„Wir investieren auch weiterhin in China“
Siemens rüstet Fabriken in aller Welt aus. Cedrik Neike, Siemens-Vorstand für Digital Industries, erklärt im Gespräch, was der Münchner Industrieriese nun vorhat.
Siemens rüstet Fabriken in aller Welt aus. Cedrik Neike, Siemens-Vorstand für Digital Industries, erklärt im Gespräch, was der Münchner Industrieriese nun vorhat.
Die deutschen Hersteller von Werkzeugmaschinen haben gut gefüllte Auftragsbücher, lassen die Corona-Krise hinter sich und erschließen sich neue Kundenbranchen.
In vielen Branchen hat sich die Materialknappheit im Dezember laut dem Münchner ifo-Institut merklich entspannt. Doch alle Blicke richten sich jetzt nach China.
Beim Berliner Treffen der industriellen Schlüsselbranche gibt es viel Einvernehmen – aber auch eine unangenehme Diskussion. Hat der Maschinenbau die Digitalisierung verschlafen?
Stuttgarts Start-up-Szene ist ein Gegenentwurf zu Berlin: Die Geschäftsmodelle sind häufig so solide, dass sie fast langweilig sind. In schwierigen Zeiten kann das zum Vorteil werden.
Das junge Unternehmen Efficient Energy hat eine Kältetechnikanlage entwickelt, die mithilfe von herkömmlichem Wasser kühlt und ohne umweltschädliches Gas auskommt.
Start-ups haben es in Deutschland nicht leicht: Die Bürokratie ist groß und die Hürden sind hoch. Das sollte sich schleunigst ändern.
Vor knapp zehn Jahren wurde die Industrie 4.0 aus der Taufe gehoben – auf der Hannover-Messe. Inzwischen werden Fabriken von Daten getrieben. Und heute wird an gleicher Stelle der Fortschritt der vierten Revolution evaluiert.
Die Familienunternehmen hinken hinterher: Der Frauenanteil in den Geschäftsführungen ist dort nur gut halb so hoch wie bei den Unternehmen in Dax, M-Dax und S-Dax.
China kämpft mit Corona, und die restliche Welt deswegen mit höheren Preisen und Lieferverzögerungen. Wie abhängig ist Deutschland vom Reich der Mitte?
Exportweltmeister war einmal – China läuft Deutschland im Maschinenbau in immer mehr Segmenten den Rang ab. Nicht immer herrschen faire Wettbewerbsbedingungen.
Das Klimathema wird vor allem von Kritikern der Marktwirtschaft vorangetrieben. Die vor uns liegende gewaltige Transformation bedarf jedoch einer leistungsfähigen Wirtschaft.
Zwischen Datenanalyse und Datenphobie: Das frühere Start-up Relayr digitalisiert unter dem Dach der Munich Re deutsche Mittelständler – auf einem einmaligen Markt.
Deutschland stellt zwei Milliarden Euro bereit für Quantencomputer. Regierungs-Berater Peter Leibinger erklärt, was damit geschehen soll.
Digitale Maschinen sind kein Problem, digitale Geschäfte schon: Die deutschen Maschinenbauer kommen mit ihren Plattformen nicht voran - und Google und Co. lauern schon.
Miele, Haribo und Co: Frauen schaffen es in den großen deutschen Familienunternehmen laut einer Studie noch seltener in die Führungsetage als in börsennotierten Unternehmen.
Kochkurse für Mitarbeiter, zeitversetzt arbeitende Teams: Mit verschiedenen Mitteln haben Unternehmen wie SAP, Trumpf und Volkswagen auf die Krise reagiert. Doch eine Prognose zeigt: Der Ausnahmezustand bleibt, normal ist noch nichts.
Wie geht es der Weltwirtschaft? Wie sieht der Ausblick in die Zukunft aus? Angela Merkel jedenfalls wird immer noch geschätzt, und zu Fuß gehen ist in Davos weiterhin nicht sonderlich beliebt.
Im Jahr 2011 erblickte die Industrie 4.0 das Licht der Welt. Heute ist sie ein Exportschlager. Sie hat ihre Gegner widerlegt – und erzeugt kaum Widerstand.
Der Unternehmer Berthold Leibinger hat den Maschinenbauer Trumpf zu weltweitem Erfolg geführt. Nun ist er nach längerer Krankheit in seiner Heimatstadt Stuttgart gestorben.
Kaum ist die chinesische Übernahme des Werkzeugmaschinenbauers Leifeld abgewendet, ist wieder vom Ausverkauf deutscher Unternehmen die Rede. Die Maschinenbauer sehen Übernahmen aus China jedoch unaufgeregt – anderes bringt sie mehr auf.
Arbeitnehmer bekommen von Samstag an neue Auskunftsrechte. Das soll Frauen zu gleichem Lohn bei gleicher Arbeit verhelfen, so die SPD. Für die Unternehmen bedeutet das viel Aufwand.
Der schwäbische Maschinenbauer eröffnet eine Niederlassung in Chicago. Aber die Abschottungstendenzen des Präsidenten machen ihm Sorgen.
Digitalisierung ist eine Jahrhundertaufgabe. Jetzt nehmen fünf große Mittelständler auf dem Weg zu Industrie 4.0 das Heft selbst in die Hand: mit einer ganz besonderen Unternehmensgründung.
Die deutsche Industrie ist im Wandel. Die vierte industrielle Revolution, also die digitale Vernetzung der Wirtschaft (Industrie 4.0, autonomes Fahren) und darüber hinaus der gesamten Gesellschaft (smart home, smart cities, smart health) hält die Unternehmen in Atem.
Amazon Web Services ist der am stärksten wachsende Geschäftsbereich des Online-Händlers. Das Cloud-Wachstum steht erst am Anfang. Doch Konkurrenz gibt es nicht nur im Silicon Valley.
Die Hannover Messe zeigt eindrucksvoll, dass „Industrie 4.0“ keine Modeerscheinung ist, sondern eine digitale Revolution ausgelöst hat. Die deutschen Unternehmen stellen sich dieser Veränderung erfolgreich.
Nach dem Regierungswechsel in Australien hoffen Thyssen-Krupp und Siemens auf einen Rüstungsgroßauftrag - und die deutsche Politik hilft wie nie zuvor. Aber im Rennen um den Zuschlag sind sie nicht alleine.
Zweistellige Wachstumsraten waren für die deutschen Maschinenbauer vor wenigen Jahren keine Seltenheit. Solche Zahlen sind derzeit sehr fern. Krisenrhetorik ist trotzdem nicht angebracht - allen Rückschlägen zum Trotz.
Für viele Architekten ist es heute selbstverständlich, Modelle zu drucken statt zu gießen. Sogar Herzoperationen kann man anhand gedruckter Modelle vorbereiten. Warum das Potential der 3D-Drucktechnik so riesig ist.
Maschinenbauer Trumpf nutzt die Messe als Quelle der Inspiration: Er ist überzeugt, dass die Industrie 4.0 für den Standort Deutschland enorme Vorteile bietet. Das sehen offenbar auch andere Unternehmen so.
Die Wirtschaftskrise in Russland macht deutschen Unternehmen quer durch alle Branchen zu schaffen. Ob Volkswagen, Metro oder der Maschinenbau: Sie alle verzeichnen deutliche Einbußen.
Die Frauenquote wird immer unbeliebter. Die Unternehmerin Nicola Leibinger-Kammüller kritisiert in der F.A.S.: Durch die Quote werden Frauen diskriminiert, die es aus eigener Kraft nach oben geschafft haben.
Die Staats- und Regierungschefs kommen in Mailand zum 10. Asien-Europa-Treffen zusammen, KWS SAAT lädt zur Bilanzpressekonferenz und aus Washington kommt der Philadelphia-Fed-Index für Oktober.
Die Deutschen begeistern sich für Technik - verschlafen aber die digitale Revolution in der Industrie. In Tagungen und Workshops wird zwar über die neue Technikwelt geredet, doch akuten Handlungsdruck spürt man kaum.
Hochwertige Produkte wurden in China auch zuvor schon produziert – meist jedoch für Dritte. Gestärkt durch den riesigen Heimatmarkt, entstehen nun chinesische Weltmarken.