamtenbund haben im Tarifkonflikt offenbar das Bedürfnis, es „denen“ mal zu zeigen. Vordergründig sind damit die öffentlichen Arbeitgeber gemeint. Letztlich geht es aber um die Bürger.
Arbeitgeber und Gewerkschaften haben in der letzten von drei Verhandlungsrunden kein Ergebnis erzielt. Nun sollen unabhängige Schlichter nach einer Lösung suchen. Betroffen sind rund 2,5 Millionen Beschäftigte.
Der Streik von nichtärztlichen Beschäftigten am Uni-Klinikum Gießen und Marburg kommt so überraschend wie Weihnachten. Er hat auch mit der andauernden strukturellen Benachteiligung des Klinikums zu tun.
Nach dem Großstreik am Montag läuft der Verkehr wieder an. Doch auch heute müssen Reisende mit Verzögerungen rechnen. Und Gewerkschafter bringen bereits einen flächendeckenden, unbefristeten Arbeitskampf ins Spiel.
Frankfurts neuer Oberbürgermeister Josef sagt, die Zeit des Handelns sei gekommen. Trotz Streiks ist das Chaos auf den Straßen ausgeblieben. Und außerdem wird Hessens Luft immer besser. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Weil zwei Gewerkschaften auf einmal streiken, standen am Montag sowohl Nah- als auch Fernverkehr still. Bis Mittwoch könnte zumindest ein teilweiser Kompromiss gefunden werden.
Die Gewerkschaften EVG und Verdi machen gemeinsame Sache und legen am Montag fast den ganzen Verkehr in Deutschland lahm. Gut möglich, dass es dabei nicht bleibt.
Streiks vergrößern für Gewerkschaftsführungen den Kompromiss-Spielraum. Verdi-Chef Werneke sollte das nun zeigen – und sich nebenbei an den Post-Tarifabschluss erinnern.
Die Gewerkschaften EVG und Verdi machen gemeinsame Sache und legen am Montag fast den ganzen Verkehr in Deutschland lahm. Gut möglich, dass es dabei nicht bleibt.
Der Flughafen ist streikbedingt lahmgelegt, am Frankfurter Hauptbahnhof findet eine EVG-Protestveranstaltung statt. Außer Bussen ist im gesamten Rhein-Main-Gebiet kaum Personennahverkehr unterwegs. Die Behinderungen auf den Autobahnen halten sich indes scheinbar in Grenzen.
Verdi ruft zu weiteren Warnstreiks aus. Während der Fernverkehr bis Mittwoch ausfällt, könnten die S-Bahnen in einigen Ländern noch länger stillstehen. Auch bei U-Bahnen, Bussen und im Luftverkehr kommt es zu Einschränkungen.