Hier steckt das Geld der Autofahrer
Der Tankrabatt soll weitgehend bei den Kunden angekommen sein. Doch dass Benzin so teuer ist, liegt nicht zuletzt an den Raffinerien. Missbrauchen sie ihre Macht?
Der Tankrabatt soll weitgehend bei den Kunden angekommen sein. Doch dass Benzin so teuer ist, liegt nicht zuletzt an den Raffinerien. Missbrauchen sie ihre Macht?
Die Inflation in Deutschland erreicht mit 7,9 Prozent den höchsten Stand seit 1974. Ein Grund ist der Benzinpreisanstieg. Was läuft da gerade schief?
Ein Sprecher von Scholz verteidigt die Entscheidung der Ampel. Geredet wird jetzt aber vor allem übers Kartellrecht.
Wer legt die Spritpreise in Deutschland fest? Die großen Konzerne geben keine Antwort – und die kleinen Tankstellen spiegeln deren Preise wider.
Wann hört das auf mit den steigenden Benzinpreisen? Die EZB jedenfalls meint, irgendwann werde mittelfristig ja auch der Rohölpreis sich wieder beruhigen.
Kurzfristig kämpft Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck mit hohen Energiepreisen und der Abhängigkeit von Russland. Perspektivisch will er mit der Energiewende gerade den Osten Deutschlands voranbringen.
An den hohen Spritpreisen können Autofahrer nichts ändern. Sie können aber durchaus dazu beitragen, dass der Tank nicht so schnell leer wird. Bis zu 20 Prozent Ersparnis sind nach Angaben des ADAC drin, wenn man ein paar Tipps beherzigt.
Der Tankrabatt wirkt, das Benzin ist trotzdem teuer. Wo steckt das Geld – und kann der Staat es sich holen?
Trotz des Tankrabatts sind die Spritpreise nach wie vor hoch. Der Wirtschaftsminister wirft den Ölkonzernen vor, den Steuerabschlag auf Benzin und Diesel nicht an die Verbraucher weiterzugeben und stattdessen Profite „einzustreichen“.
CDU und FDP fordern Wirtschaftsminister Habeck auf, wegen der hohen Spritpreise gegen die Öl-Konzerne vorzugehen. Finanzminister Lindner sieht keinen Spielraum für weitere Entlastungen vor der Sommerpause.
Viele Autofahrer, SPD und Grüne sind zornig auf die Mineralölkonzerne. Der am 1. Juni eingeführte Tankrabatt scheint zu verpuffen. Die Konzerne führen einen starken Anstieg der Weltmarktpreise als Grund an.
Der Tankrabatt kommt bei den Verbrauchern nicht voll an. Ein einflussreicher FDP-Politiker – und Staatssekretär im Verkehrsministerium – bringt deshalb eine radikale Idee ins Spiel.
Wer gehofft hatte, wenigstens nach der Reisewelle zu Pfingsten könnte es etwas Entlastung an der Tankstelle geben, sieht sich enttäuscht. Ein erheblicher Teil der Steuersenkung sei bisher nicht weitergegeben worden, kritisiert der ADAC.
An Tag Drei nach dem Start des Tankrabatts zieht der Spritpreis weiter an. Der Verkehrsclub ADAC kritisiert: „Die Entwicklung geht in die komplett falsche Richtung.“
Der deutlich billigere Sprit nach der Steuersenkung war offenbar ein kurzes Vergnügen. Schon pünktlich zur Pfingstreisewelle zahlen Verbraucher wieder mehr.
Eigentlich müssten die Steuerentlastung und der Ölpreis die Kraftstoffpreise niedrig halten. Sie steigen allerdings schon nach einigen Tagen Entspannung wieder. Zur Pfingstreisewelle zahlen Verbraucher wieder mehr.
Kartellamt spricht von „gutem Signal“ am Mittwoch
Die von der Regierung auf den Weg gebrachte Tank-Entlastung kommt wohl nur teilweise bei den Kunden an. Nicht nur der ADAC findet klare Worte.
Die Steuersenkung wird an den Tankstellen schneller spürbar, als viele erwartet hatten. Allerdings waren die Preise vor dem Termin noch mal kräftig angehoben worden.
In Hessen gehen die Benzinpreise mit Einführung des Tankrabatts zwar schlagartig runter. Doch Verbraucher können sich noch auf weitere Senkungen einstellen.
Reduzierte Benzinpreise dienen nicht der Umwelt, das Geld für die billigen Monatskarten wäre anders besser angelegt gewesen. Doch einen großen Vorteil hat das 9-Euro-Ticket auf jeden Fall.
Die Dänen könnten die sicherheitspolitische Zeitenwende einleiten, die Bundeswehr bekommt neue Transporthubschrauber und für Baden-Württembergs Innenminister Strobl wird die Luft dünn. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Der eigene Wagen kostete schon immer viel Geld. Jetzt macht der hohe Spritpreis alles noch schlimmer. Es gibt günstigere Möglichkeiten. Eine Rechnung.
Mit dem zweiten Entlastungspaket will die Regierung die stark gestiegenen Energiepreise ein Stück weit ausgleichen. Davon profitiert nicht jeder gleichermaßen.
Die Rohölpreise bleiben hoch. Nun soll in zwei Wochen in Deutschland die Energiesteuer auf Kraftstoff sinken. Die Politik verheißt Spritpreise unter 2 Euro. Tankstellenbetreiber befürchten Chaos.
An der Tankstelle kosten Diesel und Benzin jetzt beide wieder mehr als 2 Euro je Liter. Welche weiteren Folgen könnte das von der EU geplante Ölembargo für Autofahrer haben?
Es ist gut, wenn das Bundeskartellamt den Mineralölkonzernen auf die Finger schaut. Beim Beginn eines Ölembargos könnte das wichtig werden.
Benzin war zuletzt fast 50 Prozent teurer als vor einem Jahr. Das ließ den Absatz an Deutschlands Tankstellen zurückgehen. Wie stark spürt man dort jetzt das bevorstehende Öl-Embargo?
Die Ankündigung von Wirtschaftsminister Robert Habeck, Deutschland könne jetzt leichter auf russisches Öl verzichten, lässt den Benzinpreis zunächst unbeeindruckt. Was dürfte jetzt weiter an den Tankstellen passieren? Ein Gespräch mit dem ADAC.
Zahl der neuen deutschen Nutzer, die auf der Plattform Autofahrten inserieren, hat sich zwischen Februar und März verdoppelt.
Bei hohen Spritpreisen wird Autoteilen attraktiver – doch die Anbieter können die Nachfrage kaum noch bedienen. Ihr größtes Problem ist, dass es zu wenig Parkplätze gibt. Neue Gesetze und neue Koalitionen sollen nun Stellflächen an Straßen ermöglichen.
Viele Bürger belasten die hohe Energiepreise stark. In Sachen Ukrainekrieg heißt das: Eine deutliche Mehrheit lehnt ein vollständiges Energieembargo ab.
Das Kartellamt bekommt für seine Untersuchungen zu überhöhten Spritpreisen mehr Befugnisse. Jetzt könnte alles schneller gehen.
Rohöl wird billiger, Tanken bleibt teuer – woran liegt das? Die deutschen Marktwächter leiten eine neue Untersuchung ein.
Die Teuerungsrate in den Vereinigten Staaten legt weiter zu. Im Vergleich zu März 2021 steht ein Plus von 8,5 Prozent zu Buche. Das liegt vor allem an den hohen Energiepreisen.
Die Benzinpreise hierzulande waren zuletzt teils deutlich höher als in vielen europäischen Nachbarländern. Was macht das Bundeskartellamt?