Warnstreiks im öffentlichen Dienst angekündigt
Bürger müssen sich auf bundesweite Warnstreiks und Protestaktionen der Beschäftigten der Länder einstellen.
Bürger müssen sich auf bundesweite Warnstreiks und Protestaktionen der Beschäftigten der Länder einstellen.
Noch gibt es kein konkretes Datum, aber die Zeichen stehen im öffentlichen Dienst auf Streik. Die Länder haben die Forderungen der Gewerkschaften mit verweis auf anstehende Verhandlungen zu Länderfinanzen abgelehnt.
Laut der Arbeitgeberseite summieren sich die Forderungen der Gewerkschaft auf fast 21 Milliarden Euro. „Das können die Länder nicht leisten“, sagt der Verhandlungsführer zum Auftakt der Tarifgespräche.
In Berlin haben die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst mit den Ländern begonnen. Verhandlungsführer Andreas Dressel meint, die Forderungen „können die Länder nicht leisten“. Verdi-Chef Frank Werneke hält dagegen und verweist auf die hohe Inflation.
Verdi und der Deutsche Beamtenbund wollen in den anstehenden Tarifverhandlungen für rund 1,2 Millionen Beschäftigte der Länder deutliche Lohnerhöhungen durchsetzen. Dem Sozialpartner geht das zu weit.
Verdi bestreikt an diesem Montag den Einzelhandel. Wer am Brückentag zum Beispiel bei Ikea einkaufen möchte, muss in einigen Bundesländern mit Einschränkungen rechnen.
CDU-Generalsekretär Linnemann stellt die Aktivrente mit Steuerfreiheit von bis zu 2000 Euro im Monat vor. Kritik von Verdi und der SPD folgt sofort.
Der deutsche Mittelstand ächzt unter Bürokratie und Unentschlossenheit seitens der Politik. Der Genossenschaftsverband will auf seinem Wirtschaftstag Impulse für neue Wege geben.
Der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke wirbt in eigenen Reihen für eine stärkere Orientierung an Wünschen der Beschäftigten. Aber auf echte Klassenkämpfer scheint das wie eine Zumutung zu wirken. Der Reformweg bleibt lang.
Frank Werneke hat als Verdi-Vorsitzender eine schillernde Rolle: Weit links im öffentlichen Diskurs, gilt er in den eigenen Reihen als Mahner des Pragmatismus. Bisher mit Erfolg.
Seit April streitet Verdi mit den Arbeitgebern über die Forderung nach 2,50 Euro mehr Stundenlohn – ohne Fortschritt. Jetzt wollen die Arbeitgeber die Löhne vorab um bis zu 5,3 Prozent erhöhen.
Alter, neuer Chef: Eine große Mehrheit bestätigt Werneke am Montag in Berlin in seinem Amt. Vor allem seine kollegiale Führung will der Verdi-Chef beibehalten.
In der Stahlindustrie haben wir es mit einem 24-Stunden-Schichtmodell zu tun, das auf andere Branchen nicht ohne Weiteres übertragbar ist“, sagt Frank Werneke. Und auch zur Künstlichen Intelligenz äußert er sich.
Die Beschäftigten im hessischen Einzelhandel müssen sich gedulden. Arbeitgeber und Gewerkschaft haben in der fünften Verhandlungsrunde keine Einigung erzielt.
Die Pflegelohnkomission hat kräftige Erhöhungen zum 1. Mai 2024 beschlossen. Doch Arbeitgeber warnen: Mangels Finanzierung drohen mehr Heimpleiten und zugleich höhere Kosten für Senioren.
Die Redaktion der „Frankfurter Rundschau“ ringt mit der Geschäftsführung um eine bessere Bezahlung. Gehaltserhöhungen sind nun angekündigt, nicht aber die geforderte Rückkehr in den Tarifvertrag.
Auch in ihrer vierten Verhandlungsrunde haben Arbeitgeber und Verdi für die Beschäftigten im hessischen Einzelhandel keine Einigung erzielt.
Das Orchestra Sinfonica und der Coro Sinfonico di Milano entfesselten beim Rheingau Musik Festival in der Basilika von Kloster Eberbach enorme Klangwucht.
Geht es nach SPD und Verdi, dann verlangt die neue Mindestlohnrichtlinie eine weitere außerplanmäßige Erhöhung per Gesetz. Doch einschlägige Juristen sehen es ganz anders - und die Regierung wohl auch.
Hunderte Mitarbeiter haben am Donnerstag bei Ikea gestreikt.
Die Gewerkschaft Verdi organisiert eine Kundgebung vor der Ikea-Deutschlandzentrale in Hofheim-Wallau. Erwartet werden Mitarbeiter aus mehr als 20 Märkten.
Beschäftigte von Galeria, Douglas, Ikea und weiteren Ketten fordern auf Kundgebungen in Frankfurt und Kassel mehr Geld.
Die Gewerkschaft Verdi kündigt für diesen Freitag einen ganztägigen Nahverkehr-Warnstreik in München, Nürnberg und weiteren Städten an.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat sich am Wochenende mit dem Arbeitgeberverband Deutsche Eisenbahnen auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt.
Den Auftritt von Anna Netrebko bei den Wiesbadener Maifestspielen haben rund 300 Demonstranten begleitet. Musikalisch gab es an ihrem herausragenden Debüt in der konzertanten Aufführung von Verdis „Nabucco“ aber nichts zu deuteln.
Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg sind von den Streiks betroffen. Für Beschäftigte unter dem Eisenbahn-Tarifvertrag verlangt Verdi eine Erhöhung der Löhne um 550 Euro monatlich.
Bei ihrer „Europa-Ukraine-Solidaritätskundgebung gegen den Netrebko-Auftritt“ erwartet die Europa-Union am Staatstheater Wiesbaden mehr als 1000 Teilnehmer.
Frank Appel hat 15 Jahre lang die Deutsche Post geführt. Seinem Nachfolger hinterlässt er deutliche Rückgänge beim Gewinn.
Klassische Kundgebung zum Tag der Arbeit: Unter dem Motto „100 Milliarden Euro für die Jugend“ gingen in Frankfurt am 1. Mai Tausende auf die Straße.
Überschattet von der Kritik an der russischen Primadonna: Vom 30. April bis 31. Mai bieten die Internationalen Maifestspiele im Staatstheater Wiesbaden ein volles Programm mit Veranstaltungen aller Sparten.
Statt gleich loszublöken, lieber Raum für Gedanken schaffen: Das Staatstheater Mainz will in der nächsten Spielzeit Leerstellen ausloten.
Ein Abgang mit Getöse: Der Wiesbadener Intendant Uwe Eric Laufenberg präsentiert zu seinem Abgang in der Saison 2023/24 „Letzte Werke“ von Verdi bis Mozart. Zudem richtet er kritische Worte an „Verräter unserer Kunst“.
Verkäuferinnen und Verkäufer leiden zunehmend unter dem schlechten Benehmen von Kunden. Beleidigungen, mitunter sogar körperliche Angriffe, gehören für viele zum Alltag.
Neben dem am Wochenende angekündigten Streik am Flughafen Berlin-Brandenburg rief Verdi kurzfristig auch in Hamburg zum Ausstand auf. Die jüngste Tarifeinigung gilt nur für das Bodenpersonal mit öffentlichem Arbeitgeber.
Die Gewerkschaft Verdi will für das Personal bessere Konditionen herausholen. Deshalb erhöht sie jetzt den Druck - und lässt wieder streiken. Der Hauptstadtflughafen ist besonders betroffen.
Die Gewerkschaft Verdi will für Flughafen-Sicherheitspersonal bessere Konditionen etwa bei der Wochenendarbeit herausholen. Deshalb lässt sie kurz vor den nächsten Verhandlungen wieder streiken. Am Montag starten deshalb keine Passagierflüge.